Behinderung der Presse und Framing beim „Marsch für das Leben“ Gegendemonstranten und Polizei wollen keine unpassenden Bilder

In Berlin haben heute beim „Marsch für das Leben“ nach Schätzungen des Veranstalters drei Tausend Menschen aus dem In- und Ausland gegen Abtreibungen bzw. die Abschaffung des Abtreibungsverbots demonstriert. Unter anderem wurde gefordert, auch für Ungeborene müsse eine Willkommenskultur gelten, und statt Abtreibungen müsse Hilfe für werdende Mütter gefördert werden. Die Polizei sprach von mehreren Hundert Teilnehmern, was deutlich untertrieben wirkt. Ich habe den Marsch und die Gegendemonstrationen mehrere Stunden beobachtet bzw. begleitet.

Es kam zu mehreren Festnahmen. Die Gegendemonstration eines „Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung für das Recht auf Abtreibung“ fand nur wenige Meter von der Kundgebung der Abtreibungsgegner direkt auf der anderen Seite des Brandenburger Tors statt. In Hör- und Sichtweite. Auf dieser Kundgebung wurde ich massiv am Berichten gehindert. Ich habe dazu ein Video gemacht und ins Netz gestellt – anzusehen hier. Die Polizei schritt dabei nicht ein.

Als ich später bei dem Gottesdienst auf der Abschlusskundgebung des „Marsches für das Leben“ am Brandenburger Tor aus ca. zehn Metern Entfernung Gegendemonstranten aus dem linksradikalen Milieu dabei filmte, wie sie den Gottesdienst mit lautem Schreien störten, untersagte mir die Polizei diese Aufnahmen mit dem Hinweis, ich würde provozieren. Meine Entgegnung, ich nähme aus gebührender Entfernung auf und die Gegendemonstrantinnen dürften als Teilnehmerinnen einer Kundgebung gefilmt werden, ließ die Polizei nicht gelten. Um eine Eskalation zu vermeiden, verzichtete ich auf das weitere Aufnehmen. An anderen Stellen war dies problemlos möglich ohne Intervention der Polizei. Dennoch: Der Verstoß gegen die Pressefreiheit seitens der Beamten ist eklatant.

Insgesamt ergibt sich so eine problematische Lage: Eine kritische Berichterstattung über Gegendemonstrationen und die Anfeindungen gegen die Teilnehmer des Marsches für das Leben ist nur eingeschränkt möglich. Den gesamten Nachmittag über wurde ich Zeuge, wie Gegendemonstranten großteils aus dem linksradikalen Milieu die Marsch-Teilnehmer provozierten. Unter anderem mit dem Skandieren von Parolen wie „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat“ und „Kondome, Spirale, Linksradikale“. Zudem mit ausgestrecktem Mittelfinger oder fest installierten Plakaten mit Aufschriften wie „Marsch für den Arsch“ direkt an der Wegstrecke des Marsches. Warum die Polizei solche Provokationen duldete und die Protestaktionen meterweit von dem Marsch bzw. dessen Kundgebungen zuließ, ist nur zu erahnen. Es liegt zumindest der Verdacht auf der Hand, dass hier eine Demütigung der Abtreibungsgegner zumindest billigend in Kauf genommen wurde.

Zu so einem umstrittenen und schwierigen Thema wie Abtreibung gibt es in einer demokratischen Gesellschaft höchst gegensätzliche und unterschiedliche Standpunkte. Alle Seiten sollten sich aber mit Respekt behandeln und den Diskurs suchen. Von Seiten der Abtreibungsgegner habe ich an diesem Samstag Nachmittag so gut wie keine Aggressionen erlebt. Das „Schlimmste“ war, das sie die Rufe „Eure Kinder werden so wie wir“ beantworteten mit: „Wir haben wenigstens Kinder.“

Interessant ist, wie das Framing in den Medien betrieben wird. Der „Tagesspiegel“ versucht, die Demonstranten in die Nähe des Antisemitismus zu rücken: „Vor Ort waren bei den Abtreibungsgegnern auch antisemitische und Shoa-relativierende Symbole zu erkennen. Ein Teilnehmer trug ein T-Shirt mit einem abgebildeten Embryo in einem Davidstern-ähnlichen Zeichen.“ Weiter heißt es: „Auch die Recherche und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) kritisierte via Twitter, dass bei der Veranstaltung in diesem Jahr erneut auf den offiziellen Plakaten der Organisatoren mit NS-Begriffen wie „unwertes Leben“ und dem Slogan „Nie wieder“ Schwangerschaftsabbrüche mit der Ermordung von Menschen im NS gleichgesetzt würden.“

