„Ungeheuerlich, völlig undemokratisch und autoritär“ Helmut Markwort geht mit Kanzlerin und Medien ins Gericht

Als Gründer des Focus hat Helmut Markwort die deutsche Medienlandschaft aufgewühlt wie wenige zuvor und keiner danach. Für das Projekt – ein bürgerliches Nachrichtenmagazin – gab es beim Start 1993 reihenweise Spott. Der heute 83-Jährige machte das Blatt unter seiner Führung zu einer Erfolgsgeschichte. Auch mich holte er 1999 zum Focus, bei dem er noch bis 2016 Herausgeber war. Heute sitzt er für die FDP im Bayerischen Landtag. Im Interview mit reitschuster.de rechnet er mit Angela Merkel ab, sagt klar seine Meinung zur Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen und geht gnadenlos mit der eigenen Branche ins Gericht – den Medien.

Reitschuster: Man hat den Eindruck, es gibt eine große Nachfrage nach einer bürgerlichen Alternative, die die FDP nicht so recht befriedigen kann. Woran liegt das?
Markwort: Dieses Thema beschäftigt mich auch sehr. Wir strampeln uns ja ab. Aber ich glaube schon, dass die FDP weiterhin eine Alternative ist. Vielleicht hat sie das Thema Freiheit und Eigentum nicht deutlich genug in den Vordergrund gestellt. Andererseits sind auch die Medien, vor allen Dingen die öffentlich-rechtlichen, keine Fans der FDP und bringen gerne Meldungen, die schlecht sind für die Liberalen.

Reitschuster: Manchmal hat man auf Bundesebene den Eindruck, dass die FDP die Regierung eher unterstützt, als sie zu kritisieren. Ist das ein verzerrtes Bild durch die Medien, oder wie kommt das zustande?
Markwort: In diesen Wochen, wo Sicherheit vor Freiheit gilt, ist es auch für die Bundespartei schwierig, Maßnahmen der Regierung zu kritisieren. Hier in Bayern haben wir ja den Herrn Markus Söder mit seinem Allmachtsanspruch, da kann man kräftiger dagegen vorgehen. Ich persönlich bin ja nicht die FDP, obwohl ich ihr seit 52 Jahren angehöre. Doch ich würde schon deutlicher artikulieren, dass z.B. diese Runde der 16 Ministerpräsidenten überhaupt nicht demokratisch legitimiert ist. Es ist ein Treffen von Landesvätern und -müttern, die nicht durch Wahlen gerechtfertigt sind. Sie maßen sich an, über ganz Deutschland zu bestimmen. Dagegen müssen die Liberalen auftreten.

Reitschuster: Sie hatten vor einiger Zeit die Vorgänge in Thüringen um die Wahl des Ministerpräsidenten kritisiert. Hätten Sie sich da mehr Standhaftigkeit von der FDP gewünscht?
Markwort: Ich gehörte zu denen, die für eine Chance für die Regierung Kemmerich waren. Aber der Druck der CDU und von Frau Merkel war so heftig, dass die Partei den Mann hat fallen lassen. Ich glaube, dass der Partei das Verhalten bei Jamaica mehr geschadet hat, als die Sache in Thüringen. Aber offiziell, seitens der Partei, wird gern von der „Thüringen-Affäre“ geredet. Kemmerich wird jetzt kandidieren, da bin ich sehr gespannt, wie das ausgeht.

Reitschuster: Sie haben gesprochen vom Druck der Bundeskanzlerin. Finden Sie das problematisch, wenn sie sich, wohlgemerkt nicht Parteivorsitzende, auf landespolitischer Ebene derart einmischt?
Markwort: Ich finde das ungeheuerlich! Das war völlig undemokratisch und autoritär, als sie von Südafrika aus gesagt hat, diese Wahl muss rückgängig gemacht werden. Das ist vollkommen gegen alle demokratischen Regeln. Intern, so habe ich gehört, hat sie auch noch Druck ausgeübt auf die Koalition in Nordrhein-Westfalen. Wenn Lindner nicht Kemmerich umgestimmt hätte, hat sie damit gedroht, die Koalition platzen zu lassen. Das ist ein Hineinregieren der Kanzlerin in Landespolitik, was ich überhaupt nicht für demokratisch halte.

