Der Spalter im Schloss Bellevue Wie Steinmeier für seine Ideologie die Geschichte klittert

Ein Gastbeitrag von Prof. Felix Dirsch

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier betrachtet die staatliche Einheit von 1990 im hellen und die von 1871 im dunklen Licht.

Die Rede, die Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum 30. Jahrestag der deutschen Einheit am 3. Oktober gehalten hat, war weitaus weniger spektakulär als die seines Vorvorgängers vor 10 Jahren. 2010 widmete sich Christian Wulff der damals vornehmlich infolge des Buches „Deutschland schafft sich ab“ von Sarrazin aktuellen Islam-Debatte. Das intellektuelle Format des später gescheiterten ersten Mannes im Staat zeigte sich nicht nur anhand von Sätzen, die auf einem Kindergeburtstag vielleicht angemessen sind, nicht jedoch anlässlich des Nationalfeiertages: Der Islam gehört zu Deutschland, das Christentum auch, das Judentum ebenso. Solche Phrasen sind nicht falsch, aber überaus nichtssagend. Die erste Frau im Staat hat sich einige Zeit später ausdrücklich auf die Weisheiten des Kollegen berufen. Immerhin hat sie es sich verkniffen festzustellen, dass die Erkenntnisse bahnbrechend gewesen seien.

2020 hat sich die Atmosphäre spürbar geändert. Die omnipräsente Augenblickskrise hinterlässt deutliche Spuren, weniger das Virus jedoch als die Maßnahmen und viele sozial tödliche Folgen. Sie sind jeden Tag in der Presse zu lesen. Der amtierende Bundespräsident (oder dessen Redenschreiber im Hintergrund!) hat sich einen anderen Duktus zu eigen gemacht, der freilich nicht neu ist. Er wird indessen immer wieder neu ventiliert. Die Rede ist vom freiesten Staat, den es jemals auf deutscher Erde gegeben hat. Karl Carstens war einer der ersten in einer langen Reihe von Spitzenpolitikern, die entsprechende Formulierungen verwendet haben – und das gänzlich ohne Ironie. Gewiss: Es ist verständlich, dass Angehörige der Erlebnisgeneration wie Carstens so dachten, kannte sie doch noch aus eigener Erfahrung die Schrecken der Gewaltherrschaft. Dass diese aber nur einen Ausnahmefall darstellt, keine Regel, belegen die letzten 75 Jahre überdeutlich. Es existiert kein stichhaltiger Hinweis für einen wahrscheinlichen fundamentalen Rückfall in den nächsten Jahrzehnten, so sehr die Geschichte in der Tat kontingent ist.

Das eigene Gemeinwesen wird von den Funktionseliten gern als die beste aller Welten dargestellt. Dieser Narrativ ist so einfach und eingängig, dass er sich ideal zur Selbstbeweihräucherung eignet. Ganze Heerscharen von Historikern haben sich daran abgearbeitet. Der emeritierte Berliner Geschichtswissenschaftler Heinrich-August Winkler hat mit dem „langen Weg nach Westen“ in späteren Jahren noch ein Lebensthema gefunden. Sein kürzlich verstorbener Kollege Axel Schildt betrachtete die Bundesrepublik ebenfalls als eine erfolgreiche „Ankunft im Westen“. Im Paradies gelandet zu sein, darf bejubelt werden. Für die Zukunftsprobleme sind damit aber noch keine Lösungen gefunden.

Gewiss gab es schlimmere und inhumanere Phasen der eigenen Geschichte. Diese Erkenntnis ist banal. Nun sollte es Aufgabe eines Bundespräsidenten sein, frühere Epochen der Geschichte angemessen zu würdigen. Stattdessen überträgt er die diffamierende Spaltung von Hell- und Dunkeldeutschland pauschal auf einzelne Epochen deutscher Geschichte. Vor 1933 gab es durchaus Phasen, die weder als ausschließlich positiv einzuschätzen sind, wie es gemeinhin bei der Historie der Bundesrepublik geschieht, noch eindeutig negativ, wie es für das Dritte Reich unstrittig zutrifft.

