„Der linke Aufstand ist schon längst da“ Experte warnt: Blindheit gegenüber Linksextremismus

Die Gefahr von Links wird nicht nur unterschätzt – wer sie erforscht, macht sich unbeliebt und tut sich schwer, seine Forschungsergebnisse zu veröffentlichen: Karsten Hoffmann ist einer der besten Kenner der militanten linken Szene in Deutschland. Im August 2020 hat er nach einigen Mühen sein neues Buch veröffentlicht, mit einem markanten Titel: „Gegenmacht. Die Militante Linke und der kommende Aufstand“. Gastautor Josef Kraus sprach mit Hoffmann über seine Thesen – und die Schwierigkeiten bei deren Verbreitung.

Josef Kraus: Herr Dr. Hoffmann, Ihr Buch „GEGENMACHT“ ist in einem eher unbekannten, kleinen Verlag erschienen. Fand sich dafür kein großer Verlag mit mehr öffentlicher Wirkung?

Dr. Hoffmann: Mein letztes Buch („Rote Flora“) habe ich 2011 in einem großen Verlag (Nomos) veröffentlicht. Ich habe nicht einen Euro daran verdient und das Buch wurde für 59 Euro pro Stück verkauft. Das hat mich ziemlich geärgert – weil ich ja etwas zu sagen hatte, aber kein normaler Mensch zu diesem Preis ein Buch kaufen würde.

Josef Kraus: Bei wissenschaftlichen Büchern ist so ein Preis ja nicht unüblich?

Dr. Hoffmann: Das stimmt leider. Und ich habe das jetzige Buch auch erstmal wieder bei meinem alten Verlag, Nomos, vorgestellt. Dort hat man es einige Wochen geprüft und mir schließlich eine Absage erteilt – genau wie bei den vierzig Verlagen, die ich danach angeschrieben habe.

Josef Kraus: … Das geht allerdings vielen Autoren so.

Dr. Hoffmann: Allerdings bekommen die entweder gleich eine Absage oder hören gar nichts vom Verlag. In meinem Fall haben mehrere Verlage Interesse signalisiert, wollten unbedingt das gesamte Manuskript lesen, es gab Vorgespräche und nach ein paar Wochen ruderten sie alle wieder zurück. Es haben mich sogar Verleger angerufen und mir ihr Bedauern ausgedrückt, dass die Rahmenbedingungen einfach nicht stimmen würden. Das hat ziemlich viel Zeit und Nerven gekostet – das Manuskript war eigentlich schon im Sommer 2019 fertig.

Josef Kraus: Also hatten die anderen Verlage Fracksausen?

Dr. Hoffmann: Es ist immer dasselbe. Niemand hat Lust, sich mit dieser Szene anzulegen und jeder fürchtet, in die rechte Ecke gestellt zu werden. Auch mit der Vermarktung gibt es Probleme. Wir haben kürzlich versucht, Großplakat-Werbung zu machen. Das Geld war schon überwiesen, da hieß es plötzlich, man wolle diese Werbung nicht. Und bei den großen Online-Versandhäusern wird das Buch nur sehr zögerlich in das Programm aufgenommen. Bei Amazon war es im ersten Monat nur über einen Drittanbieter mit zwei Wochen Lieferzeit erhältlich. Das alles bestärkt mich nur in dem Entschluss, das Thema an den Nagel zu hängen.

Josef Kraus: Sie schreiben, dieses Buch sei Ihr letztes über dieses Thema. Warum?

Dr. Hoffmann: Man hat eigentlich nur Nachteile, wenn man sich dieses Thema aussucht. Deswegen habe ich noch mal alles aufgeschrieben, was ich für wichtig halte und betrachte dieses Buch als einen Abschluss. Verstehen Sie, auf der einen Seite hat man eine militante Strömung, die verhindern will, dass man über sie forscht. Auf der anderen Seite erfährt man von der Gesellschaft kaum Rückhalt. Nur ganz wenige gesellschaftliche Institutionen befassen sich überhaupt mit dem Thema, das heißt, es gibt auch kaum bezahlte Aufträge. Das kann man aus Idealismus ein paar Jahre durchhalten, aber irgendwann geht es an die Substanz.

Josef Kraus: Was ist mit den Sicherheitsbehörden und dem Bundesinnenministerium? Sind Ihre Rechercheergebnisse dort bekannt?

