Ver-rückte Medienwelt

Weil Bild-Chef Julian Reichelt gestern bei „Hart aber fair“ einen als Ex-Nato-Mann vorgestellten Propagandisten als Propagandisten bezeichnete* und sich dafür aussprach, etwas gegen den Massenmörder Assad zu tun, wird er heute massiv attackiert – unter anderem als „Kriegspropagandist“ (FAZ). Statt über Propaganda herrscht Aufregung über die, die diese beim Namen nennen, statt über Giftgas-Massaker über die, die sich darüber aufregen oder gar etwas dagegen tun. Man kommt sich vor wie in einem Roman von Kafka oder Orwell.

*) Interview von Ulrich Schulz mit Sputnik (Zitat: „Wir genehmigen das Töten von Zivilisten!“)

https://donotlink.it/OZVr

https://www.youtube.com/watch?v=7Srkvioh0fk

P.S.. Sehr interessant dazu auch folgender fb-Post von Filipp Piatov : Es ist inakzeptabel, dass ARD und ZDF zur besten Sendezeit Individuen in ihre Sendungen lassen, die teils unwidersprochen Fake News verbreiten. Es geht nicht um andere Meinungen oder Perspektiven, es geht um eine Verfälschung von Tatsachen auf dem Rücken vergaster Syrer. ARD und ZDF müssen sich endlich ihrer Verantwortung bewusst werden und Fake News aus ihrem Programm entfernen – oder glasklar in der Sendung widerlegen. Es darf nicht sein, dass russische Propaganda den deutschen Diskurs bestimmt.

 

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