Die massive Aggression gegen die Marsch-Teilnehmer relativiert der Tagesspiegel dagegen. Das Blatt schreibt gar, es sei „bis zum Nachmittag störungsfrei“ geblieben. Offenbar wurde das von dpa übernommen, dem Leitmedium in Deutschland. dpa verbreitet: „Beide Gruppen verhielten sich laut Polizei friedlich. Störungen wurden bis zum Nachmittag nicht bekannt.“ Dabei begann die Veranstaltung erst um 13 Uhr – und laut Duden ist das Nachmittag. Wenige Zeilen weiter steht dann auch im gleichen Artikel: „Erste kleinere Konfrontationen zwischen Polizei und Gegenprotestierenden gab es allerdings in der Friedrichstraße. Die Polizei hatte die Nebenstraßen hier nicht abgegittert, anders als am Pariser Platz; so kamen die Gegenprotestler sehr nah an die Abtreibungsgegner heran.“ Der Ausdruck „bis zum Nachmittag“ wird hier also zur Irreführung gebraucht.

Anders als der Tagesspiegel haben andere Medien nur die dpa-Meldung, laut denen alles friedlich blieb. Etwa die Süddeutsche Zeitung. Die Leser erhalten hier also ein völlig unzutreffendes Bild. Bei tagesschau.de oder heute.de ist gar nichts zur dem Marsch und den Gegendemonstrationen zu finden. Trotz acht Milliarden Beitragsgelder.

Insgesamt macht die massiv aufgeheizte und aggressive Stimmung Angst. Nicht-linke Demonstranten, egal ob bürgerlich oder konservative, aber auch nicht-linke Journalisten wie ich müssen heute mit massiven Anfeindungen und Aggressionen von Leuten aus dem linksradikalen Milieu rechnen, die wie von Geisterhand gesteuert immer pünktlich zur Stelle sind. Medien und Politik schauen hier weitgehend weg. Das ist fatal. Gegen eine solche Atmosphäre des Hasses und der Hetze müsste es einen breiten Schulterschluss der Demokraten geben. Jede Aggression dieser Art, egal ob sie vom rechten oder linken Rand kommt, müsste einstimmig und laut verurteilt werden. Stattdessen wird sie bei uns geduldet, ja oft stillschweigend gefördert. Die Geschichte zeigt, dass genau so Demokratien und freie Gesellschaften zugrunde gehen. Wir befinden uns mitten in diesem Prozess. Besonders bitter: Die Kanzlerin und der Bundespräsident, die dabei besondere Verantwortung tragen, sind dabei Todesgräber der demokratischen Werte und der Freiheit.


Bild: Boris Reitschuster
Text: br

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56 Kommentare zu Behinderung der Presse und Framing beim „Marsch für das Leben“
    Alois Fuchs
    20 Sep 2020
    07:34
    Kommentar:

    Die politische Verlotterung unserer Gesellschaft hat einen Namen: Merkel.

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      Wolfram Demuth
      20 Sep 2020
      08:35
      Kommentar:

      Was habe wir von einer die für die Stasi gespitzelt hat erwartet. Das System Merkel nuß weg und all ihre Schoßhunde aus dem Land treiben. Einige Ratten verlassen ja schon das sinkende, stinkende Schiff, Vergessen aber nixcht sich noch gut

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      Viva
      20 Sep 2020
      09:14
      Kommentar:

      Da muss ich wiedersprechen. Merkel ist nur eine Person die gewählt wird, und die Mehrheiten die ihre Wahl begünstigen, werden vom deutschen Volk geschaffen. Informationen, auf Grund deren bestimmte Parteien und Politiker gewählt werden, bezihen die meisten über ÖR TV

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        Rudolf Westenberger
        20 Sep 2020
        22:39
        Kommentar:

        Aber Merkel hat dieses System der Hofberichterstattung von Anfang an aufgebaut. Sie hat nachweislich alle Intendanten von ARD und ZDF - genau weiß ich nicht mehr wann - ins Kanzleramt eingeladen und Ihnen erklärt, wie sie sich die Berichterstattung vorstellt.

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          Viva
          22 Sep 2020
          10:56
          Kommentar:

          Es ist was dran, an dem was Sie sagen. Regierungssprecher Seibert ist der beste Beispiel, wie man die Presse kauft.

