Falsch denken und reden ist gefährlich geworden Verlag trennt sich nach 40 Jahren von Monika Maron

Ein Gastbeitrag von Klaus Kelle

Der S. Fischer Verlag hat nach 40 Jahren die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Schriftstellerin Monika Maron (79) beendet. Grund: Maron ist dem Verlag wohl nicht mehr politisch korrekt genug. In einem Interview mit der Welt am Sonntag, das heute erschienen ist und von der großartigen Kollegin Susanne Gaschke geführt wurde, beschreibt Maron ihr tiefes auch emotionales Verhältnis zu diesem Verlag, “der auch in schwierigen Zeiten immer zu mir gehalten hat”, in dem sie sich “beheimatet” gefühlt habe und dem sie “zutiefst dankbar” sei. Obwohl ich Frau Maron persönlich nie kennengelernt habe, kenne ich ihren Namen und ihre Geschichte ebenso wie ein Stück weit ihr Werk aus großartigen Romanen und scharfsinnigen Essays. Anfang dieses Jahres hatte ich mehrfach Kontakt mit ihr. Nach einem wunderbaren Artikel Marons in der Neuen Züricher Zeitung über das Leben in der Endzeit-DDR hatte ich sie spontan zu meinem Treffen der Schwarmintelligenz nach Erfurt eingeladen, wo wir über “30 Jahre Deutsche Einheit” diskutieren wollten (und haben). Leider sagte sie ab – nicht, weil sie etwas gegen die Veranstaltung oder mich persönlich hat, sondern aus für mich nachvollziehbaren Gründen. Im WamS-Interview beschreibt die Berlinerin Maron, wie sie das Meinungsklima in Deutschland im Jahr 2020 erlebt. Sie sagt: “Bei Gesprächen nach Lesungen höre ich oft, dass die Leute vor drei Sachen Angst haben: eben davor, ausgegrenzt zu werden; Angst vor unversöhnlichem Streit mit Freunden und Familie; einige haben sogar Angst, ihre Arbeit zu verlieren, wenn sie das Falsche sagen.”

Angst haben, das Falsche zu denken und zu sagen? In diesem Land, in dem das Recht auf freie Meinungsäußerung in der Verfassung garantiert ist? Viele politische und mediale Querköpfe haben diese Erfahrung in den vergangenen Jahren machen müssen. Menschen, die einfach frei heraus gesagt oder geschrieben haben, was sie denken. Oder die etwas an sich Banales unglücklich formuliert haben und damit ihre wirtschaftliche Existenz verloren haben. Inzwischen gibt es nicht nur das politische Juste Milieu, der tonangebende, der meinungsbildende Teil der bürgerlichen Mehrheitsgesellschaft. Es gibt auch den medialen Mainstream, der nicht nur aber besonders durch ARD und ZDF und Figuren wie Anne Will und Claus Kleber dort repräsentiert wird. Auch andere der großen Medienhäuser scheuen sich heute, einer offenen Debatte angemessenen Raum zu geben. Versuchen Sie mal, im Spiegel oder der Süddeutschen einen Beitrag unterzubringen, wo sie Gender Mainstreaming als das beschreiben dürfen, was es ist, nämlich unwissenschaftlicher Schwachsinn. Oder Greta Thunberg und ihre Church of global Warming zu kritisieren. Oder die Corona-Politik der Regierung Merkel. Oder die gelungenen politischen Vorhaben der Regierung von US-Präsident Donald Trump. Da sind Sie ruckzuck raus aus dem großen Spiel. Mit meinem Freund und großartigen Kollegen Boris Reitschuster telefonierte ich vor Monaten mal über dieses Thema und wir versicherten uns gegenseitig, dass wir noch vor einem Jahr nicht für möglich gehalten hätten, welches erdrückende Meinungsklima in diesem Deutschland einmal herrschen würde. Monika Maron sieht dabei Ostdeutsche stärker sensibilisiert als uns Westdeutsche, wenn sie sagt: “Repressionen sind dazu gar nicht nötig. Ich glaube, auf diese Schere im Kopf, auf den vorauseilenden Meinungsgehorsam, reagieren besonders DDR-Bürgerrechtler allergisch. Wer das damals nicht aushalten konnte, kann und will es heute, in einer freien Gesellschaft, erst recht nicht aushalten.” Liebe Monika Maron, auch in Westdeutschland begreifen zunehmend Menschen, in welch demokratiegefährdenden Prozess wir uns mittlerweise alle befinden. Es hat mich erschüttert, als ich heute von der Entscheidung des S. Fischer-Verlages erfahren habe. Wirklich erschüttert.


