„Churchcard“ von „dem:der Mitarbeiter:in“ Bei Gendersprache kennt die EKD weder den Nächsten noch die Wahrheit

Ein Gastbeitrag von Thomas Paulwitz

Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“. So lautet das achte Gebot. Es hat daher einen unangenehmen Geschmack, wenn die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) anderen „Falschmeldungen“ vorwirft und dabei selbst welche verbreitet. Sie wehrt sich damit im Auftrag des EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm gegen „diverse Interessenverbände“, die Kritik an der folgenden Anweisung des Rats geübt hatten: „Die schriftliche Kommunikation der EKD ist geschlechtergerecht zu gestalten.“

In den dazu veröffentlichten „Empfehlungen“ ruft die Kirche nämlich unter anderem dazu auf, nicht mehr „Liebe Brüder und Schwestern“ zu sagen, und auch nicht mehr „Sehr geehrte Damen und Herren“. Statt dessen solle man die Gemeinde eher mit „Liebe Geschwister“ und „Sehr geehrte Anwesende“ anreden, um auch „diverse“ Geschlechter miteinzuschließen. So steht es in der EKD-Handreichung „Sie ist unser bester Mann“. Darüber hatte die DEUTSCHE SPRACHWELT berichtet und die EKD in die „Sprachsünder-Ecke“ gestellt und zum Protest aufgerufen (siehe DSW 80, Seite 10). Am 14. August verbreitete die evangelische Nachrichtenagentur idea darüber eine ausführliche Meldung, die auch in „idea Spektrum“ (34/2020, Seite 9) erschienen ist.

Mit den „diversen Interessenverbänden“ sind offenbar die unabhängigen Medien DSW und idea gemeint. Gegenüber der Nachrichtenagentur verweigerte die EKD-Pressestelle eine Stellungnahme. Auf die zahllosen Beschwerdebriefe antwortete die EKD jedoch. („Bitte entschuldigen Sie die verspätete Reaktion, da wir aufgrund der Vielzahl von Zuschriften, die den Ratsvorsitzenden erreichen, … auf Briefe nicht so zeitnah reagieren können …“) Allerdings waren diese Antworten teilweise in einem herablassenden, überheblichen und wenig einfühlsamen Tonfall gehalten, den man bei einer christlichen Einrichtung so nicht vermutet hätte.

Auch Oberkirchenrätin Kristin Bergmann, Leiterin des Referates für Chancengerechtigkeit der EKD, verwendete einen solchen, vorwurfsvollen Textbaustein, den viele empörte Kirchenmitglieder erhielten: „Zugleich möchte ich Sie ermutigen, sich sachlich und differenziert mit dem Thema auseinanderzusetzen.“ Damit unterstellte die EKD den Kritikern, unsachlich und undifferenziert zu sein – ein rhetorischer Trick, um sich selbst den Anschein zu geben, sich besonders gut auszukennen und über jede Kritik erhaben zu sein.

Im übrigen ging die EKD nicht auf die Beschwerden im einzelnen ein und gab statt dessen Parolen von sich: „Sprache lebt[,] und sie wandelt sich permanent.“ (Ja, warum läßt die EKD die Sprache dann nicht in Ruhe?) „Sprachwandel ist … immer schon auch auf kritische Reaktionen gestoßen.“ (Das ist kein Freibrief für Sprachmanipulation!) Bei der Rechtschreibreform und bei Fremdwortgebrauch habe es ja auch Kritik gegeben. (Das sollte doch wohl eher hellhörig und vorsichtig machen!)

 

Gemäß der EKD-Handreichung, die unter anderem von Frau Bergmann verantwortet wird, soll statt vom Mitarbeiter von „dem:der Mitarbeiter:in“ die Rede sein, wahlweise auch mit Stern oder Unterstrich. Die Wörter „jeder“ und „keiner“ werden geächtet und durch „alle“ und „niemand“ ersetzt. Die Spender werden zu „Spendenden“. Die Pfleger werden unpersönlich zu „Pflegekräften“ herabgestuft. Statt „Sehr geehrter Herr Meier“ sollen Pfarrer „Sehr geehrtes Kirchenmitglied“ schreiben, um nicht ein bestimmtes Geschlecht anzusprechen. „Wenn diese Formen der Anrede häufiger verwendet werden, klingen sie bald nicht mehr ungewohnt.“