Reitschuster: Ich war 16 Jahre in Russland, habe dort viel kritisiert, und habe Deutschland immer als Musterbeispiel hingestellt. Inzwischen habe ich den Eindruck, ohne das vergleichen zu wollen, dass wir in Demokratie alles andere als Musterschüler sind in den letzten Jahren.
Markwort: Es hat sich eine merkwürdige Tendenz entwickelt. Die Linke z.B. hat es geschafft, das Wort „rechts“ zu diffamieren. Man muss natürlich gegen rechts-extrem sein und gegen links-extrem. Dass aber das Wort „rechts“ ohne jeden Beisatz schon als politisch fragwürdig gilt, ist ein übler Erfolg der Linken. Es gibt Aktionen „gegen rechts“, und insgesamt wird alles, was rechts von der Mitte ist, diffamiert. Eine „normale“ rechte Partei in Deutschland hat es schwer.

Reitschuster: Sie haben gesagt, ein Erfolg der Linken, aber daran sind auch ganz maßgeblich die Medien beteiligt. Wie sehen Sie heute die Medienlandschaft insgesamt und die Rolle der öffentlich-rechtlichen?
Markwort: Es gibt ja Verschwörungstheoretiker, die davon ausgehen, dass die Frau Kanzlerin in den Medienanstalten anrufen lässt und eine Gleichschaltung anordnet. Das gibt es nicht. Aber: Es gibt ein gleichartiges Denken, und in den maßgeblichen Aktualitätssendungen sind die Grün-Linken in der Überzahl. Etwa der Herr Restle von der ARD, der bei Monitor arbeitet, hat eine Postion eingenommen, die von den freiwillig Linken, ohne Anordnung, gerne übernommen wird. Der sagt, es gehe nicht um „Objektivität“, sondern um „Haltung“. Dass man etwa die größte Oppositionspartei im Bundestag kurz hält oder nur diffamiert, finde ich übel. Es ist auch nicht in Ordnung, was ich in den Talkshows sehe, dass dort der ‚grüne Geist‘ überwiegend vorherrscht. Wir wissen aus Umfragen, dass die meisten Journalisten zur Partei der Grünen neigen. Nehmen Sie die Talkshows! Da ist immer die TAZ dabei, aber von der „Jungen Freiheit“ habe ich da noch nie jemanden gesehen. Der rechte demokratische Flügel kommt da nicht vor.

Reitschuster: Wenn ich Sie richtig verstehe, braucht die Kanzlerin gar nicht anrufen, weil es ohnehin in ihre Richtung geht. Was könnte man gegen diese Einseitigkeit im öffentlich-rechtlichen System machen?
Markwort: Die wenigen, die sich dort an die verfassungsmäßig angeordnete Objektivität und Neutralität halten, sollten den Mund aufmachen. Ich habe sogar den Eindruck, dass manche Intendanten, die durchaus bürgerlich sind und konservativ denken, sich gegen die Masse ihrer linken Redakteure nicht vorzugehen getrauen.

‘Weltverbesserer und grün‘

Reitschuster: Sollte man institutionell etwas daran ändern?
Markwort: Ich weiß nicht, wie das gehen soll. Viele ergreifen unseren Beruf, weil sie die Welt verändern wollen. Sie sind Weltverbesserer und dadurch eben grün. Wenn jemand unsere Marktwirtschaft stützt oder das System in Ordnung findet, dann geht er seltener in den Journalismus, sondern zu den DAX- Unternehmen, zu einer Bank, zur Allianz, zu VW, zu BMW und will dort Karriere machen. Das führt zu einer linken Auslese, die sich in den öffentlich-rechtlichen Anstalten widerspiegelt. Da ist es sehr schwierig, gegen den Strom anzuschwimmen. Wenn einer mal einen konservativen Kommentar spricht, hat er gleich die ganze linke Meute am Hals.

Lesen Sie morgen auf reitschuster.de die Fortsetzung des Interviews: Warum Helmut Markwort dazu aufruft, etwas dagegen zu tun, dass Söder Kanzler wird, wie die Tagesschau manipuliert und wie er sich in seiner neue Rolle als Landtagsabgeordneter sieht.

Sehen Sie zu dem Thema auch mein gestriges “reitschuster.live” – in der Diskussion mit Ihnen:
Bild: privat

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58 Kommentare zu „Ungeheuerlich, völlig undemokratisch und autoritär“
    Tobi
    15 Sep 2020
    17:33
    Kommentar:

    Das Wort Demokratie gibt es im Wortschatz der Staatsratsvorsitzenden Merkel nicht. Honecker und Mielke wären stolz auf sie.