Bild: Heike Huslage-Koch/Wikicommon/CC BY-SA 4.0 Text: Gast


Klaus Kelle , Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs. Dieser Beitrag ist auch auf seinem Blog „Denken erschwünscht“ erschienen.


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72 Kommentare zu Falsch denken und reden ist gefährlich geworden
    Ingrid Bieger
    18 Oct 2020
    15:49
    Kommentar:

    Tja - ein Blick auf die Seite zeit.de zeigt in beängstigender Weise, worum es engagierten Nachwuchs-"Journalisten" in ihrem Sendungsbewußtsein, jenseits journalistischer Grundwerte geht: "Mehr Platz für Frauen- Weibliche Bedürfnisse werden in der Verkehrsplanung vernachlässigt, sagt Coco Heger-Mehnert. Ihr Netzwerk will

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    1. "Mehr Platz für Frauen- Weibliche Bedürfnisse werden in der Verkehrsplanung vernachlässigt, sagt Coco Heger-Mehnert. Ihr Netzwerk will die Männerdominanz in der Branche brechen." https://www.zeit.de/mobilitaet/2020-10/women-in-mobility-netzwerk-mobilitaet-emanzipation
    2. "Was trans Männer beim Gynäkologen erleben" https://ze.tt/was-trans-maenner-in-einer-gynaekologischen-praxis-erleben/?utm_campaign=ref&utm_content=zett_zon_teaser_teaser_x&utm_medium=fix&utm_source=zon_zettaudev_int&wt_zmc=fix.int.zettaudev.zon.ref.zett.zon_teaser.teaser.x
    3. "Gleichberechtigung". Frauen wollen arbeiten, führen, Karriere machen. Sie wollen entscheiden und Verantwortung tragen. Ohne Druck und Quote geht das leider nicht."https://www.zeit.de/arbeit/2020-10/gleichberechtigung-frauenquote-jutta-allmendinger-karriere-gesetz

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      Johannes Schumann
      18 Oct 2020
      18:48
      Kommentar:

      Das mit dem Transmann beim Gynäkologen ist absurd. Führt sich dieser Henri tatsächlich beleidigt, wenn er als "Frau Jakobs" aufgerufen wird? Müssen wir solche Schrullen ernst nehmen? Ich finde nicht. Mir hat der DLF auch schon mal das Programmheft an

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      RMPetersen
      19 Oct 2020
      13:08
      Kommentar:

      Seit ca. 1990 kenne ich die Suada mit den "weiblichen Bedürfnissen" in der Verkehsplanung. In der Praxis haben dann die Frauen die gleichen Bedürfnisse wie die Männer, fahren allerdings weniger mit dem Zweit-Auto zur Erwerbsarbeit, sondern bringen die Kinder mit

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    Miriam
    18 Oct 2020
    22:27
    Kommentar:

    Diese Seite sollte man sich mal durchlesen und für weitere Einträge vormerken. „Durch Cancel Culture wird ein Klima der Angst geschaffen, das eine weitreichende und effektive Selbstzensur in allen Bereichen der Gesellschaft befördert. Cancel Culture hat das Ziel, Meinungsvielfalt zu

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    Miriam
    18 Oct 2020
    22:24
    Kommentar:

    Diese Seite sollte man sich mal durchlesen und für weitere Einträge vormerken. „Durch Cancel Culture wird ein Klima der Angst geschaffen, das eine weitreichende und effektive Selbstzensur in allen Bereichen der Gesellschaft befördert. Cancel Culture hat das Ziel, Meinungsvielfalt zu

