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«Münchhausen war ein ehrlicher Mensch»


"Das Ergebnis der Duma-Wahl in Russland steht längst fest": Wladimir Wojnowitsch, der wohl bekannteste russische Schriftsteller, hält den heutigen Urnengang für eine Farce, sagt eine zweite Perestroika bevor, wundert sich über das Wegsehen in Deutschland und hat eine hoch interessante Theorie darüber, wie Münchhausen zum Lügenbaron wurde - wegen seiner Jahre in Moskau, und warum die Amerikaner dümmer sind als die Russen. Mein aktuelles Interview.
Wer Frieden will, muss Stärke zeigen.
17.9.2016


Was Putin und der Ex-Nationalspieler Rolf Rüssmann gemeinsam haben, warum sich viele Politiker verhalten wie der Esel mit der Karotte, und warum wir endlich auf Putin hören müssen - all das in meinem Kommentar heute im Deutschlandfunk. Den Hass-Zuschriften nach zu urteilen, die ich erhalten habe, hat der Kommentar gesessen.
Neustart des "durchgedrehten Druckers"
17.9.2016


Bei den Parlamentswahlen in Russland morgen steht das Ergebnis schon vorher fest. Nicht überall, wo Wahl drauf steht, ist auch Wahl drin. Entscheidend für Russlands Schicksal seien ohnehin nicht die Wahlen im eigenen Land, sondern die in den USA und Deutschland, glaubt Ex-Vize-Premier Alfred Koch. Warum, und wieso die Duma den Spitznamen "durchgedrehter Drucker" hat, ist nachzulesen in meinem Artikel zur Duma-Wahl in der Tagespost.
Termine


Eine Übersicht über meine Vorträge und Diskussionen in der nächsten Zeit:
Jagdinstinkt am Flughafen
9.9.2016


22 Stunden für 600 Kilometer, eine Bombendrohung und der Wunsch nach Windeln – wie mein Trip zum Poesie-Festival „Meridian“ in Tschernowitz in der Ukraine zur Zeitreise wurde – im doppelten Sinne. Meine aktuelle Altagsgeschichte.
(Un-)wilder Osten
6.9.2016


Bin ich in Polen auf der Fahndungsliste? Warum ich nach der Ankunft beim Wirtschaftsforum in Krynica, dem Davos Osteuropas, eine Schreckenssekunde hatte, wie hier in dem polnischen Kurort das Wirklichkeit wird, wovon ich in Deutschland nicht mal zu träumen wage – und wie ich hier in Kürze leibhaftig der Inkarnation des Bösen (aus deutscher Sicht) begegnen werde - all das in meiner aktuellen Alltagsgeschichte:
Ahnungsloser Westen?
3.9.2016


"Bei Euch im Westen hat doch keiner Ahnung von Russland!", feixte der Mann aus dem russischen Regierungsapparat mit einem breiten Lächeln." - Meine Analyse in der Huffington Post - zur aktuellen "Zeit"-Titelgeschichte: "Angstmache, Hetze, Gehirnwäsche: Warum Putin trotz allem so geliebt wird."
Versteher oder Komplizen?
18.8.2016


Wer glaubt, er könne Putin verstehen, der kann Putin unmöglich verstanden haben: Die Sächsische Zeitung hat jetzt meine Widerrede auf ein Essay von CSU-Urgestein Wilfried Scharnagl veröffentlicht - eine Abrechnung mit den "Putin-Verstehern" und ihren teils kruden Thesen. Mein Fazit: Wer einen Überfall rechtfertigt oder relativiert, wer eine Diktatur schönredet, der macht sich mitschuldig.
Kreml-Beben
12.8.2016


Er galt als enger Vertrauter und als Nachfolger Putins im Falle eines Falles: Jetzt wurde Sergej Iwanow vom mächtigen Kremlchef entlassen. Was steckt hinter diesem einschneidenden Schritt? Welche Folgen hat der Abgang des Apparatschiks mit dem Charisma einer Büroklammer? Allein wie der Entlassungsakt ablief, spricht Bände. Dazu hier meine Analyse:
Lügenmärchen: Putin und die Medien
12.08.2016


Pressefreiheit. Ein Wort, das in Deutschland und Russland nicht im selben Maß existiert. Bei Weitem nicht. Mein Interview zur Lage der Medien in Russland mit dem Münchner Merkur.
Fundamentalkritik aus Moskau
23.7.2016