‘Islamistisch dominierten No-go-Areas‘

Steinmeier kontrastiert die Einheit von 1990 mit der von 1871, die sich im kommenden Januar zum 150. Mal jährt. Er preist die Vielfalt an, die nicht zuletzt der Einwanderung in den vergangenen Jahrzehnten geschuldet ist. Hauptsache feministisch, divers, multikulturell und gegendert. Die Probleme, die mit dieser faktisch unstrittigen Pluralität verbunden sind, werden selbstredend ausgeklammert: Keinen Hinweis findet man in der Ansprache zu den vielfältigen Gefahren für Rechtstaat und Sozialstaat, die die ungesteuerte Massenmigration mit sich gebracht hat. Kein Wort zu den Parallelgesellschaften, islamistisch dominierten No-go-Areas, dem Terrorimport und der Gewalt- und Blutspur, die sich von der Kölner Silvesternacht 2016/17 bis zum Attentat auf der Berliner Stadtautobahn vor einigen Monaten zieht, das ein aus dem Iran stammender Hartz-IV-Empfänger verübte.

Nun macht man es sich zu leicht, wenn man der eigenen Generation auf die Schulter klopft und ihr Einigungswerk gegen das der Vorfahren ins Feld führt. Sicher hat Bismarck die Reichseinigung 1871 mit Blut und Eisen vollzogen, während das wiedervereinigte Land von 1990 nicht ohne Verhandlungen und Verträge zustande gekommen wäre. Deutschland ist in der Gegenwart von nicht aggressiven Nachbarn umgeben. Das war aber nicht immer der Fall. So ist erklärbar, dass die Schöpfung des „weißen Revolutionärs“ (Lothar Gall) als das „ruhelose Reich“ der Mitte (Michael Stürmer) in die Geschichtsbücher eingegangen ist. Die Zentralmacht Europas musste sich auf etwaige Angriffe von allen Seiten vorbereiten.

Im 19. Jahrhundert fanden keine solch zerstörerischen Kriege wie im folgenden Zentennium statt. Aber gerade die Hekatomben von Opfern, für die Deutschland einen großen Teil der Verantwortung trägt, die aber auch Deutschland zu verzeichnen hatte – immerhin wurden nach der Kapitulation 1945 noch etwa 8,8 Millionen Deutsche ermordet – machten eine komplette Neuausrichtung der Politik unvermeidlich. Vieles lässt sich als entscheidend für die „kopernikanische Wende“ nach 1949 erkennen: die totale Niederlage, die veränderte Weltlage, die Erinnerung an den Holocaust, der bald anhebende Wohlstand für breitere Bevölkerungsschichten, der ohne den Frieden nicht denkbar gewesen wäre und für die Zivilgesellschaft eine wesentliche Voraussetzung darstellt und vieles mehr.

‘Ehrlicher Makler‘

Diese Erfahrungen waren aber im Europa des 19. Jahrhunderts nicht vorhanden. Die damaligen Gesellschaften hatten allesamt Kriegen keineswegs abgeschworen. Der nationale Geist durchdrang sämtliche Völker. Er forderte überall deren Organisation in einem Staat – gerade galt dies für Völker, die ihre Rechte in übernationalen Gebilden ungenügend repräsentiert sahen. Das aufstrebende Preußen konnte angesichts konkurrierender Großmächte nur als mitteleuropäischer Großwirtschaftsraum im Rahmen einer nationalstaatlichen Kräftebündelung seine volle Stärke erreichen. Das Schicksal der Nationen und solcher, die es werden wollten, wurde damals noch, wie häufig in der Menschheitsgeschichte, durch Kriege bestimmt: Das Bismarck-Reich entstand aus einem siegreichen Krieg und ging in einem militärischen Großkonflikt knapp fünf Jahrzehnte später unter. Dessen ungeachtet wollte Bismarck militärische Auseinandersetzungen nach 1871 vermeiden. Er wusste, warum er Saturiertheit propagierte und als „ehrlicher Makler“ auftrat.

