Meschugge?

 

 

„Ist Deutschland ein Irrenhaus?“, fragt mein russischer Freund Borja heute: „Da sind wieder viele Hunderte potentieller, aggressiver Gewalttäter auf dem Weg zur Kölner Domplatte, da kommt es in Sankt Pauli zu massiver sexueller Gewalt, da könnt Ihr in Deutschland nur noch mit einem bisher nie benötigten Riesen-Aufgebot der Polizei überhaupt an Silvester friedlich feiern, und wenn man heute Eure Nachrichtenseiten öffnet, hat man den Eindruck, Haupt-Thema und Haupt-Aufreger der Deutschen ist ein unglücklicher Begriff in einem Polizei-Tweet und dass die Polizei zu massiv vorgegangen ist. Sollte nicht das Hauptthema sein, was schief läuft, dass plötzlich so viel Polizei nötig ist? Warum richten die ihre Wut auf die, die sie beschützen, und nicht auf die Gefährder?“ Ich freue mich auf Eure/Ihre Antworten an Borja. Meine Antwort lautete: „Das ist eine etwas verzerrte Wahrnehmung, wenn man wie Du nur die Seiten der großen Medien wie Spiegel, Zeit etc. ansieht. Ließ mal andere Medien, vor allem die Regionalpresse, da bekommst Du ein anderes Bild – die sind näher an den Menschen und verwurzelter in der Realität.“ (Unten eine Presseschau)

 

 

Link zur Presseschau (Regionalzeitungen): http://www.stern.de/politik/deutschland/polizeieinsatz-in-koeln—welch-eine-heuchelei—7262278.html

 

P.S.: Kommentar von Horst Kläuser: Um Rassismusvorwürfen und berechtigter Kritik an der Auswahl der Kontrollierten künftig zu begegnen, wird die Kölner Polizei demnächst verstärkt blonde Schwedinnen, alte Männer mit Rollator, drei- bis vierköpfige junge Familien, mittelalte Rollstuhlfahrerinnen, Rentnergruppen mit beigen Windjacken, Pfarrer und knipsende Japaner beobachten.

 

Sie waren in der Vergangenheit bekanntermaßen überproportional an Terroranschlägen weltweit und sexuellen Übergriffen beteiligt.

 

 

* interner Polizeijargon: alle Menschen sind eigentlich lästig

 

(Zynismus aus)

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