Während die EKD-Broschüre selbst von ungewohnten Sprachformen spricht, heißt es in einem Antwortschreiben des Kirchenamtes ganz anders: „Die Empfehlungen zur Verwendung geschlechtergerechter Sprache berücksichtigen einfach nur den Ist-Zustand einer lebendigen, dynamischen Sprache, nicht mehr und nicht weniger, und haben sich innerhalb evangelischer Kirche übrigens schon seit 1993 bewährt.“ Das ist eine glatte Lüge. Im Jahr 1993 hat niemand Genderstern, Genderunterstrich, Genderdoppelpunkt oder ähnliches empfohlen, nicht einmal die EKD. Keiner hat das Wort „jeder“ auf den Index gesetzt. Keiner hat von „Mitarbeitenden“, „Teilnehmenden“ und „Leitenden“ gesprochen, um das generische Maskulinum zu vermeiden. Keiner wollte „keiner“ durch „niemand“ ersetzen, anders als die EKD heute.

Um so unverfrorener ist der folgende Absatz, den die „Stabsstelle Kommunikation“ im Kirchenamt der EKD im Auftrag von Heinrich Bedford-Strohm als Textbaustein an besorgte Sprachfreunde verschickte: „Vielen Dank für Ihr Schreiben. Gern reagieren wir auf die kolportierte[n] Falschmeldungen, beziehungsweise nach unserer Wahrnehmung wissentlich falsch zugespitzten Meldungen diverser Interessenverbände.“ Im folgenden legt die EKD jedoch keineswegs dar, was denn nun „falsch“ an den Meldungen „diverser Interessenverbände“ sei. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Die Kirche kann gar nicht belegen, was daran falsch ist. Damit legt die EKD selbst ein (weiteres) falsches Zeugnis ab.

Martin Luther schreibt in seinem „Kleinen Katechismus“ über das achte Gebot auf die Frage „Was verbietet Gott im achten Gebot?“: „Die Lüge überhaupt; insonderheit aber, daß wir unsern Nächsten nicht fälschlich belügen, verraten, afterreden oder bösen Leumund machen.“ Die EKD sollte lieber Luthers Kleinen Katechismus lesen, statt Luthers Sprache zu verhunzen.

„Wer zugrunde gehen soll, der wird zuvor stolz; und Hochmut kommt vor dem Fall. Besser niedrig sein mit den Demütigen als Beute austeilen mit den Hoffärtigen.“ (Sprüche 16,18-19)

Warum die Kirche Sprachkritiker einengt

Manchen Lesern, die sich über die Sprache der EKD beschwerten, schickte die Kirche ihre neuen elf Leitsätze mit, nach denen sie sich weiterentwickeln will. Daß darin wenig Biblisches steht, tut an dieser Stelle nichts zur Sache. Doch dieser Bericht vom 3. Juni dieses Jahres unter dem Titel „Kirche auf gutem Grund“ zeigt, daß die EKD grundsätzlich mit der deutschen Sprache auf Kriegsfuß steht. Das beginnt gleich zu Anfang mit dem fremdsprachigen Leitspruch „Look up!“ („Schau hoch!“).

 

Es setzt sich fort in völlig verschwurbelten Behördendeutsch-Formulierungen, wie zum Beispiel: „Unter der Voraussetzung flexibler und fluider Beteiligung gilt es daher Räume zu eröffnen, in denen auch ohne formelle Mitgliedschaft Beheimatung erlebt werden kann.“ Wir übersetzen das so: „Wir hoffen, daß wir etwas finden, womit wir die ausgetretenen Mitglieder doch noch irgendwie einbeziehen können, rechnen aber fest damit, daß sie nicht wieder eintreten.“ Angesichts der Massenaustritte wirkt somit der EKD-Aufruf „Hinaus ins Weite“ aus dem 2. Buch Samuel (Kapitel 22, Vers 20) unfreiwillig komisch, denn in den beiden großen Kirchen haben im Jahr 2019 mehr als eine halbe Million Mitglieder das Weite gesucht.