Dr. Hoffmann: Nach meinem ersten Buch („Rote Flora“) habe ich häufiger Vorträge vor Behördenvertretern gehalten. Also ja, da ist durchaus Interesse, aber dort sehe ich auch nicht das Problem. Ich höre zwar öfter Kritik nach dem Motto „Die Behörden sind auf dem linken Auge blind“, aber in Wirklichkeit sind sie ja die einzigen, die sich wirklich mit diesen Szenen auseinandersetzen. Meine Vorwürfe gehen an die politischen Parteien und deren Stiftungen, an die Sozialwissenschaften und das bürgerliche, konservative Spektrum insgesamt. Hier wird einfach zu wenig getan.

Josef Kraus: Das könnte auch mit der staatlichen Förderung zusammenhängen. Wie viel Geld wurde seit der Jahrhundertwende in den Kampf gegen Extremismus gesteckt?

Dr. Hoffmann: Genaue Zahlen kann man hier nicht nennen. Es gibt ja nicht nur die direkte Förderung des Bundes. Es gibt auch die Kommunen und parteinahe Stiftungen, die auf diesem Gebiet tätig sind. Und sie können nun mal von Grünen, Linken und Sozialdemokraten nicht erwarten, dass sie ernsthaft etwas gegen Linksextremismus unternehmen – das heißt, erwarten könnte man es eigentlich schon, nur passieren wird es nicht. Sie können davon ausgehen, dass der Gesamtbetrag eine halbe Milliarde Euro längst überschritten hat. Und das Interessante dabei ist, dass allein das Fördervolumen des Bundesfamilienministeriums in den letzten fünf Jahren von knapp 30 auf 125 Millionen Euro pro Jahr gestiegen ist. Also grundsätzlich wäre sicherlich genug Geld da, um in allen Phänomenbereichen angemessen Präventionsarbeit zu betreiben.

Josef Kraus: Aber das ist nicht der Fall? Wie viel Geld wird für den Kampf gegen Linksextremismus aufgewendet?

Dr. Hoffmann: Auch hier ist eine genaue Aufteilung schwer zu beziffern, weil viele Träger zumindest formell den Anspruch haben, phänomenübergreifend zu arbeiten. Inwieweit das tatsächlich geschieht, steht aber auf einem anderen Blatt. Ich schätze, dass die Mittel, die explizit zur Prävention linker Militanz aufgewendet werden, irgendwo im Bereich zwischen ein und zwei Prozent des Gesamtvolumens liegen.

Josef Kraus: Würde man eine parteiunabhängige Initiative gründen, würde man allerdings auch schnell als rechts eingeordnet.

Dr. Hoffmann: Ich habe ab 2015 versucht, eine solche Initiative aufzubauen. Und ich kann Ihnen sagen, die Gegner von links waren das geringere Problem. Es ist dagegen ziemlich frustrierend, für einen Vortrag vor dreißig Leuten quer durch die Republik zu fahren, dafür gerade einmal die Fahrtkosten erstattet zu bekommen, und wenn Sie bei den Leuten um Mitglieder werben, dann schauen die Sie an wie Autos und keiner rührt sich. Nach fünf Jahren hatte ich trotz intensiver Werbung gerade einmal fünfzig Leute zusammen, aber auch nur, weil wir auf Mitgliedsbeiträge verzichtet haben. Und wirklich aktiv waren davon vielleicht gerade einmal zehn. Deswegen haben wir den Verein wieder aufgelöst. Aber Sie haben natürlich Recht, wenn es tatsächlich gelänge, eine solche Institution langfristig zu etablieren, dann müsste man damit leben, dass sie von der Amadeu-Antonio-Stiftung als rechtspopulistisch gebrandmarkt wird.

Josef Kraus: Welche Rolle spielt denn die Antonio-Amadeu-Stiftung bei diesem Thema?

Dr. Hoffmann: Die hat auf jeden Fall ihre Nische gefunden. Und das Kritikwürdige an ihr ist nicht etwa, dass sie selbst linksextrem wäre, wie aus konservativen Kreisen immer mal wieder behauptet wird. Die sind ja nicht blöd. Die werden ihre staatlichen Zuwendungen nicht gefährden. Das Provokante an der Stiftung ist, dass sie sich eben nicht nur gegen Extremismus engagiert, sondern einen gesellschaftspolitischen Ansatz verfolgt und dafür alles und jeden in Verbindung mit Rechtsextremismus bringt, der ihr nicht passt – sei es nun ein Kommentator der Welt oder gleich die ganze CDU. Aber statt sich darüber aufzuregen, sollte man sich diese Stiftung lieber zum Vorbild nehmen und ähnliche Stiftungen gründen, die sich dann aber auch mit Themen wie linker Militanz, linksextremen Parteien oder den Autonomen befassen.