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    1
      Peter Tanner
      15 Sep 2020
      17:38
      Kommentar:

      Die würden vor Angst erzittern da sie das nicht ausgelebte "Potenzial" erkennen.

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      1
      LF
      16 Sep 2020
      22:20
      Kommentar:

      Dort ist sie ja auch geschult und gestählt worden.

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      0
    Christian R.
    15 Sep 2020
    17:36
    Kommentar:

    Sehr interessantes Interview mit aus meiner Sicht treffender Analyse, dass die ÖR nicht mehr objektiv, sondern linkslastig berichten und andere Meinungen ausblenden und eben sogar deplatformen, ergo undemokratisch sind. Sonst wäre die Merkel-Ansage über die Thüringenwahl - richtigerweise - als

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    132
    1
      Tobi
      15 Sep 2020
      17:47
      Kommentar:

      Ich warte ja eher darauf, dass die Mitglieder der CDU endlich mal aufwachen, besonders die im Bundestag und in den Landesregierungen. Merkel wäre von einem Tag auf den anderen nackt, wenn die CDU geschlossen hinschmeißen würde. Oder doch alles nur

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      0
        Nachfrager
        16 Sep 2020
        10:25
        Kommentar:

        Das ist doch der Hauptgrund, in die etablierte Politik zu gehen - Absicherung. Zuerst das eigene Wohl, dann das der Partei und wenn noch Gewissen/Moral übrig geblieben sind, möglicherweise ein Quentchen Zeit/Engagement für die Wähler. Beginnt schon auf kommunaler Ebene.

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        25
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        Paul J. Meier
        16 Sep 2020
        11:25
        Kommentar:

        Ausser ein paar Quotenkonservativen, denen man ein wenig Raum lässt um den demokratischen Schein zu wahren, hat Merkel die Union umgebaut, z.B. über die Landeslisten. Der Rest sind Wackeldackel und Klatschhasen!

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        1
        Felizitas
        16 Sep 2020
        14:49
        Kommentar:

        Da kann die aufgewachte Bevölkerung nur hoffen, das es schnell geht! Wie immer: ein hervorragender Artikel von Ihnen Herr Reitschuster!

        23
        0
        Otto Kern
        21 Sep 2020
        20:16
        Kommentar:

        das macht keiner von denen, weil sie alle ANGST vor dieser Faru haben. Ich komme aus dem Osten, gleicher jahrgang , wie diese Frau, nur eine halbes Jahr später geboren, aber ich denke, ich wei0 m wie DIE tickt...... absolut

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        10
        0
        elsa ries
        25 Sep 2020
        01:18
        Kommentar:

        die CDU und aufwachen , die sind hellwach nur jeder will seinen posten behalten , es fehlt denen an charakterstärke und damit kalkuliert diese MERKEL und wenn sie dreist abgewählt würde ihr schlimmer geist würde immer mitregieren , wenn sie

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        0
    S.Grundmann
    15 Sep 2020
    17:36
    Kommentar:

    Respekt, das war wieder der Reitschuster , den ich kenne und nicht so ein Geschwafel ....wie bei Kelle.

    65
    3
    Thomas Suhm
    15 Sep 2020
    17:38
    Kommentar:

    Weiß/blauer Gegenwind aus Bayern. ups👍

    19
    0
    M.H.
    15 Sep 2020
    17:42
    Kommentar:

    Na ja Herr Markwort, schauen Sie sich doch den Focus an !! Unglaublich, ja erbärmlich !

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    0
      altersblond
      15 Sep 2020
      19:13
      Kommentar:

      Früher habe ich beim Arzt mal einen Blick in Focus, Spiegel oder Stern geworfen. Seit rund 10 Jahren habe ich (fast) immer etwas zu lesen dabei, wenn ich mal zum Arzt muss, oder ich lerne das Muster der Rauhfasertapete auswendig.