Für die Mitglieder, die noch nicht ausgetreten sind, soll es einen Mitgliederausweis geben. Diesen will die evangelische Kirche freilich nicht in der Sprache Luthers benennen. Der von ihr bevorzugte Name lautet: „Churchcard“. Die gestelzt formulierte Erkenntnis, „Sprachfähigkeit“ sei „für ein kommunikatives Handeln der Kirche unerlässlich“, spiegelt sich in der Praxis leider nicht wider. Zu sehr versteckt die Kirche ihre offenkundige Ratlosigkeit hinter geschraubten Phrasen. Ein Satz ist jedoch kurz und knapp und aussagekräftig: „Es gilt, Beharrungskräfte einzuengen.“ Dieses offene Geständnis erklärt, warum jegliche Sprachkritik an der Kirchenführung abprallt. Wer sich widersetzt und auf gutem, verständlichem Deutsch beharrt, den engt die Kirche ein.


Thomas Paulwitz (*1973) ist Mitbegründer und Chefredakteur der seit dem Jahr 2000 erscheinenden Zeitschrift DEUTSCHE SPRACHWELT (Erlangen).
Außerdem ist er Vorstandsvorsitzender der in Düsseldorf ansässigen Theo-Münch-Stiftung für die Deutsche Sprache und Vorstandsmitglied und

Mitbegründer der Neuen Fruchtbringenden Gesellschaft zu Köthen/Anhalt. 2006 erhielt er den Gerhard-Löwenthal-Preis für Journalisten „in Anerkennung seiner herausragenden Verdienste für einen engagierten unabhängigen Journalismus“. Die Sprachpflegezeitschrift DEUTSCHE SPRACHWELT erscheint vierteljährlich in gedruckter Form und dient den Bürgern, die sich um die deutsche Sprache sorgen, als Sprachrohr. Der Bezug der spendenfinanzierten Zeitschrift ist kostenlos: Postfach 1449, 91004 Erlangen, bestellung@deutsche-sprachwelt.de.


Bild: Maik Meid/Shutterstock
Text: gast

 

 


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45 Kommentare zu „Churchcard“ von „dem:der Mitarbeiter:in“
    Martin Gabel
    14 Oct 2020
    22:22
    Kommentar:

    Damit käme dann das rückständige Archaikum Deutsch endlich auf der Schwundstufe der indogermanischen Sprachen an, die das moderne Englisch schon erreicht hat. Nur "Sprachidentitäre" könnten sich daran stören, dass die natürliche Sprachentwicklung beschleunigt wird.

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    5
    Peter Tanner
    14 Oct 2020
    20:28
    Kommentar:

    Mitgliedskarte. Sehr geil. Gitbs die auch mit Amazon Prime und MasterCard Gold Kombiniert? Bin schon lange ausgetreten aus dem Teufelsverein. Das Schlimme bei den Evangelischen ist, dass die den Austritt im Prinzip nicht akzeptieren. Im Register ist nur ein Vermerk

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    2
      Norbert Brausse
      14 Oct 2020
      22:43
      Kommentar:

      Dann bleibt doch wenigstens die Hoffnung, dass diejenigen, die diesen Blödsinn nicht mitmachen wollen, als bald das sinkende Kirchenschiff verlassen werden. Oder macht man sich damit bereits strafbar?

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      0
        Boris Reitschuster
        15 Oct 2020
        00:41
        Kommentar:

        Moralisch auf jeden Fall, Herr Brausse! :-)

        15
        0
      Thomas Hubertus
      15 Oct 2020
      01:04
      Kommentar:

      @Peter Tanner, war Ihre Kirchenmitgliedschaft bei der zuständigen staatlichen Stelle vielleicht nur nicht gelöscht gewesen? Nachhaken! Aus kirchlich-dogmatischer Sicht dürfen Sie sich freilich nicht wundern: einmal kirchlich anerkannte Taufe - nicht rückgängig zu machen, und zwar nicht nur in der

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      0
      Bernd Eck
      15 Oct 2020
      21:10
      Kommentar:

      Das widerspricht doch meines Wissens den aktuellen Datenschutzgesetzen. Oder hat die Kirche hier wieder ihr eigenes Recht?

      4
      0
    Christl
    14 Oct 2020
    20:31
    Kommentar:

    Gut, dass ich keine Church Card mehr brauche, da ich schon lange aus der EKD ausgetreten bin. Man sieht auch auf Twitter, dass die Worte Gott Jesus Bibel eine eher geringe Rolle spielen, grünes Gedankengut dagegen umso mehr. Kein Wunder,

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    37
    1
      RUDI
      15 Oct 2020
      01:13
      Kommentar:

      Ich bin bei dem Verein auch vor 3 Jahren ausgetreten, und es war die richtige Enrscheidung.