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    aufrechter Ostpreuße
    18 Oct 2020
    15:10
    Kommentar:

    Und wo sind die Weggefährten, die Dichter und Denker, die die DDR als einzwängend und diktatorisch beschrieben haben, die jetzt nicht nur aufschreien müssten, sondern an Monika Marons Seite ob ihrer Popularität einiges an Aufklärung bewirken könnten ?? Eine so

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      Dietmar Gaedicke
      18 Oct 2020
      16:16
      Kommentar:

      Von Wolf Biermann hört man gar nichts mehr - und das schon seit Jahren.

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        Johannes Schumann
        18 Oct 2020
        18:58
        Kommentar:

        Biermann geht auch schon auf die 90 zu, aber das Abqualifizieren seiner Person findet schon seit Jahren statt. Ich fand und finde Biermann klasse, habe sogar ein Buch mit seinen Liedern und Gedichten in meiner Hausbibliothek. Bei den Linken ist

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        Uwe Krahmer
        18 Oct 2020
        20:34
        Kommentar:

        Muss man auch nicht! Der nervt mit seinem ewigen "SED Politbürogeleire" Er sollte sich lieber um das frühere blühenden Deutschland kümmern.

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      Hans-Hasso Stamer
      18 Oct 2020
      17:53
      Kommentar:

      Diese Autoren sind inzwischen 30 Jahre älter. In der DDR waren sie jung und kämpferisch, unangepasst und mutig. Heute sind sie alt, haben Krankheiten, Familie, Gebrechen. Sie werden nichts tun, sondern um ihre eigenen Verträge Angst haben. Und ich kann

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        Petra Stüben
        18 Oct 2020
        18:22
        Kommentar:

        https://vera-lengsfeld.de/2020/10/18/der-fall-hubertus-knabe-oder-die-geplante-abwicklung-einer-gedenkstaette/ sie werden auch gezielt kaltgestellt bzw. die "Jugend" wird  dazu ausgebildet,  ihnen nichts zu glauben https://www.danisch.de/blog/2020/10/18/die-verschwundenen-sed-milliarden-und-die-berliner-humboldt-universitaet/  

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        Semenchkare
        18 Oct 2020
        20:11
        Kommentar:

        Das tun eingie. Zumindest im neuen "Westfernsehen. ************************************************************ Thema: Verdeckter Lockdown, anonyme Anzeigen: Welche Maßnahmen machen Sinn?   Angesichts der rasant ansteigenden Infektionszahlen beschloss das Land Salzburg diese Woche massive Verschärfungen für den Salzburger Tennengau. Die Maßnahmen gleichen einem Lockdown,

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          Heidrun
          19 Oct 2020
          14:23
          Kommentar:

          Vorbeugungsmaßnahmen gegen den Tod. Die Frage sei mir gestattet: Geht das oder macht man damit das Leben immer nur töter? Auf die Dauer kann das Lebendige nicht abgetötet werden bzw. ich bin zuversichtlich, daß diese Pläne scheitern.  

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        aufrechter Ostpreuße
        18 Oct 2020
        21:27
        Kommentar:

        Alter war und ist für Kulturschaffende kein Thema. Die wissen noch am ehesten, worum es hier geht. Die haben vor nichts mehr Angst außer vor dem Verlust dessen, für das sie sich einst weit aus dem Fenster gelehnt haben. Man

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    poeti
    18 Oct 2020
    15:17
    Kommentar:

    Man muss einfach was durchziehen  :-)))) Mut haben,  in den Spiegel schauen können und lass knallen . Wie soll sich was verändern wenn man selbst nichts tut? Alles fängt bei einem selbst an.   Mir ist egal was andere denken in

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      Peter
      18 Oct 2020
      17:08
      Kommentar:

      Warscheinlich wird er einfach totgeschwiegen....

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        poeti
        18 Oct 2020
        17:31
        Kommentar:

        Wer wird wo totgeschwiegen? Fakt ist auch,  dass für Frau Maron ein  danach kommen kann. .... Ein Ende kann ein Anfang sein.... Ich kann wenn ich WILL aber nicht wenn ich muss...