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      Maschinist
      22 Sep 2020
      10:52
      Kommentar:

      Ich befürchte, Sie machen es sich damit zu einfach. Merkel hat überall willfährige Steigbügelhalter. Ein System in dem sich Laschet, Röttgen und auch Söder wohlfühlen würden, wenn letzter allerdings an die wichtigen Stellen der dann Einzug haltenden Kleptokratie natürlich Bayern

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    Hannes Nießlbeck
    20 Sep 2020
    07:43
    Kommentar:

    Wieder mal muss man Ihnen danken für Ihre Standhaftigeit gegenüber den Leuten, die angeblich für die Freiheit stehen, wenn es um ihre Ansichten geht, die aber nicht bereit sind, mit einer Ausnahme, ihre Meinung auch zu äußern. Es überrascht doch

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    M. Sachse
    20 Sep 2020
    07:58
    Kommentar:

    "...wie sie den Gottesdienst mit lautem Schreien störten, untersagte mir die Polizei diese Aufnahmen mit dem Hinweis, ich würde provozieren....". Die Störung eines Gottesdienstes tolerieren, aber die Dokumentation der Störung durch Journalisten verhindern, das ist schon starker Tobak. Aber es

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      M. Sachse
      20 Sep 2020
      08:03
      Kommentar:

      Die "Antwort"der Linksextremen auf die Verteidigung des Lebens "Nie wieder Deutschland" sagt alles über den Zustand der Gesellschaft aus. Politik und Medien dürfen "stolz" auf sich sein - sie haben ihre Agenda erfüllt. Leider aber ein funktionierendes Gemeinwesen an den

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      Markus Meyer
      20 Sep 2020
      08:12
      Kommentar:

      Wird dagegen eine Dunja Hayali, die ausschliesslich solche Veranstaltungen besucht, um zu provozieren, nur schief angeguckt, dann bricht die linke Medienwelt sofort in wilde Spekulationen über rechten Mob aus!

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        Uwe Krahmer
        20 Sep 2020
        12:37
        Kommentar:

        Da stimme ich Ihnen zu.

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    Markus Meyer
    20 Sep 2020
    08:08
    Kommentar:

    In einer Medienlandschaft, in der ein links(radikaler) "Satiriker" wie Jan Böhmermann den Innenminister (egal was man von ihm hält), ein "Fick Dich, Opa" per Twitter schreibt und der dann auch noch sofort vom öffentlich, rechtlichen(!!) ZDF in Schutz genommen wird,

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    1
    Viva
    20 Sep 2020
    08:54
    Kommentar:

    Bei so viel Gewaltbereitschaft und Polizeiuntätigkeit muss man schon die Angs um Leib und Seele haben. Ob es nicht kluger wäre mehrere Kamerateams zu den Demos zu schicken ? Und ich frage mich, warum wurde die Dame, die nach dem

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    2
      Maschinist
      22 Sep 2020
      11:05
      Kommentar:

      Ein Presseausweis ist ein merkwürdig Ding: man braucht ihn eigentlich nicht. Man muss sich damit in der Öffentlichkeit nicht ausweisen, vor allem niemanden gegenüber, der keine hoheitlichen Befugnisse hat, wie das auch allgemein so gilt. Dennoch geht es nicht ohne

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    Peter Woller
    20 Sep 2020
    09:08
    Kommentar:

    Die Linken mit ihrer Gossen- und Fäkaliensprache sind ekelerregende Atheisten und Nihilisten. Die Linken zeigen, wie weit wir schon in der antichristlichen Endzeit leben. Das Gericht wird kommen. Garantiert und auf jeden Fall.

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      Rainer Neuhaus
      20 Sep 2020
      12:17
      Kommentar:

      Sie werden es kaum glauben, aber ich bin auch ein ausgewiesener Atheist, aber nach politischer Gesäßgeografie eher rechts einzuordnen. Und dass mich als Atheist jemand als "ekelerregend" attributiert hat ist mir auch noch nicht vorgekommen. Man lernt halt nie aus.

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        Charlott
        20 Sep 2020
        12:48
        Kommentar:

        Sinnerfassendes Lesen könnten Sie auch noch lernen. Da steht „die Linken“, Sie beschreiben sich aber als „eher rechts“. So what?, würde man heutzutage sagen.

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          Rainer Neuhaus
          20 Sep 2020
          14:18
          Kommentar:

          Stimmt. Aber warum sollten linke Atheisten ekelhafter als rechte Atheisten sein ?