      18
      0
      Karlo
      15 Oct 2020
      10:10
      Kommentar:

      Mit welcher grünen kge ist der herr thiess (vom mittelmeer-schlepperschiff-verein) noch mal verheiratet?

      15
      0
        RUDI
        15 Oct 2020
        10:58
        Kommentar:

        KGE ?

        4
        0
          RUDI
          15 Oct 2020
          11:00
          Kommentar:

          Ach ja die ;-)

          4
          0
    Flo Rian
    14 Oct 2020
    20:33
    Kommentar:

    Und am 7. Tag schaute Gott auf die Erde und er sah, dass es nicht gut war. Etwas fehlte. Also fragte Gott die Steine:"wollt ihr U-Bootmänner sein ?" Und die Steine antworteten "Nein Herr, wir sind nicht hart genug."

    24
    1
    Krufi
    14 Oct 2020
    20:35
    Kommentar:

    Die EKD entwickelt sich immer mehr zu einer Sekte mit politischer Zielrichtung. Kein Wunder, dass immer mehr Gläubige aus der Kirche austreten. Ich habe diesen Schritt auch vollzogen, als im Februar das Schlepperschiff „Sea Watch 4“ ersteigert wurde. Da war

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    3
      Norbert Brausse
      14 Oct 2020
      22:49
      Kommentar:

      Das muss sie nicht verwundern, ist doch der Genosse Bedford-Strohm zuallererst SPD-Mitglied.

      32
      0
      altersblond
      15 Oct 2020
      00:19
      Kommentar:

      Bei mir war die Grenze schon vor 50 Jahren überschritten, ganz ohne Schlepperei und Schiffchen betreiben, mir hat das ganze Gedöns der ev. Kirche damals gereicht. Am besten fand ich immer die Gebutstage meines Großvaters. Unter den Gästen waren immer

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      1
    DateiFuKampfsport
    14 Oct 2020
    20:40
    Kommentar:

    Ich kenne im bayrischen Gilching einen ev. Pfarrer, das ist ein Scientologe und er ruft die Kirchen Mitglieder über das Gemeindeblatt zum denunzieren auf! Meine Kommentare werden I.d.R von Herrn Reitschuster leider nicht veröffentlicht! Hat er die Hosen voll? Das

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    13
      DateiFuKampfsport
      14 Oct 2020
      20:42
      Kommentar:

      Ui, da nehme ich meine Anschuldigung bez. Herrn Reitschuster zurück!

      11
      0
      Boris Reitschuster
      14 Oct 2020
      20:44
      Kommentar:

      Mir ist nicht bekannt, dass ich willentlich irgend welche Kommentare von Ihnen nicht freigeschaltet habe. Da Sie aber einen Phantasienamen benutzen, kann es sein, dass sich der Spam-Filter der Kommentarfunktion einschaltet.

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      0
      Felizitas
      15 Oct 2020
      08:26
      Kommentar:

      Nein , hat Herr Reitschuster keinesfalls! Auch meine Kommentare werden das Eine oder Andere Mal nicht angenommen. Ich gehe davon aus dass ich einWort geschrieben habe welches im Netz auf der schwarzen Liste steht.

      4
      1
        Karlo
        15 Oct 2020
        10:13
        Kommentar:

        Stimmt, die kommentarfunktion "blink" --> geht, geht nicht, geht......

        1
        1
    Kiv K.
    14 Oct 2020
    20:53
    Kommentar:

    In Sprachen wie Japanisch oder Chinesisch gibt es keinen Genus. Entsprechend auch keinen Zoff um geschlechtergerechter Sprache. Die Anrede Herr/Frau ist im Japanischen immer -san. Z.B. Daniel-san, Daniela-san. Ein Segen, weil das Geschlecht der anzusprechenden Person nicht immer bekannt und

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    13
      Magdalena Hofmeister
      14 Oct 2020
      22:13
      Kommentar:

      Vielleicht sprechen wir ja ohnehin bald alle Chinesisch, das wäre auf jeden Fall unkomplizierter als die Abschaffung des Genus im Deutschen. Und im Mao-Anzug und mit abgeschnittenen Zöpfen sind die Geschlechterunterschiede ja ohnehin weitgehend eingeebnet. Die Geschlechtsorgane brauchen wir dann

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      1
        Alexander Schilling
        15 Oct 2020
        00:02
        Kommentar:

        Da kommen wir der Sache langsam näher. Herr Paulwitz hätte gegenüber dem strengen Kirchenregiment der EKD (beachten Sie bitte, wie zwanglos sich das nun wieder gendern lässt!) nicht etwa Luther ins Feld führen dürfen -- damit stößt man bei den

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        Kiv K.
        15 Oct 2020
        07:09
        Kommentar:

        Davon, dass es einfacher ist Chinesisch zu lernen als den Genus abzuschaffen, bin ich noch nicht überzeugt. In Kürze: maskulinum und femininum werden mit allem was dazugehört zu neutrum und gut ist. Dann haben wir das Mensch, das Person, das

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          Hans-joa himuschmann
          15 Oct 2020
          21:19
          Kommentar:

          "Das Mensch" hat aber in Sachsen eine spezielle Bedeutung.

          2
          0
    Steffen Rascher
    14 Oct 2020
    20:58
    Kommentar:

    Ich habe mal einem Ev. Landesbischof geschrieben (ich wusste bis dahin nicht, das es davon so viele gibt) und er hat mir in der Tat geantwortet. Ich bekomme das nicht mehr so ganz zusammen, aber die Aussage lautete: "Ja, sollen

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    16
    2
    DateiFuKampfsport
    14 Oct 2020
    21:13
    Kommentar:

    Zum Thema SO würde ich euch mal das empfehlen : https://scientologyleaks.wordpress.com/?fbclid=IwAR1BWvLIgvuWxu4nnyy28pJ-TvdIwCX_gd98_l6XOYJ-qmwaMHi3GPmzrdI Im Gesamten ist es eine irrsinnig große Materie, man muss sich viel damit beschäftigen um auch nur annähernd zu verstehen was die Ziele dieser Gruppierung sind. Da gibt es

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    1
    poeti
    14 Oct 2020
    21:18
    Kommentar:

    Nun, meine Religion ist Mensch. Sprache ich wirklich ein wichtiger Teil des Ganzen. Allerdings ist der Ursprung tatsächlich in Brüder & Schwestern. Im Normalfall handelt es sich um das weibliche und männliche Geschlecht. Das für die Menschen sichtbare. Das es

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    11
    Helmut
    14 Oct 2020
    21:29
    Kommentar:

    linksgrün verseuchte Schmarotzer haben mich veranlasst aus der RK-Kirche auszutreten. Erst Kirchentag, dann Tempelberg und anschließend Schleppergeschäft. Christ bin ich geblieben. Das unterscheidet mich von diesen Würdenträgern.

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    0
    Equi
    14 Oct 2020
    23:05
    Kommentar:

    Zum Glück bin ich aus diesem Verein schon vor 20 Jahren ausgetreten. In der EKD geht es sowieso immer weniger um Gott und Religion, sondern das ist ein linker Gutmenschenverein geworden. Das Schleuserschiff der EKD ist ein weiteres Beispiel dafür.

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    0
    Hans Buschmann
    14 Oct 2020
    23:08
    Kommentar:

    Gläubige Christen , also alle, die an Gott glauben, sind in der EKD falsch. Die ist lediglich eine grüne Sekte.

    10
    0
    Markus Fritsche
    14 Oct 2020
    23:48
    Kommentar:

    Also meine Frau und ich sind schon vor Wochen aus diesem Verein ausgetreten. Wir sparen jetzt gut 2.000 Euro im Jahr und die fehlen jetzt hoffentlich für den Betrieb von Schlepperschiffen und Gendersprachstudien.

    12
    0
    Theo Lindt
    15 Oct 2020
    02:28
    Kommentar:

    Also "Mitglied" geht ja gar nicht. "Liebe Mit Glieder" - was sagen denn die Feministinnen dazu, die sind doch "ohne Glied" - jedenfalls wohl die meisten. Und "niemand" geht auch nicht, da steckt doch eine Transformation des Wortes "Mann" drin.