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          Karlo
          18 Oct 2020
          18:13
          Kommentar:

          Vielleicht war biermann gemeint. Auf yt gibts ihn im buundestag zu sehen, wo er noch gegen die linke frotzt. Ist halt auch älter geworden. Man sollte einmal seine alten lieder ausbuddeln und anhören - wahrscheinlich kippt man ob der aktualität

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    Paul J. Meier
    18 Oct 2020
    15:17
    Kommentar:

    Je unsicherer eine Regierung oder besser gesagt ein ganzes Mainstreamkonglomerat wird, umso restriktiver werden die Maßnahmen. Wenn sich jetzt schon die Verlage von langjährigen Brötchengebern trennen, dann ist das ein weiteres Indiz dafür, wie hoch der unsichtbare Druck, aber auch

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      poeti
      18 Oct 2020
      15:26
      Kommentar:

      Die Begrüßung in der Hölle wird anfangen mit: An die Bürgerinnen und Bürger.....  :p

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        Peter
        18 Oct 2020
        17:09
        Kommentar:

        ....und weitergehen mit "wir schaffen das"...

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          poeti
          18 Oct 2020
          17:33
          Kommentar:

          autsch..... Der war jetzt aber heftig.... aber gut 👍  :-))))

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          Trude
          18 Oct 2020
          18:49
          Kommentar:

          ... und es ist alternativlos.

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            Ilanit
            19 Oct 2020
            20:10
            Kommentar:

            .... diese Maßnahmen dürfen niemals hinterfragt werden!

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        Agnes Ster
        18 Oct 2020
        20:05
        Kommentar:

        Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wahlweise auch liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger. Derzeit befinden wir uns noch am Übergang vom Vorhof der Hölle in die Hölle. Und wer glaubt, dass es so schlimm nicht kommen wird, er mit Gehorsam der Hölle entkommen

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          poeti
          18 Oct 2020
          20:26
          Kommentar:

          Puuuh böse geschrieben..... aber für die nächsten Monate mit viel Tatsache.  DDi Aufräumarbeiten sind nicht in ein paar Wochen getan... leider.... dafür saß zu viel in Politik und Behörden und hat mitgemacht.  Hinzu kommt das Volk was immer schön den

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    M.H.
    18 Oct 2020
    15:20
    Kommentar:

    Der S. Fischer Verlag ist an Erbärmlichkeit nicht mehr zu übertreffen ! Hoffentlich bleiben zukünftig alle Titel aus diesem Verlag unverkauft liegen.

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    Hermann
    18 Oct 2020
    15:56
    Kommentar:

    Also von einer "großartigen" Susanne Gaschke zu sprechen- Entscheiden Sie selbst. Der Ausschnitt ist aus einem Buch, das ich on Demand veröffenlichen werde (es ist quasi fertig) und in diesem "zerlege" ich deutsche Statistiken. Genau da fiel mir Frau Gaschke

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    • „Nein, um eine Zukunft sorge ich mich nicht.“ oder
    • „Ja, gerade Kriminalität und Migration macht mir Sor­gen.“
    Hier wird sogar mit der Antwort manipuliert: Wenn man sich Sor­gen macht, muss man anklicken, dass man sich wegen Krimi­nalität und Mi­gration sorgt. Damit kann man Kritiker umgehend in die Schublade „fremdenfeindlich“ schieben. In der Überschrift steht der Begriff „Angstlust“. Damit werden Kriti­ker des Systems a priori in Lä­cherliche gezogen, da der Be­griff ein Oxy­moron darstellt. Auch das ist „psychologische Kriegsführung“. Es wird aber noch besser: Die Autorin des Artikels istSusanne Gaschke“: Sie ist Autorin von Sachbü­chern und di­versen Zeitschriften­artikeln. Aber sie hatte als ehemali­ge Bürgermeisterin der Stadt Kiel die Finan­zen der Stadt unter sich. Daher weiß sie sicher um den Unterschied zwi­schen „ar­beitslos“ und „unte­rbeschäftigt“: Für diese musste sie Gel­der bereit­stellen. Sie ist also mitnichten nur eine ignorante Journalis­tin.
    1Mathematisch formuliert man, dass man die Unterbeschäftig­ten aus der Grundgesamtheit der Arbeitslosen herausgenommen hat. ---- Das nächste Kapitel trägt die Überschrift: Die wegmanipulierte Arbeitslosigkeit Nun zu den Fakten, die diesen Behauptungen hinterlegt sind. Die Zahlen der folgenden Tabelle sind von statistik.arbeitsagentur.­de im Mai 2019 abger­ufen. Regelmä­ßig wird vor jeder Wahl proklam­iert, dass die Ar­beitslosigkeit (wieder einmal) ei­nen „historischen Tief­stand“ hät­te. Die offiziellen Zahlen:.... ---------- In diesem Sinne. Einen Verleger für so ein Buch - keine Chance...