Josef Kraus: Wie bestreiten die Linksextremen, die Autonomen – oder wie immer sie auch heißen – eigentlich ihren Lebensunterhalt?

Dr. Hoffmann: Naja, ich finde es schon wichtig, begrifflich präzise zu bleiben, weil sich eben nicht jeder Linksextreme auch als Autonomer sieht. Aber Ihre Frage nach dem Lebensunterhalt der Autonomen ist natürlich berechtigt, insbesondere wenn man sich die Bilder von den Wohnungen nach der Liebig-34-Räumung ansieht. Aber hier hat ein deutlicher Wandel stattgefunden. Der Vollzeit-Autonome, der in besetzten Häusern lebt und im Grunde 24/7 Autonomer ist, das war zu Hafenstraßenzeiten noch aktuell, aber das ist ein Auslaufmodell. Heute sind die Leute auf den Demos zum absoluten Großteil gut gesellschaftlich integriert, obwohl sie diesen Staat eigentlich ablehnen. Aber ihnen wird ja nicht mit Ausgrenzung begegnet. Wenn Sie als ehemaliger Militanter noch Außenminister werden können oder als ehemaliger RAF-Terrorist, wie Christian Klar, noch für einen Bundestagsabgeordneten arbeiten können, dann wird ja klar, dass es eine gesellschaftliche Ächtung wie beim Rechtsextremismus hier nicht gibt. Also können Leute, die sich etwa in ein Autonomes Zentrum einbringen, auch geregelte Arbeitsverhältnisse eingehen. Es gibt ja genug linke Stiftungen und Jobs an Universitäten.

Josef Kraus: Sind diese linken Zentren bzw. Autonome Zentren die Brutstätten des Linksextremismus?

Dr. Hoffmann: Naja, wer regelmäßig in einem Zentrum der militanten Szene verkehrt, der muss seine radikale Grundhaltung ja nicht erst „ausbrüten“. Aber linke Zentren haben natürlich wichtige Funktionen für die Szene. Da wird um Nachwuchs geworben, da gibt es einen Kulturbetrieb und vor allem wird da Geld eingenommen – und das sind keine kleinen Summen. Manche Zentren funktionieren wie Diskotheken, nur dass keine Steuern gezahlt werden und auch sonst keine Kosten wie für Personal, GEMA oder Schanklizenz anfallen. Der größte Unterschied zu einem professionellen Diskothekenbetrieb ist, dass das Geld für politische Zwecke verwendet wird. Und dabei sollte man nicht vergessen, dass es im Endeffekt darum geht, unseren Rechtsstaat zu beseitigen, auch mit Gewalt.

Josef Kraus: Trotzdem setzen Sie auf Prävention, also auf Bildung und Erziehung. Gegenüber repressiven Maßnahmen sind sie skeptisch. Warum?

reitschuster.live

Dr. Hoffmann: Ich würde eher sagen, ich setze auf intelligente Lösungen. Zu glauben, man könnte linke Militanz durch Draufschlagen in den Griff bekommen, das ist nicht intelligent. Die Szene braucht diese eskalierten Demonstrationen, um ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu schaffen und um neue Leute zu werben. Das Gleiche gilt für Häuserräumungen. Nehmen Sie das aktuelle Beispiel Liebig34. Da kann man jetzt jubeln, dass das Haus geräumt wurde, aber das Problem ist mindestens genauso groß wie vorher. Denn die Leute sind ja noch da und sie werden durch solche Maßnahmen nicht unbedingt weniger radikal. Ich sage aber nicht, dass man auf die Durchsetzung des Rechtsstaats verzichten sollte. Ich mache Vorschläge, wie man militanten Szenen schon im Vorhinein die Kraft nehmen kann. Dazu gehört es zum Beispiel, dass man in Zusammenarbeit mit Hauseigentümern versucht, Leerstand in den betreffenden Gegenden auf jeden Fall zu vermeiden. Dazu gehört auch, dass man sich Gedanken darüber macht, wie der Geldfluss an linksradikale Gruppen, etwa über die Zwangsgebühren an Universitäten (Stichwort AStA), minimiert werden könnte; oder dass man sich über die Mindeststrafandrohung im Versammlungsrecht Gedanken macht. Dass alles aber ergibt nur Sinn, wenn auch linke Militanz weitläufig geächtet wird, und da sind wir dann doch wieder beim Thema Bildung.