Regionale Verschiedenheiten, die sich in einer langen föderalistischen Tradition der Deutschen über Jahrhunderte ausgeprägt hatten, brachten etliche staatsorganisatorische Schwierigkeiten mit sich. Sollte der Kaiser, der auch König von Preußen war, Kaiser Deutschlands oder deutscher Kaiser oder Kaiser der Deutschen sein? All das wurde damals intensiv debattiert und war mehr als nur ein Streit um des Kaisers Bart.
Steinmeier verwies in seiner Rede auf einen wunden Punkt der Unifizierung: Die weltanschaulichen Bruchlinien, die infolge der Französischen und der Industriellen Revolution ihre Spuren hinterlassen hatten, machten sich bald im neuen Reich der Mitte Europas bemerkbar. Die damals zum großen Teil ultramontan ausgerichtete und von der protestantischen Mehrheit als national unzuverlässig empfundene Minorität der Katholiken bekam ebenso das Stigma „Reichsfeinde“ angeheftet wie die anfangs überschaubare Gruppierung der Sozialisten. Juden fristeten weithin ebenfalls ein Schattendasein. Vor allem in Kulturkampf und Sozialistenverfolgung zeigte sich die harte Hand staatlicher Repression. Der „Krautjunker“ an der Spitze des Staates verfolgte eine fortschrittliche und lange Zeit vorbildliche Sozialpolitik (Alter, Krankheit, Unfälle), mit der die Arbeiter der SPD abspenstig gemacht werden sollten.

Das Kaiserreich von 1871 war in toto keinesfalls pauschal ein reaktionäres Gebilde, wie bereits die zeitgenössische linke Propaganda unterstellte. Sie erwies sich umso einflussreicher, je länger das Reich dauerte. Schon das 1867 eingeführte allgemeine Wahlrecht für volljährige Männer war ein Fortschritt, der keinesfalls für alle europäischen Staaten selbstverständlich gegolten hat. Deutsche Rechtstaatlichkeit und der parlamentarische Betrieb genossen weithin auch im Ausland Ansehen. Gleiches galt für die Schul- und Bildungspolitik, um nur einige Beispiele anzuführen.

Helldeutsche Bundesrepublik

Das Kaiserreich von 1871 ist nicht generell Teil dunkeldeutscher Historie, wie die angeblich helldeutsche Bundesrepublik keinesfalls das „Ende der Geschichte“ indiziert. Eine sicherlich respektable Verfassung, vor über 70 Jahren „beschränkt souverän“ (Jochen Lober) in Kraft gesetzt, kann nicht die großen strukturellen Probleme verdecken, vor denen wir stehen. Diese dürften zukünftige Politik enorm erschweren: demographisches Desaster, multikulturelles Abenteuer, gewollte Destabilisierung wichtiger politischer Faktoren wie Volk, Familie, Recht, Religion, Ordnung und Institution. Qualifizierte Auswanderer verlassen öfters das Land, während zumeist wenig qualifizierte Zuwanderer, die mit Transferzahlungen bei Laune gehalten werden müssen, hereinströmen. Entsprechende Stichworte könnten beliebig vermehrt werden.
Leider leben die Leiter der obersten staatlichen Behörden, von denen Steinmeier keine Ausnahme darstellt, schon längere Zeit in einem Wolkenkuckucksheim. Selbst im bevorstehend-unheilschwangeren „Winter der Wahrheit 2020/21“ (O-Ton „Bild“) werden sie der Realitätsferne nicht entweichen. Aber es dürfte ein wenig ungemütlicher werden. Oberflächliche Kontrastierungen werden sich kaum als problemlösend erweisen.


Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen, und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können.



Professor Dr. Felix Dirsch lehrt Politische Theorie und Philosophie. Er ist Autor diverser Publikationen, u.a. von “Nation, Europa, Christenheit” und “Rechtes Christentum“. Dirsch kritisiert unter anderem den Einfluss der 68er-Generation und der „politischen Korrektheit“.

2012 erschien sein Buch “Authentischer Konservatismus. Studien zu einer klassischen Strömung des politischen Denkens”.