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            Konrad Kugler
            22 Sep 2020
            23:30
            Kommentar:

            Die Linken sind, genau genommen Menschenfeinde, weil sie das Wesentliche der Menschen - Ehe, Familie, Privateigentum - zerstören. Sie kennen die Welt nicht, wollen sie aber verbessern.

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            Charlott
            20 Sep 2020
            16:28
            Kommentar:

            Das kann man jetzt aus dem Kommentar überhaupt nicht entnehmen - Sie machen den Umkehrschluss. Mein Umkehrschluss wäre z.B., dass Rechte keine Atheisten sind, aber auch das kann man aus dem Text nicht erschließen. Allerdings aus Ihrem schon, deshalb ist

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        Joeiho
        20 Sep 2020
        22:35
        Kommentar:

        Ich vermute, dass er das nicht gemeint hat. Herr Woller sagte: "Die Linken mit ihrer Gossen- und Fäkaliensprache sind ekelerregende...". Wenn Sie aber ein eher rechter Atheist sind, sollte das nicht auf Sie gemünzt sein...

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        0
      Theresia Zimmermann
      21 Sep 2020
      13:22
      Kommentar:

      Besser kann man es nicht sagen. Danke für Ihre klaren Worte.

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      0
    Gunda Hörning
    20 Sep 2020
    09:14
    Kommentar:

    Das ist nicht mehr Deutschland, das sich nach dem verhehrenden Krieg mit so viel Mühe, Engagement, Glauben an die Zukunft und an das Leben, mit so viel Heimatliebe und Verwurzeltsein im christlichen Glauben und nicht zuletzt mit Unterstützung durch Amerika

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      Hans-Hasso Stamer
      20 Sep 2020
      23:53
      Kommentar:

      Auf den Punkt, Frau Hörning. Ich habe mir erlaubt, Ihren Beitrag als "Kommentar des Tages" zu zitieren.

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      Theresia Zimmermann
      21 Sep 2020
      13:29
      Kommentar:

      Großartig, klar, präzise, auf den Punkt. Leider bleibt als Fazit: das ist nicht mehr "unser Land".

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    Wano
    20 Sep 2020
    09:16
    Kommentar:

    Sieht so aus wie Regime zusammen mit linken, AntiFa, grünen und anderen "liberalen " wollen deutschen ausrotten mit Abtreibung Förderung, sexueller Selbstbestimmung, LGBT- Propaganda und Flüchtlinge Willkommen Politik!

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    0
    Caroline
    20 Sep 2020
    09:24
    Kommentar:

    Lieber Herr Reitschuster, ohne von Ihrem Artikel zu wissen, konnte ich mir zuvor auf Twitter einen ähnlich desolaten Eindruck von einigen Gegendemonstranten und ihren Bildern machen. "Ganz Berlin-Mitte ist abgesperrt, denn in Deutschland sind Christen-Fundis, die gegen Abtreibung und Queerness

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    5
      Charlott
      20 Sep 2020
      11:45
      Kommentar:

      Schade, dass dieser letzte Satz immer so stehen bleiben kann; man möchte doch am liebsten zu ihr/ihm sagen, es ist schade, dass deren/dessen Mutter nicht auch so gedacht hat (was man aber lieber unterlässt, um nicht in dieselbe Denke zu

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      Julia M.
      20 Sep 2020
      23:56
      Kommentar:

      Entsetzlich, wie verroht Teile unserer Gesellschaft sind, unddsies auch noch von den (oft kinderlosen, "nach mir die Sintflut") Politikern unterstützt wird. Deutschland und Europa, eure Zukunft ist düster.

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      0
    Rainer Neuhaus
    20 Sep 2020
    09:25
    Kommentar:

    Vielen Dank für den Bericht. Ihre Strategie, einfach nur die Bilder wirken zu lassen, wird ihre Wirkung nicht verfehlen. Nur so zeigt sich, wo die wahren Freunde der Demokratie und der Menschen sind. Nur ein Hinweis zu dem Knie auf

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      Maschinist
      22 Sep 2020
      11:57
      Kommentar:

      Fehlt noch der Hinweis, daß kein übermäßiges Körpergewicht auf den Kopf ausgeübt werden soll, sondern auf dem dahinter stützenden Fuß und dem anderen Bein. Das kann allerdings im Gerangel auch schon mal aus dem Gleichgewicht geraten. Eigensicherung geht vor, und

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        Nobody's perfect
        22 Sep 2020
        23:55
        Kommentar:

        Vielleicht noch ein kleiner Hinweis auf die "Dienstnummern" der Polizei, wo es im Video wahrscheinlich ein Missverständnis gab, da die Nummern identisch sind. Die im Video zu sehenden Beamten gehören wohl zu einer Einsatzhundertschaft der Bereitschaftspolizei, die bei "Großlagen" im

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        0
    Kim Wald
    20 Sep 2020
    09:27
    Kommentar:

    Erstaunlich finde ich eher, dass es scheinbar keine Demo gibt, die es nicht gibt. Da gehen echt Leute gegen das Abtreibungsgesetz auf die Straße. Das sind bestimmt dieselben, die auch gegen Sterbehilfe demonstrieren. Um einer Kirche anzugehören, die ständig wegen

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      Rainer Neuhaus
      20 Sep 2020
      12:32
      Kommentar:

      Erstaunlich finde ich vor allem zwei Dinge. Erstens, dass in dieser ganzen Abtreibungsdiskussion, praktisch nie thematisiert wird wie einfach heutzutage eine Befruchtung verhindert werden kann. Details dürften ja allgemein bekannt sein. Zweitens, dass der männliche Sexualpartner durchaus genetisch seinen Anteil

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    Hans-Hasso Stamer
    20 Sep 2020
    10:16
    Kommentar:

    In Deutschland hat inzwischen ein linksindoktrinierter Mob das Sagen. Und auf dem Umweg über Wahlen in Berlin auch die politische Macht. Es ist gut, Herr Reitschuster, dass sie jeden Tag darauf hinweisen. Denn zu viele, viel zu viele, machen einfach

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    Berthold Bohner
    20 Sep 2020
    10:45
    Kommentar:

    Liebe Frau Wald , denken Sie mal über die verlogene Moral nach, sogenannte Flüchtlinge , die sich freiwillig in Gefahr begeben ,bei der Überfahrt im Mittelmehr zu ertrinken, unbedingt retten muß , während man zu gleicher Zeit ungeborene Kinder, die

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    Hildegard Hardt
    20 Sep 2020
    10:56
    Kommentar:

    Man kann unterschiedlicher Meinung zum Thema Erhalt des Lebens sein. Ich persönlich halte einen Abbruch nach einer Vergewlatigung oder bei der Gefährdung für das Leben der Mutter für legitim. Ebenso wie die Sterbehilfe für Menschen, die nicht ihr Leben in

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    1
    Reinhard Westphal
    20 Sep 2020
    11:17
    Kommentar:

    Sie können es nicht ertragen, wenn ein paar hundert (oder 3.000) Menschen (=0,0036% der Bevölkerung) gegen die heute praktizierte Form der Abtreibung demonstrieren. Jede andere Meinung gefährdet ihre Meinungshoheit. Es ist wie ein riesengroßer Ballon, der die winzig kleine Nadelspitze

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    Oscar
    20 Sep 2020
    11:23
    Kommentar:

    Warum so überrascht? Die Berliner Polizei ist ein Machtinstrument des roten Staatsterrorismus geworden. So ne Art SA-Ersatz. Mit Demokratie hat diese Stadt und ihre Behörden schon lange nichts mehr zu tun.

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    Magdalena Hofmeister
    20 Sep 2020
    11:24
    Kommentar:

    Den Holocaust ständig dazu zu benutzen, seine eigenen Argumente stützen zu wollen, ist vollkommen dumm und verquer, der Vergleich von Abtreibung (vorgenommen aus unterschiedlichsten Motiven echter o. empfundener Not) vs. systematischen, industrialisierten Mord u. Genozid aus purem Hass) ist sicherlich

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      Charlott
      20 Sep 2020
      14:02
      Kommentar:

      Der Holocaust wird heutzutage auf die komplette Zeit des NS-Regimes verwendet. Sich darauf zu beziehen, ist meiner Ansicht nach völlig richtig, denn auch damals hat es nur ganz klein, klein, klein angefangen. Geschichtskenntnis und daraus erfolgende Transfers sind für eine

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      Magdalena Hofmeister
      20 Sep 2020
      14:05
      Kommentar:

      Ich frage mich manchmal, ob in den Schulen noch Diskussionen geführt werden, wie es zu meiner Zeit (80er Jahre) in unterschiedlichen Fächern praktiziert wurde. So wurden zu bestimmten strittigen gesellschaftlichen Themen (z.B. a. Abtreibung) zwei gegnerische Gruppen gebildet. Nach kurzer

