Methode "fauler Hering"

Die Methode „fauler Hering“: Das RT – früher Russia Today – nichts mit Journalismus am Hut hat, ist bekannt. Aber es ist erstaunlich, wie offen Putins Propaganda-Plattform das demonstriert. Dort steht jetzt: „In Deutschland knüpfte Boris Reitschuster gar schon eine Verschwörungstheorie. In der Huffington Post schrieb er davon, dass der Anschlag Putin nütze und dass Kritiker den Verdacht hätten, dass der Kreml in das Attentat verwickelt sein könnte.“ Dass Kritiker diesen Verdacht öffentlich äußern, ist nun mal so. Und als Journalist hat man darüber zu berichten, wenn das eines der Haupt-Themen der Opposition ist. Punkt. Egal, wie man dazu steht. Aber zu unterscheiden zwischen Zitaten und Autorenmeinung – das wäre wohl schlecht fürs Geschäft einer Propaganda-Plattform, fürs Verleumden. „Fauler Hering“ heißt das im Fach-Jargon – gelernt ist gelernt 🙂 Unten mehr dazu..*

Zur Methode „fauler Hering“: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/journalismus-in-russland-so-luegen-sie-mit-dem-groessten-erfolg-14899422.html

 

Zum Artikel von RT: https://donotlink.it/l/ZZon

 

Gedanken zum Thema: https://www.facebook.com/reitschuster/posts/1667468343268347

 

 

 

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