Josef Kraus: Sie sprechen bzw. schreiben bereits im Untertitel Ihres Buches von einem „kommenden Aufstand“. Was meinen Sie damit?

Dr. Hoffmann: Der Begriff ist nicht von mir, sondern er stammt aus einem linksradikalen Essay, in dem Aufstandsszenarien thematisiert werden. Ich sage aber, dieser Aufstand wird nicht kommen, weil die militante Linke durch die alltäglichen Angriffe auf Politiker und Institutionen bereits jetzt einen so großen Einfluss auf den demokratischen Prozess hat, dass sie eine direkte Konfrontation gar nicht nötig hat. Andersherum könnte man sagen, der kommende Aufstand ist schon längst da.


Josef Kraus (*1949), Oberstudiendirektor a.D., Dipl.-Psychologe, 1987 bis 2017 ehrenamtlicher Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, 1991 bis 2013 Mitglied im Beirat für Fragen der Inneren Führung beim Bundesminister der Verteidigung; Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande (2009), Träger des Deutschen Sprachpreises 2018; Buchautor, Publizist; Buchtitel u.a. „Helikoptereltern“ (2013, auf der Spiegel-Bestsellerliste), „Wie man eine Bildungsnation an die Wand fährt“ (2017), „Sternstunden deutscher Sprache“ (2018; herausgegeben zusammen mit Walter Krämer), „50 Jahre Umerziehung – Die 68 und ihre Hinterlassenschaften“ (2018), „Nicht einmal bedingt abwehrbereit – Die Bundeswehr zwischen Elitetruppe und Reformruine“ (2019, zusammen mit Richard Drexl).

 



Bild: Sheila Fitzgerald/Shutterstock
Text: Gast

 

Kommentare sortieren

30 Kommentare zu „Der linke Aufstand ist schon längst da“
    Hans-Hasso Stamer
    20 Oct 2020
    14:23
    Kommentar:

    Ich finde das absolut niederschmetternd. Es ist ja noch viel schlimmer, als ich es ohnehin angenommen hatte. Ich sage immer, die Linke zersetzt die Gesellschaft. Dieser Artikel macht klar, wie weit der Prozess schon fortgeschritten ist. Sie haben inzwischen alle

    weiterlesen
    58
    0
      Tobi
      20 Oct 2020
      15:52
      Kommentar:

      Die Gretchenfrage ist doch, für welche Gesellschaftsform "kämpfen" die Linken und Grünen (inklusive Merkel-Leyen) eigentlich? Sozialismus ala DDR? Knallharter Kommunismus wie unter Stalin? Oder ein zweites zentralistisch-kommunistisches China? Oder Ökofaschismus nur mit iPhone und bissl Marktwirtschaft? Was sie alles nicht

      weiterlesen
      42
      0
        Hans-Hasso Stamer
        20 Oct 2020
        16:41
        Kommentar:

        Die Frage habe ich mir auch schon gestellt. Wir werden anfangs eine mehr oder weniger milde Form von Ökofaschismus bekommen. Aufgrund der demographischen Entwicklung und der fortgesetzten Einwanderung landen wir dann irgendwann in einer islamischen Diktatur, denn die Linken werden

        weiterlesen
        36
        0
        Thomas Potschka
        20 Oct 2020
        17:02
        Kommentar:

        ich schätze, das Etikett ist egal. ES geht um Geld, Einfluss und Macht

        13
        0
    Tobi
    20 Oct 2020
    14:30
    Kommentar:

    Linksextremismus, Rechtsextremismus, islamischer Extremismus ... wer seinen Lebensinhalt nur in den Extremen findet, ist schlicht zu bemitleiden. Punkt. Aber besonders die jungen Linken und Grünen kapieren nicht, dass sie nur Kanonenfutter einer Regierung sind, die ganz andere Interessen verfolgt. Sollte

    weiterlesen
    44
    1
      Paul J. Meier
      20 Oct 2020
      15:21
      Kommentar:

      Da hast du recht, lieber Tobi, die werden doch wohl nicht ernsthaft glauben, dass sich diese Klientel mit solchen Dummbatzen verbrüdern? So lange man sie ausnützen kann, werden sie geduldet und dann in den Hinter getreten und in solche Roten

      weiterlesen
      33
      2
      G>erd Müller
      20 Oct 2020
      16:04
      Kommentar:

      Hallo Tobi, sie haben es auf den Punkt gebracht, wenn das Land vom Islam übernommen ist, dann sind die Linksgrünen Geschichte. Wie sagte die Anti-DDR-Kämpferin Vera Lengsfeld: "Kein Demokrat kann Antifaschist sein, denn dies ist eine stalinistische Begriffsschöpfung. Die DDR

      weiterlesen
      25
      1
        Tobi
        20 Oct 2020
        18:13
        Kommentar:

        Korrekt. Ich war 1989 dabei und habe die Wut der Menschen miterlebt. Und es ging letztlich auch nur so friedlich über die Bühne, weil es einerseits die Freude über die neue Freiheit gab und andererseits das verbindliche Versprechen der Politik,

        weiterlesen
        18
        0
          Michael
          21 Oct 2020
          10:48
          Kommentar:

          Sehe ich ähnlich. Hoffe aber immer noch auf die Judikative. Wie soll denn die Zeit nach einem Bürgerkrieg aussehen? Die Mitglieder von Polizei und Bundeswehr verfügen über Waffen und sind damit entscheidend, sind aber genauso Teil dieses Landes. Wenn die

          weiterlesen
          2
          0
    Felizitas
    20 Oct 2020
    15:08
    Kommentar:

    Das Problem der Linksradikalen und Extremisten besteht schon seit Jahrzehnten. Nur früher in den 80er Jahren war bei den 1.Mai Festspielen auch die Polizei in genügender Anzahl vor Ort und die Wasserwerfer waren positioniert. Heute ist der Polizei die Macht

    weiterlesen
    23
    0
      Lupus
      20 Oct 2020
      17:22
      Kommentar:

      Unsere Soldaten schwören einen Eid auf unser Land. Ich selbst gehörte während des kalten Krieges zu diesem, wie ich meine, ziemlich guten Haufen. Diente vier Jahre lang mit spitzenmäßigen Wehrpflichtigen, die ein Gelöbnis ablegten, auf  verschiedenen Minensuchbooten. Mein Vorschlag: Unsere 

      weiterlesen
      16
      1
        Norbert Brausse
        20 Oct 2020
        18:45
        Kommentar:

        Und was ist aus all den spitzenmäßigen Wehrpflichtigen geworden? Rufen Sie diese doch bitte einmal an und fragen Sie sie, wen sie wählen und warum?

        11
        0
          Lupus
          21 Oct 2020
          07:44
          Kommentar:

          die AFD - sonst noch Fragen?

          4
          0
    Paul J. Meier
    20 Oct 2020
    15:17
    Kommentar:

    Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen. (Strindberg) Die 68er Generation, um hier ein Beispiel zur Veranschaulichung herauszugreifen, C. Roth, ist am Ruder. Diese war war Managerin der "Ton, Steine, Scherben", Band. Ein Lied lautet "Mach kaputt,

    weiterlesen
    30
    0
      Dietmar Walther
      20 Oct 2020
      15:21
      Kommentar:

      Kennen Sie den Unterschied zwischen der von Ihnen genannten Frau und einer Nilpferddame.? Die eine hat ne große Sch...ze und nen dicken Hintern und die andere lebt in Afrika.!

      15
      4
    Dietmar Walther
    20 Oct 2020
    15:17
    Kommentar:

    Es sind doch diese LINKEN, die ganze Stadtteile in Schutt und Asche legen, Brände legen, Geschäfte Plündern und Polizeibeamte verletzen.! Ausserdem sind bei den sogenannten "Rechten Straftaten" ein überaus großer Teil folgende Vergehen: Verbotene Symbole tragen. Die rechte Hand zum

    weiterlesen
    20
    0
    Klaus Müller
    20 Oct 2020
    15:24
    Kommentar:

    Wir sind als Mehrheitsgesellschaft einfach zu träge und zu ängstlich, um uns gegen den Extremismus von Links und aus dem Islam zu wehren. Die politische Elite tut das ebenfalls nicht, weil sie vor der Kritik aus den linken Medien Angst

    weiterlesen
    20
    0
      Dietmar Walther
      20 Oct 2020
      16:04
      Kommentar:

      Das ist auch meine Befürchtung und ich sehe auch keine Möglichkeit diese gefährliche Entwicklung wieder rückgängig zu machen, da ein sehr großer Teil unserer Mitbürger nicht auf gesunden Menschenverstand zurückgreifen kann. Da trägt die Jahrelange Umerziehung zu Denkverweigerern und Fans

      weiterlesen
      14
      1
    Norbert Brausse
    20 Oct 2020
    18:38
    Kommentar:

    Was ich nicht verstehe ist der Zusammenhang zwischen Linken im bürgerlichen Gewand, die einen  Job an einer Universität oder Stiftung oder auch anderswo haben, aber trotzdem ihr geschenkt bekommenes Einkommen zu ihrem Vorteil nach dem Motto „Man gönnt sich ja

    weiterlesen
    7
    0
    Paulsen, Sönke
    20 Oct 2020
    18:41
    Kommentar:

    Die Übergänge zwischen etablierten Parteien  wie der SPD und den Grünen, aber auch den Linken sind dabei fließend. Ein Vorwurf an Claudia Roth war ja, dass sie in Hannover zusammen mit Radikalen marschiert ist, die "Deutschland verrecke" skandiert haben. Dazu

    weiterlesen
    13
    0
      Norbert Brausse
      20 Oct 2020
      19:08
      Kommentar:

      Aber die zentrale Frage ist doch, welche Gesellschaft will man denn haben. Sozialismus a la DDR, der funktioniert nicht, denn ohne anstrengende Arbeit lebt es sich stressfreier. Sozialismus a la China, also politische Diktatur und Marktwirtschaft. Zum Arbeiten keine Lust

      weiterlesen
      7
      1
    Marco
    20 Oct 2020
    18:56
    Kommentar:

    Ich hatte heute zufällig das Thema mit einem Arbeitskollegen in der Mittagspause.   Ich persönlich bin felsenfest davon überzeugt, dass sich im Untergrund längst etwas zusammenbraut. Nur Naivlinge können glauben, dass mit der Zerschlagung des NSU das Thema vom Tisch

    weiterlesen
    9
    0
      Ubuk
      21 Oct 2020
      02:59
      Kommentar:

      Googeln sie mal NSU LEAKS TWITTER - on sie danach noch an den NSU glauben?Ich bezweifel es. Kurzinfo die später auch in der Presse stand:an 27 Tatorten wurde niemals DNA der Uwes gefunden.Jeder Experte sagt-UNMÖGLICH!Auch an den Waffen und der

      weiterlesen
      3
      1
    Norbert Brausse
    20 Oct 2020
    19:23
    Kommentar:

    Marco, ich muss Sie enttäuschen, da kracht nichts. Die Regierenden sitzen fest im Sattel. Die AfD wurde dämonisiert, wie Sie schreiben, und in der Union und FDP gibt es nur einzelne „Widerstandskämpfer“ wie einen Herrn Maaßen oder einen Herrn Luthe,

    weiterlesen
    10
    3
    Mari
    20 Oct 2020
    19:39
    Kommentar:

    Hallo Norbert, allein die ganzen Fälle von "Rechten" WhatsApp Gruppen bei Polizei und Bundeswehr lassen mich glauben, dass da was unter der Oberfläche brodelt, dessen Ausmaß wir nicht erfassen können. Ich kann mir nicht vorstellen, dass 87% der Leute komplett

    weiterlesen
    7
    0
      Paulsen, Sönke
      20 Oct 2020
      21:12
      Kommentar:

      Auf jeden Fall blüht uns eine Radikalisierung von beiden Seiten. Es wird von beiden Seiten auch immer indirekt Bezug auf die Weimarer Republik genommen, in der rechte mit Rechtsextremen und linke mit Linksextremen gemeinsame Sache gemacht haben. Das ist das

      weiterlesen
      7
      0
        Marco
        20 Oct 2020
        21:19
        Kommentar:

        Absolut korrekter Kommentar. Viel hinzuzufügen ist da nicht mehr!!

        3
        0
    caesar
    20 Oct 2020
    20:41
    Kommentar:

    Wozu sollten Linksextreme einen Aufstand machen,sie sind doch längst Teil der Regierung ?

    11
    1
      Vikinger
      22 Oct 2020
      00:56
      Kommentar:

      Richtig, Caesar. Diese Regierung strebt die DDR 2.0 an. Dieses mal machen wir aber Alles besser lautet der Tenor. Einstmals konservative Politiker wie "Drehhofer" überholen Merkel auf der linken Spur, Söder entschuldigt sich für seine Kritik an der Asylpolitik, die

      weiterlesen
      0
      0
    Hans Marner
    24 Oct 2020
    10:37
    Kommentar:

    Dankeschön, bei Dussmann in Mitte war es nicht gelistet, so habe ich mir das Buch im Tichy-Shop bestellt :) HM

    1
    0

Kommentar schreiben