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      110
      1
        Felizitas
        16 Sep 2020
        14:51
        Kommentar:

        Das Muster der Rauhfaser Tapete lernen.....urkomisch! :-))

        8
        0
    Frank
    15 Sep 2020
    17:46
    Kommentar:

    Ein top geführtes Interview. So wünscht man ich den Journalismus

    67
    1
    Angeli
    15 Sep 2020
    17:50
    Kommentar:

    Sorry, wenn ich auch bedenke, dass der richtige Kandidat in der falschen Partei sein kann, so muss ich sagen, dass die FDP für mich niemals eine Alternative darstellen kann. Als Jungwählerin hat mich diese Partei schnell und gründlich gelehrt, dass

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    87
    3
      Adam
      15 Sep 2020
      18:24
      Kommentar:

      ... und hat somit einen nicht zu unterschätzenden Anteil am Untergang der Demokratie in diesem Lande mit zu verantworten! ( wenn diese Anmerkung erlaubt ist)

      70
      0
        Angeli
        15 Sep 2020
        21:01
        Kommentar:

        Eine richtige Anmerkung. Leider !

        29
        0
        Angeli
        15 Sep 2020
        21:03
        Kommentar:

        Eine korrekte Anmerkung. Leider!

        16
        0
      altersblond
      15 Sep 2020
      19:16
      Kommentar:

      Eigentlich seit den späten 1960ern.

      14
      0
        Angeli
        15 Sep 2020
        20:58
        Kommentar:

        In den späten Sechzigern war ich von Wahlurnen noch sehr weit entfernt 😉, daher kann ich das nicht beurteilen. Für mich war es damals, in den Achzigern, ein Koalitionspartner der SPD, den ich eigentlich nur ein wenig unterstützen wollte. Wie

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        19
        0
    Peter Tanner
    15 Sep 2020
    17:51
    Kommentar:

    Klasse Interview und ein wirklich tolles Lob von Herrn Markwort :) Gratulation.

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    0
    Paul J. Meier
    15 Sep 2020
    18:17
    Kommentar:

    Ich habe die letzten Jahre öfter an Sie gedacht, Herr Markwort, und wüsste nur zu gerne, was sie über die Entwicklung des Focus denken? Aber wahrscheinlich werden Sie darüber nicht öffentlich reden wollen, wäre verständlich. Mit welchem Mandat sich dieses

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    64
    0
      15 Sep 2020
      23:52
      Kommentar:

      Im morgigen zweiten Teil des Interviews wird sich Herr Markwort noch ausführlich zu Söder äußern.

      24
      0
        M.H.
        16 Sep 2020
        07:16
        Kommentar:

        Wir sind gespannt ! Im Landtag hält sich Herr Markwort stets vornehm zurück !

        13
        0
    M. Sachse
    15 Sep 2020
    18:22
    Kommentar:

    Fakten, Fakten, Fakten... Das waren noch Zeiten, als Demokratie und unabhängige Medien unseren Alltag bestimmt haben.

    66
    0
      Gast
      18 Sep 2020
      02:00
      Kommentar:

      An "Fakten, Fakten, Fakten" erinnere ich mich auch sehr gut. Ich hielt den Focus dann noch im Blick, bis er sich darauf verlegte: "Was dürfen wir denn heute noch tun?" Ich hielt dann noch ein bisschen durch aber Ich lösche

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      4
      0
        Gast
        18 Sep 2020
        02:15
        Kommentar:

        Das komische ist, die könnten jetzt ja was Gutes und Richtiges schreiben aber ich würde es nicht mehr sehen. Tichy verlegt sich darauf, Talkshows durchzukauen, die ich nicht sehen möchte. Glaubt er, ich möchte die dann lesen? Das ist alles

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        0
        0
    Hein Noog
    15 Sep 2020
    18:39
    Kommentar:

    Wenn ich Herrn Markwort sehe fällt mir immer sein Satz ein: Fakten, Fakten und an die Leser denken, das ist dem Focus schon lange abhanden gekommen. Hatte das Blättchen in der Anfangszeit sogar abonniert, heute würde ich den Focus noch

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    16
    0
      15 Sep 2020
      23:51
      Kommentar:

      Leider ist der Focus heute wirklich ein ganz anderer, als er unter Helmut Markwort war. Und Focus Online bringt regelmäßig meinen Blutdruck in Wallung.

      5
      0
    Peter Grob
    15 Sep 2020
    18:45
    Kommentar:

    Armes Deutschland. Aber Presse, Rundfunk und TV sind bei uns in der Schweiz keinen Deut besser. Links, Grün und gleichgeschaltet.