 

 

 



Bild: Ververidis Vasilis/Alexandros Michailidis/Shutterstock
Text: gast

 

 

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42 Kommentare zu Der Spalter im Schloss Bellevue
    Herr Schmidt
    11 Oct 2020
    22:25
    Kommentar:

    Die Kölner Silvesternacht mit den Übergriffen war 2015/2016 nicht 2016/2017! Warum ist das wichtig? Weil es schon ein Unterschied ist, ob die Willkommenskultur schon nach ein paar Monaten offensichtlich die Probleme zeigt oder immerhin ein Jahr und ein paar Monate

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      Maschinist
      12 Oct 2020
      21:06
      Kommentar:

      Na, und ? Noch schlimmer: die Frau "Armlänge Abstand" Henriette Reker wurde kürzlich erneut gewählt und fordert neue Migranten aus den nordafrikanischen Intensivtäterstaaten. Dabei hat die im eigenen Haus ganz andere Probleme...über 1500 Infizierte haben von ihrer "Quarantäne" erst 11

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    RUDI
    11 Oct 2020
    17:50
    Kommentar:

    Die Eliten glauben bestimmt das es die beste aller Welten darstellt. Ob das die Bürger auch so sehen ?

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    0
      M. Sachse
      11 Oct 2020
      21:08
      Kommentar:

      Die Frage erübrigt sich!

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    Falk Kuebler
    11 Oct 2020
    18:04
    Kommentar:

    Interessanter Artikel, Herr Dirsch. Aber Ihre Aussage "immerhin wurden nach der Kapitulation 1945 noch etwa 8,8 Millionen Deutsche ermordet" hat mich etwas ungläubig gucken lassen... Gibt es dazu Erläuterungen/Hintergründe?

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      Hansgeorg Voigt
      11 Oct 2020
      19:02
      Kommentar:

      Ich gehe davon aus, dass es sich hierbei um die Toten aus Vertreibung, Kriegsgefangenschaft und Deportation handelt. Vielleicht kann der Autor die Zahl kurz erläutern.

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      0
      Felix Dirsch
      11 Oct 2020
      19:19
      Kommentar:

      Besten Dank für Ihre Nachfrage Herr Kuebler, die Zahl, die Herr Haselhorst ermittelt hat, erscheint mir auch sehr hoch. Hauptsächlich handelt es sich um die Opfer der Vertreibung, um die Opfer in der Kriegsgefangenschaft, um die alliierte Hungerpolitik, um die

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        Falk Kuebler
        11 Oct 2020
        19:26
        Kommentar:

        Besten Dank, Herr Dirsch, für Ihre offene Antwort. Aber dann brauche ich Sie wohl kaum zu belehren, dass Sie im Artikel besser "auf bis zu 8,8 Millionen geschätzt (z.B. Haselhorst..." geschrieben hätten. Könnten Sie vermutlich immer noch geeignet redigieren ;-)

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          Felix Dirsch
          11 Oct 2020
          19:35
          Kommentar:

          Sie haben recht Herr Kuebler, wäre geschickter gewesen, es so zu formulieren, wie Sie es vorschlagen. Bin mir nicht ganz sicher, ob Haselhorst genau diese Zahl belegen kann, cum grano salis stimmt sie aber auch noch nach anderen Zählungen,. Herr

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            Falk Kuebler
            11 Oct 2020
            19:38
            Kommentar:

            Die Asche auf dem Haupt wäre unschön für Ihr Foto ;-)). Deshalb besser im Text korrigieren...

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      Blank
      12 Oct 2020
      16:43
      Kommentar:

      Ob die Fundstücke aus dem Internet wahr sind, oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Zitat: “5,8 Mio. Deutsche sind zwischen 1946 und 1950 verhungert oder wegen sonstiger Mangelversorgung gestorben – wohlgemerkt zusätzlich zu den registrierten 3,2 Mio.. Hinzu kommen noch

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      Werner
      12 Oct 2020
      17:28
      Kommentar:

      @ Falk Kuebler, diese Zahl hat mich auch erschreckt, wo kommt die her? wie ist die endstanden? ich bin immer noch Zeitzeuge, bin somit der Hölle entkommen. Nun zu unserem Maidan Wächter Herrn Steinmeier. Diese Kaliber drehen sich schneller wie