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      Johannes Schumann
      18 Oct 2020
      19:05
      Kommentar:

      Susanne Gaschke ist aber auch schon positiv aufgefallen und sie ist nicht so opportunistisch wie viele andere Journalisten. Sie mag zwar links sein und jeder redet mal Zeug, dem ich nicht zustimmen kann, aber davon mache ich nicht abhängig, ob

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        Hermann
        18 Oct 2020
        21:01
        Kommentar:

        Hiier möchte ich ihn widersprechen: In diesem Buch gibt es auch ein Kapitel: „die Enteignung der betagten Bevölkerung" und sie ignoriert das vorsätzlich- jeden Bodenkontakt verloren. Frau von der Leyen hat eben dieses Gesetz verabschiedet und dann wird in der

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    Peter Tanner
    18 Oct 2020
    15:57
    Kommentar:

    Die Säuberungen laufen... Hätte nicht gedacht, dass ich das noch einmal erleben muss.

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    1
      Peter Tanner
      18 Oct 2020
      18:23
      Kommentar:

      Hier noch einer der gepurged wurde: https://www.youtube.com/watch?v=rZZvivy7hPY

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      Agnes Ster
      18 Oct 2020
      19:35
      Kommentar:

      Die Säuberungen laufen schon seit Beginn der "Pandemie", und ich gehe davon aus, wenn es nicht gelingt, das Regime zurückzutreten, wird es zur Einrichtung von Lagern für "Virenschleudern", "Maskenverweigerern", verantworungslose "Mörder" von Großeltern und Risikogruppen, die die "Volkshygiene" gefährden, kommen.

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    Viva
    18 Oct 2020
    15:58
    Kommentar:

    Leider, leider müssen die deutsche Oppositionelle für sich selbst sorgen, so funktioniert nun Mal, die westliche Demokratie. Menschenrechte, Meinung- und Pressefreiheit sind nur für andere Länder gut, die vom Westen nicht unterjöcht sind. Eigene Bürger können sich diesen Luxus nicht

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    Norbert Brausse
    18 Oct 2020
    16:09
    Kommentar:

    Herr Kelle, wie lautet denn die sicherlich nichtssagende politisch korrekte Begründung, warum man mit der „Antidemokratin“ (klingt gut und passt immer) Frau Maron nicht mehr zusammenarbeiten will? Und Frau Maron, stehen Sie bitte über den Dingen, sie wollen doch bestimmt

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    0
    Hildegard Hardt
    18 Oct 2020
    16:19
    Kommentar:

    Manche ihrer kritisch-klugen Artikel habe ich gelesen, leider noch kein Buch; das werde ich jedoch nachholen. Monika Maron sollte sich nicht grämen, auch wenn die Vertreibung aus dem Verlag sehr schmerzhaft ist. Ein erfülltes Leben, ein gerader Charakter und der

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    0
      A.Z.
      18 Oct 2020
      18:03
      Kommentar:

      "Manche ihrer kritisch-klugen Artikel habe ich gelesen, leider noch kein Buch; das werde ich jedoch nachholen." Sie wollen doch wohl nicht den Fischer Verlag auch noch finanziell unterstützen?

