Blutiges Déjà-vu


Bomben-Terror in Sankt Petersburg. Wer dahinter steckt, ist völlig unklar. Klar ist nur: Die politische Tagesordnung wird sich jetzt wieder völlig ändern, statt Korruption und Willkür, Wirtschaftskrise und Massenprotesten wird wieder Terror und Sicherheit das Hauptthema sein - ein Jahr vor den Präsidentschaftswahlen. Genauso wie 1999, als der damals kaum bekannte Jelzin-Schützling Putin nach Bombenterror* zum Hoffnungsträger der Nation wurde. Ebenfalls vor Präsidentschaftswahlen. Ein blutiges Déjà-v

*) Die Anschläge von 1999 sind bis heute nicht aufgeklärt; Kreml-Kritiker argwöhnen, der FSB/KGB habe damals seine Hände im Spiel gehabt.


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