    15
    0
    Christa Lindl
    15 Sep 2020
    18:53
    Kommentar:

    Sehr geehrter Herr Reitschuster, den Anruf der Kanzlerin gibt es vielleicht nicht, aber es gibt gewaltige finanzielle Zuwendungen. Herr M. Mieruch von der afd hat dazu eine kleine Anfrage an die Bundesregierung gestellt. So viel ich weiß, besitzt die SPD

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    15
    0
      15 Sep 2020
      19:15
      Kommentar:

      Die Ergebnisse der Mieruch-Anfrage hatte ich exklusiv hier aus der Seite: https://www.reitschuster.de/post/exklusiv-wie-die-regierung-heimlich-medien-finanziert/

      3
      0
      Gregor Jelitto
      16 Sep 2020
      01:28
      Kommentar:

      Das bestimmte Medien finanzielle Zuwendungen bekommen ist schon lange meine Vermutung. Anders kann ich mir die absurde Einseitigkeit nicht vorstellen.

      4
      0
      Regine Schumann
      16 Sep 2020
      10:57
      Kommentar:

      Sehr witzig!

      0
      0
    Paulsen, Sönke
    15 Sep 2020
    19:04
    Kommentar:

    Der Witz ist, dass es in den Medien auch keine wirklich linken Inhalte mehr gibt. Mir kommt es so vor, als gäbe es zwei Ebenen. Die erste vordergründige Ebene wird vor allem mit den bekannten Reizthemen, Rassismus, Klimawandel und Gendermainstream

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    10
    0
    Norbert Brausse
    15 Sep 2020
    20:19
    Kommentar:

    Endlich hat mal einer der Großkopferten den Mut, die Wahrheit zu sagen. Es hat aber auch lange gedauert.

    9
    0
      Norbert Brausse
      15 Sep 2020
      20:40
      Kommentar:

      Obige Aussage bezieht sich auf Herrn Markwort. Und wo die FDP wirklich steht, sieht man daran, wie ein Herr Luthe behandelt wird.

      4
      0
      match90
      16 Sep 2020
      08:36
      Kommentar:

      Leider müssen die Leute immer erst über 80 sein, bevor sie sich trauen, Tacheles zu reden. Dennoch ehrenhaft und professionell, wie Egon Bahr mit seinen Interviews in der Jungen Freiheit.

      3
      0
    Norbert Brausse
    15 Sep 2020
    20:28
    Kommentar:

    Geht erst einmal arbeiten und teilt das ehrlich Verdiente mit denen, denen ihr helfen wollt. Und sollte es noch nicht reichen, dann müsst ihr euch eben etwas mehr anstrengen. Dann sehen wir weiter.

    8
    0
      Norbert Brausse
      15 Sep 2020
      20:43
      Kommentar:

      ... und diese Aussage auf das Bild der Willkommensjubler.

      1
      0
    Manne
    15 Sep 2020
    21:00
    Kommentar:

    Den Focus hatte ich vor einiger Zeit als mehrmonatiges Abonnement geschenkt bekommen und war dermaßen enttäuscht, dass ich nach einigen Wochen die Zeitschrift nur noch aus dem Briefkasten holte und gleich im Altpapier entsorgte. Viele bunte großflächige Bilder und inhaltsfreier

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    9
    0
    Peter Raabe
    15 Sep 2020
    21:33
    Kommentar:

    Zwei Anmerkungen zu Herrn Markwort, den ich durchaus schätze. Die Kanzlerin konnte einen derartigen verfassungsfeindlichen Druck auch deshalb aufbauen, weil Christian Lindner sehr schnell bereit war, ihm nachzugeben. Und die FDP wird nicht einfach durchweg schlecht behandelt. Sie ist im

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    15
    0
      M.H.
      16 Sep 2020
      13:11
      Kommentar:

      Nicht nur das, die FDP ist mittlerweile längst entbehrlich, vollkommen entbehrlich !

      0
      0
    Nick Schneider
    15 Sep 2020
    23:10
    Kommentar:

    Müsste man demzufolge nicht eine Möglichkeit finden für ein Publizistisches Werk, dass hauptsächlich von Gastbeiträgen berufstätiger, "rechter" Autoren lebt? Schwierig. Ansätze finden sich in Tichys Einblick oder im ef-maginzin.