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      0
        Max
        19 Oct 2020
        05:08
        Kommentar:

        Man kann ein paar Bücher auch lesen ohne den Verlag so zu unterstützen. https://book4you.org/s/Maron%20Monika

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        Denkender Deutscher
        19 Oct 2020
        10:00
        Kommentar:

        Bücher kann man auch antiquarisch kaufen. Es gibt mehrere gute Anbieter im Internet.

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    M. Sachse
    18 Oct 2020
    16:20
    Kommentar:

    Marons Debütroman "Flugasche" durfte in der DDR nicht erscheinen und wurde 1981 im damals noch freien Westen verlegt. Heute holt die Kritiker des DDR-Systems wieder die Realität ein. Sie werden diffamiert, ausgegrenzt und sozial geächtet. Die Erfahrungen der Verfolgten der

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    Gast
    18 Oct 2020
    17:20
    Kommentar:

    Einfach nur noch gruselig. Manchen scheint es noch zu langsam zu gehen, um in einer Diktatur und Unrechtsstaat zu enden. Und um das zu beschleunigen sind auch wieder die alten Kräfte am wirken. Nach der Wende haben viele Wessis gefragt,

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    Peter Tanner
    18 Oct 2020
    17:20
    Kommentar:

    Lothar, der Pferdeflüsterer, Wieler hat ja neulich im Phoenix Interview gesagt dass er sich Ghettos vorstellen kann. Mobilität der Menschen ist ein Problem. "Diese Menschen wie Wieler, Spahn, Merkel, Drosten sind einfach nur abartige Sekten-Gurus, die das Land in eine

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    Grand Nix
    18 Oct 2020
    17:31
    Kommentar:

    Die Angst vieler Menschen heutzutage das Falsche zu sagen, kann ich ja noch irgendwie, wenn auch nur sehr bedingt, verstehen. Aber, dass viele Menschen immer wieder diesen alternativlosen Mist der Altparteien wählen, obwohl die Wahlkabine ein geschützter kleiner Raum ist,

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    0
      Agnes Ster
      18 Oct 2020
      18:49
      Kommentar:

      Es gibt keine Opposition, in einer Diktatur ist es völlig wurscht, ob man die Regierungspartei oder die Blockparteien wählt.

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        Agnes Ster
        18 Oct 2020
        21:28
        Kommentar:

        Meine Frage an die Daumensenker - wo bleibt denn die "Opposition" im vom parlamentarischen Gesetzgeber abgekoppelten Sonderrechtsregime von Corona-Verordnungen? Ich sehe keine - bis heute hat noch keine einzige Partei Klage gegen das Sonderrechtsregime erhoben, gegen die verfassungswidrige Selbstermächtigung des

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      Peter Tanner
      18 Oct 2020
      21:25
      Kommentar:

      Es gibt ja kaum Alternativen. Man sollte die Parteien abschaffen und lediglich Parteilose wählen die niemanden verpflichtet sind außer ihrem Gewissen. Diese Abgeordnete sollten normale Bürger sein, Berufspolitik gehört verboten. Zudem könnte ein Teil des Parlaments aus normalen Bürgern bestehen,

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      0
        Agnes Ster
        18 Oct 2020
        21:37
        Kommentar:

        Naja, vielleicht die Tierschutzpartei, die kann wenigstens keinen zusätzlichen Schaden anrichten. Nicht ein Teil des Parlaments, sondern das gesamte Parlament sollte aus normalen Bürgern bestehen, die nicht einer Partei und der Parteiraison verpflichtet sind, sondern allein ihrem Gewissen - Nebeneinkünfte

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          Peter Tanner
          18 Oct 2020
          23:58
          Kommentar:

          Gute Idee. Aber der Pferde-Lothar hat da Eintrittsverbot. Wir wollen die Tiere ja nicht quälen.