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    Udo Grabowy
    20 Sep 2020
    12:18
    Kommentar:

    Linksextrem/Rechtsextrem...alles blödsinnige Bezeichungen für alles, was nicht Mainstream ist bzw. nicht der eigenen Meinung entspricht. Bloß nicht auseinandersetzen. Dirket in die Schmudelecke. Wie einfach. Die Gesellschaft ist wie ein Kreis. Gehe ich rechtsherum wrids extremer, gehe ich links herum, wirds

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    Georg
    20 Sep 2020
    12:27
    Kommentar:

    Wer Menschen zwingen will ungewollt Kinder zur Welt zu bringen, hat nicht das geringste Recht sich darüber aufzuregen, dass ihm andere Menschen eine Maske aufzwingen oder ihn Zwangsimpfen wollen. Zwischen Abtreibungsgegnern und Maskenbefürwortern gibt es keinen Unterschied. Beide bekämpfen die

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    11
    Paul J. Meier
    20 Sep 2020
    13:30
    Kommentar:

    "Gegendemonstranten großteils aus dem linksradikalen Milieu", har Boris Reitschuster geschrieben, das bedeutet aber nicht, dass man linksradikal ist, wenn man gegen die Abtreibung ist, nur dass eben genau diese Gegendemonstranten aus diesem Lager waren, das ist ein großer Unterschied. Und

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      Paul J. Meier
      20 Sep 2020
      13:34
      Kommentar:

      Das sollte Georg antworten, hat nicht funktioniert? :-(

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    Willi Geldner
    20 Sep 2020
    15:15
    Kommentar:

    Boris Reitschuster wieder mal vielen Dank für Ihren Mut, trotz aller Anfeindungen und Einschüchterungsversuche, einen Artikel darüber zu schreiben was auf dieser Demo wirklich passiert ist. Bleiben Sie weiter standhaft unabhängig von Zeitgeist und Mainstream !

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      20 Sep 2020
      15:39
      Kommentar:

      Vielen Dank für diese freundlichen und aufbauenden Worte!

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      0
    Petra Stüben
    20 Sep 2020
    17:24
    Kommentar:

    Ich gebe zu, ich verstehe die Welt nicht mehr. Also, die Linksradikalen sind FÜR das Abtreiben, womit ich durchaus übereinstimme. Ich will die Freiheit für meinen Körper (Nicht das es mir als Frau einfach fallen würde solche Entscheidung zu fällen;

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    1
      Kommentar:

      Die Linken wollen bis kurz vor der Geburt abtreiben!Ein verrückter Linker Professor meinte sogar man könnte auch Babys töten,da sie noch kein Bewusstsein haben...

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      Nobody's perfect
      23 Sep 2020
      00:11
      Kommentar:

      Liebe Frau Stüben, ich verstehe einerseits Ihre Position, dass Sie mit Ihrem Körper machen können was Sie wollen - leider lässt das aber vollständig ausser Acht dass dem kleinen Menschen der bei einer Abtreibung getötet wird dieses Recht nicht zugestanden

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    Gregor Kühn
    20 Sep 2020
    20:09
    Kommentar:

    Ich habe 2018+2019 am Marsch für das Leben teilgenommen und kenne die Aggression der Gegendemonstranten somit aus eigener Erfahrung. Es ist der schiere Hass, der einem da entgegen schlägt - mit Toleranz und Vielfalt hat das so gar nichts zu

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    kassandro
    22 Sep 2020
    10:24
    Kommentar:

    Jo mei, es gibt eben keine Presse- sondern nur eine Lügenpressefreiheit, und nur diese wird von der Vopo geschützt. Das war schon bei Walter und Erich so, und so soll es auch im Gutmenschenland werden.

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    Alex
    23 Sep 2020
    12:35
    Kommentar:

    Welche Demokraten denn, der linke Sumpf wabert aus jeder Partei, egal welche Farbe sie trägt. Am besten hats die Kanzlerin angestellt, sich mit Hilfe der Konservativen an deren Spitze gesetzt und binnen kurzer Zeit eine DDR 2.0 kreiert. Dem müsste

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    M. Uhlmann
    24 Sep 2020
    06:58
    Kommentar:

    Ich war bei der Demo dabei und meine, dass Herr R. hier uebetreibt Im Gegensatz von vor zwei Jahren gab es auf der Demo-Strecke keinerlei Behinderung und wir waren viel früher zurück, als geplant war. Unterwegs wurden die Gegendemonstranten an

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