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    8
    0
    Geike Mommsen
    15 Oct 2020
    06:04
    Kommentar:

    "Gender Mainstreaming – die vorsätzliche Auflösung der Geschlechterrollen" von Torsten Mann Ein Auszug: "Im Sommer 2002 gab das Familienministerium der damaligen rot-grünen Bundesregierung unter dem Titel Gender Mainstreaming – Was ist das? eine Broschüre heraus, die den damals noch weitgehend

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    3
    0
    Sibylle
    15 Oct 2020
    07:56
    Kommentar:

    Haben die keine anderen Sorgen? Ich denke doch. Man kommt sich vor wie in Schilda. Das hatte ich auch schon an anderer Stelle geschrieben, besser wird's aber leider nicht werden.

    1
    0
    M. Sachse
    15 Oct 2020
    08:07
    Kommentar:

    „Churchcard“... Krank, kränker, Kirche.... Zusätzlich schein CoV-2 jeglichen Wahnsinn zu triggern.

    7
    0
    Hildegard Hardt
    15 Oct 2020
    08:51
    Kommentar:

    Wen wundert die Einstellung von Herrn Bedford-Strohm! Seine Mitgliedschaft ruht zwar seit er das höchste Amt in der EKD innehalt, aber im Grund seiner Seele ist er ein reinrassiges (darf man ..rassig" noch sagen?) SPD-Gewächs.

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    0
    Joachim
    15 Oct 2020
    13:17
    Kommentar:

    ich würde dann, wenn der Herr mit "liebes Kichenmitglied" angesprochen werden soll, doch gendergerecht darauf bestehen, dass die Dame entweder mit "liebe KirchenmitgliedIN" oder wahlweise auch mit "liebes KichenOHNEglied" angesprochen wird...... Zu "divers" fehlt mir leider die Phantasie.... es ist

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    Paulsen, Sönke
    15 Oct 2020
    17:09
    Kommentar:

    Es ist bedrückend, wozu das Christentum jetzt gemacht wird. Ich habe kürzlich am Turm der Lankwitzer Kirche in Berlin ein riesiges Plakat gesehen auf dem Stand: "Rechtspopulismus schadet der Seele". Ich habe das unserem Pfarrer geschrieben und gesagt, dass Christentum

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    0
    gast
    15 Oct 2020
    18:01
    Kommentar:

    Mir war das und noch vieles mehr auch derart unangenehm, dass ich mit 61 Jahren aus der evangelischen Kirche austrat. Das kann man auf dem Amt gegen 30 Euro Gebühr tun. Leider kümmert das die Kirchen nicht, da sie überwiegend

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    manuel rohrer
    15 Oct 2020
    18:44
    Kommentar:

    Wann werden wir endlich lernen, uns mit Geschätzte Menschen zu begrüssen. Is what we are, what everyone ist, and how it ever will be, no matter which gender..

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    Johanna Klatt
    15 Oct 2020
    20:28
    Kommentar:

    Ich bin nur noch Mitglied in diesem gefallenen teuflischen Verein, weil ich sonst keinen Religionsunterricht erteilen dürfte. An meinem letzten Arbeitstag trete ich voller Genugtuung aus.

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    Felizitas
    16 Oct 2020
    04:46
    Kommentar:

    Vielleicht bin ich ja "blauäigig"? Für mich persönlich ist die neue "gegenderte" Sprache nicht tragbar. Das sich nun (wieder einmal) die Kirche anschließt umso schlimmerer. Als ich den Bericht las....dachte ich so bei mir: war es nicht schon einmal so

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    Mario Rocko
    16 Oct 2020
    15:58
    Kommentar:

    Da können wir doch auch damit beginnen Kirchen abzureißen, wenn der EKD die ,, SCHÄFCHEN '' abhanden kommen?! Sind eh Gestörte, der HBS und seine ganzen BUNTE-WELT-FUNDAMENTALISTEN. Früher hätte man solche Ketzer der ,, reinigenden Wirkung der Flammen '' übergeben.

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    caesar
    16 Oct 2020
    19:55
    Kommentar:

    "Bei Gendersprache kennt die EKD weder den Nächsten noch die Wahrheit" Nicht nur bei Gendersprache.Und bei der Wahrheit da haben alle nicht nur die EKD ein Problem,nur wollen sie das nicht wahr-haben.

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