US-Truppenabzug aus Hassdeutschland

Gastbeitrag von Gunter Weißgerber Redner der Leipziger Montagsdemonstrationen 1989/90, Mitbegründer der Ost-SPD, Mitglied der freigewählten Volkskammer 1990, Mitglied des Deutschen Bundestages 1990-2009

Liebe Mit-Deutsche US-Hasser, das gönne ich euch! Leider sitze ich mit in eurem Schlauchboot. Von außen betrachtend, könnte ich weit schadenfroher sein. Die Neue Zürcher Zeitung schreibt es uns am 27. Juli 2020 ins patriotische Stammbuch: „Willkommen in der Realpolitik: Warum der amerikanische Truppenabzug für Deutschland mehr Chance als Strafe ist“.


Ohne die westliche Supermacht USA hätten die Westdeutschen ihre Demokratie nicht erfolgreich durch die Jahrzehnte bis 1990 gebracht. Ohne das Festhalten der USA an Westberlin, ohne die US-Freiheits- und Sicherheitsgarantie für die Bundesrepublik und deren Grundgesetz, welches allen Deutschen diesseits und jenseits des „Eisernen Vorhangs“ das Recht auf Leben in einem demokratischen gemeinsamen Deutschland zusprach und ohne die von Helmut Schmidt erdachte „Doppelte Nulllösung“/“NATO-Doppelbeschluß“, der sich US-Präsident Ronald Reagan beherzt annahm und die Helmut Kohl im damals schon wirren Anti-US-Deutschland politisch im Deutschen Bundestag durchsetzte, gäbe es heute keine 30 Jahre Deutsche Einheit in Freiheit zu feiern. Im Kreml brennt immer Licht.


Vor diesem Hintergrund staunte ich viele Jahre über die Lässigkeit, mit der die verschiedenen US-Präsidenten mit einer innerdeutschen Stimmung des Fußabtretens auf dem Land des Sternenbanners umgingen. Diese Deutschen hätte ich schon längst ihren Dreck alleene machen lassen ... immer einen weißen Fuß auf dem Rücken der Vereinigten Staaten von Nordamerika.


Anlass zu diesbezüglicher Scham gab es genug. Endgültig das Fass zum Überlaufen brachte neben geostrategischen US-Überlegungen das aktuelle Deutschland, welches mit dem gegenwärtigem US-Präsidenten Trump auf eine unfaire und einseitige Art umgeht, die historisch ihresgleichen sucht. Im Namen eines ominösen „Anti-Hasses“ werden medial tatsächlich Hass, Häme und Verzerrung über den demokratisch gewählten derzeitigen Hausherren im „Weißen Haus“ in Riesenkübeln ausgekippt.


Und jetzt gehen die Amis home! Das, liebe US-hassende Landsleute, das habt ihr nun davon! Seht zu, wie ihr allein zurechtkommt. Moskau ist jedenfalls weder ein Hort der Demokratie, nicht der Freiheit, nicht unserer Sicherheit.


Im März 2019 begründete ich meinen Austritt aus der SPD.


Aus der Bundesrepublik werde ich nicht austreten, aber die Gründe, die ich bezüglich des SPD-Austritts angab, die gelten inzwischen für schwarzrotgrün-geführte Merkel-Republik analog. Hoffen wir, das auch das einmal vorbeigeht!


Gunter Weißgerber war Montagsdemonstrant in Leipzig, Mit-Gründer der Ost-SPD und saß dann 19 Jahre für die SPD als Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Der gelernte Bergbauingenieur ist heute Publizist und Herausgeber von GlobKult. Im Internet zu finden ist er unter www.weissgerber-freiheit.de. Dieser Beitrag ist auch beim GlobKult Magazin erschienen.

Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd, besagt ein chinesisches Sprichwort. In Deutschland 2019 braucht man dafür eher einen guten Anwalt.

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Bilder: Pixabay/bearbeitet/Reitschuster

Text: Gast


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