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    zaungast
    18 Oct 2020
    17:31
    Kommentar:

    In den 30er Jahren vermochte der S.Fischer-Verlag in der Enge der Verhältnisse auch Dank einer Persönlichkeit wie Peter Suhrkamp sich nicht-anpaßlerisch zu behaupten. In wenigen Jahren wird der Verlag nur noch als ein weiterer kultureller Wurmfortsatz der Merkeljahre iin Erinnerung

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    Brils Brigitte
    18 Oct 2020
    17:49
    Kommentar:

    Das ist so traurig - und alarmierend. Ausgerechnet der S.-Fischer Verlag! Kaum ein Text über die Gegenwartsautoren des Verlags, in dem Monika Maron nicht erwähnt würde. Ihr erstes bei Fischer verlegtes Buch war "Flugasche", das habe man der Freiheit wegen

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      Grand Nix
      18 Oct 2020
      18:41
      Kommentar:

      @Brils Brigitte Was da vom Verlag mit der Schriftstellerin Monika Maron veranstaltet wurde, ist einfach nur eine schändlich skrupellose Sauerei. S. Fischer Verlag,  jeder weiß nun, für was das S. im Fischer Verlag steht.  

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      Norbert Brausse
      18 Oct 2020
      19:34
      Kommentar:

      Frau Brils, das wird die literarische Welt dulden, denn wer gegen den Strom schwimmt, gehört nicht mehr dazu, und das ist  wie G. Olivier richtig bemerkt hat, bereits eine subtilere Form der Bücherverbrennung.

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        Brils Brigitte
        19 Oct 2020
        19:36
        Kommentar:

        Eine literarische Welt ist es dann allerdings nicht. Die relevante Literatur geht in Deutschland mal wieder ins Exil.

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    Hans-Hasso Stamer
    18 Oct 2020
    18:04
    Kommentar:

    Die linke Schickeria äußert sich auf Twitter so dazu: "Nennt man Vertragsfreiheit." Ob sie das im Falle einer Angestellten, die ein übriggebliebene Fischbrötchen gegessen hat und deshalb entlassen wird, auch so sehen würde? Jedenfalls habe ich ihr das geschrieben. Es

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      Agnes Ster
      18 Oct 2020
      18:46
      Kommentar:

      Das sind keine "Linken", egal, wie sie sich bezeichnen, das sind Faschisten.

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        Hans-Hasso Stamer
        18 Oct 2020
        19:07
        Kommentar:

        Genau das beschreibe ich in meinem Blog. Und wie bei den Nazis gibt es einen legalen Teil und einen illegalen Arm fürs Grobe: https://aktuellezeitkultur.wordpress.com/2020/10/15/die-neue-sa/

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          Facherfahrener
          18 Oct 2020
          21:37
          Kommentar:

          Mein Lieber, so weit kann das heutige Volk nicht mehr zurückdenken. Es wurde auch jahrzehnt denen die DDR als das "Böse" eingetrichtert. Und über das 3R wurde geschwiegen. Merkel hat schon die parlamentarische Demokratie aufgehoben. Richter sind nur noch handlanger.

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    Giovanni Olivier
    18 Oct 2020
    18:26
    Kommentar:

    Welcome back! Das ist nichts anderes als eine subtilere Form der Bücherverbrennung! Und das Denunziantentum haben wir auch wieder! In der Hölle knallen die Sektkorken!

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    Agnes Ster
    18 Oct 2020
    18:41
    Kommentar:

    Wie gefährlich es in der Merkeldiktatur inzwischen geworden ist, eine andere Meinung, als des Merkel-Regimes zu vertreten, ist nicht nur an der Polizeigewalt gegen Kritiker der "Regierungsmaßnahmen", an den schäumenden Pathologisierungen von Menschen, die anderer Meinung  sind, und zu einem

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    Norbert Brausse
    18 Oct 2020
    19:18
    Kommentar:

    Im Interview des Verlages mit Monika Maron über deren neues Buch „Artur Lanz“ kommt deutlich zum Ausdruck, warum man sie nicht  mag: Es darf keine deutschen Helden mehr geben. Dabei sollen sich diese Antihelden einmal fragen, wie sie wohl heute

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      Agnes Ster
      18 Oct 2020
      22:12
      Kommentar:

      Von kollektiver Heldenverehrung halte ich nichts - was einen Helden auszeichnet, liegt im Auge des Betrachters. Schöpfergeist, Fleiß und Beharrlichkeit zeichnen nicht nur Helden, sondern auch gewissenlose Technokraten und Verbrecher aus - die beharrlich und fleißig ihre fragwürdigen Ziele verfolgen.