    1
    0
    Charly K
    15 Sep 2020
    23:52
    Kommentar:

    Herr Markwort hat Recht, aber man sieht ja immer wieder, wie schwer es ist eine Sache auf den Punkt zu bringen. Da muss auch mal ein "Machtwort" gesagt werden. Wie einst auch der "Basta-Kanzler". Die Bundeskanzlerin hat ein ausgeprägtes Gefühl

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    0
    8
    Dietmar Gaedicke
    15 Sep 2020
    23:55
    Kommentar:

    Ja, damals 1993 - da hatte ich den Spiegel regelrecht vergöttert gehabt in Sachen Berichterstattung und Neutralität. Und der Focus hatte wenig Chancen in meinen Augen, überhaupt zu überleben. Aber das ist lange her. Mittlerweile sind beide Magazine hoffnungslos merkel-mäßig

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    0
    kassandro
    16 Sep 2020
    06:39
    Kommentar:

    Sehr mutig von Helmut Markwort dem Boris ein Interview zu geben. Das wird von den Gutmenschen sehr genau registriert werden und er kommt auf deren Ausgrenzungsliste. Für die Münchner Bussi-Bussi-Gesellschaft dürfte er damit erledigt sein. Stattdessen muss er jetzt sehr

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    7
    0
    birgit
    16 Sep 2020
    07:18
    Kommentar:

    Schade, dass Sie ihn nicht gefragt haben, was er über das Wirken "seines" Focus in heutiger Zeit sagt. Ich finde nämlich der Focus ist kaum noch lesbar.

    9
    0
    match90
    16 Sep 2020
    08:28
    Kommentar:

    Klasse Interview, passt alles wie die Faust aufs Auge. Schade, dass der Markwort keine 55 mehr ist. Eine Frage muss er sich allerdings gefallen lassen: Auch vor 2016 hat sich der Focus in Sachen Objektivität und Qualität oft nicht mit

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    6
    0
    Hildegard Hardt
    16 Sep 2020
    10:15
    Kommentar:

    Sehr vielen Aussagen von Herrn Markworth kann ich zustimmen. In einem irrt er allerdings: Es gibt SEHR WOHL eine Beeinflussung der Medien durch die Politik, sogar durch die Kanzlerin selbst. Am 8. Oktober 2008 berief Frau Merkel die wichtigsten Medienvertreter

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    9
    0
    Katharina Bachman
    16 Sep 2020
    12:26
    Kommentar:

    Es wurde zu lange stillschweigend hingenommen. Jetzt haben wir den Salat ... Das Grünzeug schmeckt nicht mehr, ist vergammelt.

    4
    0
    Evelyn Grüning
    16 Sep 2020
    12:50
    Kommentar:

    Ich hätte mich gefreut, wenn die FDP in den Regierungskoalitionen der BL standhaft geblieben wäre! Mehr noch, sie hätten die ERPRESSUNG der Bundeskanzlerin auf den Tisch legen müssen! Den Laschet hätte ich gerne gesehen, wie er diese Schweinerei seinen Bürgern

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    5
    0
    Peter
    16 Sep 2020
    13:39
    Kommentar:

    Bei allem Respekt für Herrn Markwort, ist er doch, wie Herr Bosbach auch, erst bereit gegen diese staatszersetzende Regierung etwas zu sagen oder zu flüstern, wenn man die Reichweite und den Lesertyp von reitschuster.de, tichyseinblick.de, achgut.com, ... bedenkt, wenn sein

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    3
    0
    Christian W.
    7 Oct 2020
    23:28
    Kommentar:

    Ich bedauere sehr, dass Herr Markwort die Moderation des BR-Stammtisch aufgegeben hat, um für die FDP zu kandidieren. Er konnte in der "alten" Rolle sehr viel mehr für die Verteidigung freiheitlich liberaler Positionen erreichen als jetzt in der Rolle eines

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    1
    0
    Sieglinde
    13 Oct 2020
    09:14
    Kommentar:

    Liebe Menschen, kümmert Euch darum, wie das Leben weitergehen kann und muss - befasst Euch mit der Sozialen Dreigliederung, dem Konzept des neuen "Gesellschaftsvertrages", das er angesichts des Chaos' am Ende des 2. Weltkrieges, also vor 100 Jahren, auf Bitte

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    0
    0
    m.eich
    15 Nov 2020
    16:16
    Kommentar:

    Na und?Was regen wir auf?Ist doch alles gut so!Die Hurraschreier ,nach noch mehr Einschränkung,noch höheren Strafen, nehmen doch täglich zu.Läuft doch das alles nach Plan.Und die Deutschen funktionierten schon immer am Besten ,wenn einer die Richtung vorgab.Das war 1914 schon

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