„Der Polizei-Einsatz in München – ein Fiasko genauso wie vor 44 Jahren“ – unter diesem Titel kritisiert der bekannte kremlkritische russische Publizist Anton Nosik die Aktionen der Ordnungshüter gestern in der bayerischen Landeshauptstadt auf das Schärsfte – in Anspielung auf das Versagen der Sicherheitskräfte bei der Geiselnahme bei der Olympiade 1972. Nosik sieht das in Deutschland breit gelobte Vorgehen der Polizei als Debakel und Steilvorlage für Terroristen. Ich habe den Beitrag übersetzt.
Wie ich zum Staatsfeind wurde...
21.7.2016


Tägliche Hassmails, Hetzartikel und Drohungen bin ich gewohnt – dass das russische Staatsfernsehen ganze Hass-Sendungen über mich bringt, ist mir neu. Ich habe einen schockierenden Brandbrief erhalten von Wladimir Woinowitsch erhalten, in meinen Augen der größte lebende russische Schriftsteller - und ein Freund, den ich über alles schätze.
Schlimmer als Afrika
9.7.2016


"Schlimmer als Afrika". Das System Putin als Alternative für Deutschland? Ausgerechnet der berühmte Regisseur Andrei Kontschalowski, sonst ein treuer Putin-Gefolgsmann, hat jetzt in einer dramatischen Analyse mit nüchternen Zahlen die ganze Tragik der Situation in Russland zusammengefasst: Der Mann aus der Nomenklatura zieht ein vernichtendes, erschütterndes Fazit: "Ich will auf mein Heimatland stolz sein, aber ich schäme mich dafür!" Auszug: "Bei uns gibt es zwischen zwei und fünf Millionen obdachlose Kinder (nach dem Großen Vaterländischen Krieg waren es 700.000)..." Ein sehr, sehr wichtiger Text, zum Weiterverbreiten und als Argumentationshilfe sehr zu empfehlen, übersetzt für uns von Martina Steis.
Anmache im ICE...
7.7.2016


Der sehr gepflegte Geschäftsmann in mittleren Jahren mustert mich die ganze Fahrt über. Will er etwa was von mir? Vor dem Aussteigen spricht er mich dann im Vorraum an: „Sie sind doch der Typ, der Russland immer so schlecht macht. Ich finde das unmöglich.“ – Via Link geht es zur Fortsetzung....
Putins Blockflöten
8.7.2016


Schröders Hannover-Connection in der SPD fällt kurz vor dem NATO-Gipfel weiter der eigenen Kanzlerin in den Rücken und macht konsequent Stimmung für Putin...diese und weitere Meldungen via Link...
Unerwünschtes Werk
3.7.2016


Das Buch, das Putins Claqueure in Deutschland verhindern wollten: „Die Ukraine-Krise ist eine Krise Europas“ – fast atemberaubende Antworten auf die Frage, was hinter dem Konflikt steht, liefert der Regensburger Professor Jerzy J. Maćków – einer der wirklichen Russland-Versteher in Deutschland - in seinem neuen Werk
«Es ist Zeit für eine neue Ostpoilitik»
21.6.2016


Unter diesem Titel fordert der Bremer Professor a.D. Herwig Roggemann (80) heute im DeutschlandradioKultur eine Russland-Politik nach dem Gusto des Kremls. Die Verdrehungen und Irreführungen in dem Beitrag sprechen für sich - weil sie so typisch sind für die Position der Kreml-Vertreidiger, habe ich mir die Mühe gemacht, sie einzeln auseinanderzuḱlauben. Zum Vorschein kommt das Grundmuster der Putin-Weichzeichner: Verdrehung und Verschweigen von Fakten, Suggerieren falscher Schlussfolgerungen und Vertauschen von Angreifer und Opfer.
«Tränen-Arie»* im ARD-Presseclub
19.06.2016


Anna Rose von der russischen Regierungszeitung versuchte, ihr Land als Opfer zu verkaufen: Alle dopen, und nur das arme Russland wird bestraft. Moskau ist immer Opfer - egal ob beim Angriff auf die Ukraine, bei gesteuerten Hooligan-Attacken oder beim staatlich verordnetes Doping.....hier geht es zum Hintergrund...und zum Video der Sendung.
«Lautes Säbelrasseln und Kriegsgeheul»
19.6.2016


Unsere politische Landschaft steht Kopf: Ausgerechnet die Grünen attackieren Außenminister Steinmeier (SPD) jetzt am schärfsten für seine massive Kritik an der NATO.
Morgen im Presseclub in der ARD
18.6.2016


"Gefährliche Hooligans, verbotenes Doping – gefährdet Russland die Fairness im Sport?" Darüber diskutiere ich ab 12 Uhr mit Kollegen und Anne Rose von der Regierungszeitung „Rossijskaja gaseta“ im Presseclub. Von 12.45 bis 13 Uhr kann jeder mitdiskutieren – unter 0800/5678555 auf WDR5. Und schon jetzt ist das Gästebuch online.
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