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    Frank W. Haubold
    18 Oct 2020
    19:32
    Kommentar:

    Die zeitgeisthörigen Entscheiddungsträger bei S. Fischer entledigen sich in vorauseilendem Gehorsam gegenüber der politmedialen Obrigkeit einer ebenso renommierten wie kritischen Schriftstellerin und merken dabei noch nicht einmal, wie sehr sie damit den Erfüllungsgehilfen der roten und braunen Sozialisten ähneln.  Samuel

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    Miriam
    18 Oct 2020
    22:37
    Kommentar:

    Diese Seite sollte man sich mal durchlesen und für weitere Einträge vormerken. „Durch Cancel Culture wird ein Klima der Angst geschaffen, das eine weitreichende und effektive Selbstzensur in allen Bereichen der Gesellschaft befördert. Cancel Culture hat das Ziel, Meinungsvielfalt zu

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      Miriam
      19 Oct 2020
      07:43
      Kommentar:

      Jetzt ist der gleiche Kommentar von mir hier drei mal veröffentlicht. Das war nicht meine Absicht, ich dachte, er sei irgendwo im Spam Ordner gelandet und schickte ihn aus diesem Grund noch mal ab.

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    Patrick
    18 Oct 2020
    23:02
    Kommentar:

    In ihrem jüngsten Roman Artur Lanz beschreibt Frau Maron den Werdegang eines Mannes, der sich dazu aufrafft, zu seinen nichtkonformen Überzeugungen zu stehen und das Ausgegrenztwerden nicht scheut, sondern letztlich zum Helden wird. Kein Wunder, dass Frau Maron für derartig

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    Sagrotanfee
    18 Oct 2020
    23:56
    Kommentar:

    Da ist Frau Maron leider nicht die einzige, die entledigt wurde. Ich nehme nur vor Anno Coroni den MDR,  da waren es Katrin Huss( Journalistin), Uwe Steimle ( Kabarettist), Lisa Eckhardt usw. die s Maul zu frech aufgemacht haben. Der

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    Hans Marner
    19 Oct 2020
    00:01
    Kommentar:

    ein großartiger Text :) Danke HM

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    Paulsen, Sönke
    19 Oct 2020
    00:01
    Kommentar:

    Aus meiner Sicht ist dieses erdrückende Meinungsklima, das korrekt diagnostiziert ist, Ausdruck einer radikalen linken Hegemonie, die als vermeitliche Abwehr einer rechten Revolution in Europa gerechtfertigt wird. Ich persönlich kann dazu nur sagen, dass wir als Linke schon damals in

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    Gast
    19 Oct 2020
    02:36
    Kommentar:

    Ich kenne die Frau überhaupt nicht. Sie hat also vielleicht noch nichts geschrieben, wodurch ich auf sie aufmerksam hätte werden können.

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    caesar
    19 Oct 2020
    13:32
    Kommentar:

    Die Reichsschriftumskammer hat gesprochen.

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    Brils Brigitte
    19 Oct 2020
    19:42
    Kommentar:

    Ein Mangel, der nicht bei der Schriftstellerin liegen muss. Sie wissen ja, wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstoßen und es klingt hohl, dann muss es nicht an dem Buch liegen.

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    martina müller
    20 Oct 2020
    01:20
    Kommentar:

    hallo klaus kelle, die süddeutsche zeitung schreibt am 19. oktober 2020: vom verlag zitiert : Ein klares Ja. Besonders problematisch ist für uns das Umfeld des Antaios Verlages, mit dem das Buchhaus Loschwitz kooperiert. Zu dessen Programm gehören zahlreiche Bücher,

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