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        Falk Kuebler
        12 Oct 2020
        18:39
        Kommentar:

        @Werner, die Frage hatte ich ja Herrn Dirsch gestellt und er hat auf sie oben geantwortet, wenn auch ein wenig diffus... Zeitzeuge, hochinteressant. Dann haben Sie ja schon einiges auf dem Buckel, wenn ich das als Jahrgang 1949 mal so

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          Felix Dirsch
          12 Oct 2020
          20:10
          Kommentar:

          Herr Blank hat oben interessante Angaben gemacht, die ich gut nachvollziehen kann, auch wenn die Internet-Quellen schwer zu überprüfen sind, denn es kann ja jeder etwas einstellen. Unabhängig von diesen interessanten Angaben kann nur nochmals auf die Ausgabe der "Sezession"

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            Falk Kuebler
            12 Oct 2020
            20:31
            Kommentar:

            @Dirsch: " Was daran 'diffus' sein soll, erschließt sich mir nicht, Herr Kuebler". Ich habe Sie nicht auf eine mentale Anklagebank setzen wollen, aber ich fand/finde Ihren Umgang mit der vermutlich enormen Bandbreite der "wirklichen" Toten sub-optimal (war das höflich

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          Werner
          13 Oct 2020
          16:44
          Kommentar:

          @ Falk Kuebler, Guten Tag, ja Herr Kuebler ich bin 1928 geboren. Ich bin wirklich Zeit - zeuge. 1934 bin ich zur Schule gekommen, habe somit alles durchlaufen und bin doch ein anständiger Mensch geblieben. Nach ihren Jahrgang zu urteilen

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            Falk Kuebler
            13 Oct 2020
            17:12
            Kommentar:

            Ganz lieben Dank, werter Werner, für Ihre interessanten Zeilen. Ich wünsche Ihnen das wirklich Allerbeste!!! Und ganz am Rande auch noch meine Anerkennung, dass Sie mit 92 noch erfolgreich am Computer sind. MfG Falk Kuebler

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    Hansgeorg Voigt
    11 Oct 2020
    19:08
    Kommentar:

    Frank Walter ist ein Geschichtsklitterer vor dem Herrn. Anlässlich der diesjährigen Feierlichkeiten zur Deutschen Einheit hat er es sich nicht nehmen lassen, sein eingeschränktes sozialistisches Weltbild zu präsentieren. Dazu ist auch bereits ausreichend berichtet worden. Daher wird er auch einen

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      Karl Ungenannt
      12 Oct 2020
      13:44
      Kommentar:

      Wie konnte man auch einen Mann wie diesen Steinmaier zum Staatspräsidenten wählen????? Hier stimmt der Satz "den Bock zum Gärtner machen" voll zutreffend! Steinmaier ist der schlechteste Bundespräsident, den wir je hatten - ich schäme mich im Ausland für diesen

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      D.F.
      12 Oct 2020
      20:08
      Kommentar:

      Wäre es nicht eigentlich die grösste Strafe für den SCHLECHTESTEN Bundespräsidenten aller Zeiten , wenn man ihn überhaupt nicht mehr erwähnt, ihn einfach ignoriert und so tut, als gäbe es gar keinen Bundespräsidenten ? Ich weiss , es fällt schwer,

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    Charlotte
    11 Oct 2020
    19:11
    Kommentar:

    Mittlerweile sieht man auf Diejenigen herab die nicht dem eigenen Weltbild entsprechen. Man sucht auch nicht mehr die Konfrontation. Es ist also allzu verständlich, daß Leute die etwas zu Verlieren haben - Schweigen -

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    Gerrit D.
    11 Oct 2020
    19:27
    Kommentar:

    Als Ergänzung zu diesem Artikel möchte ich https://www.publicomag.com/2020/10/der-geschichtsschinder-geht-um/ empfehlen.

    7
    0
      Jens Heinke
      14 Oct 2020
      14:21
      Kommentar:

      Danke für den Hinweis, ein großartiger Beitrag von Wendt.

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    M. Sachse
    11 Oct 2020
    19:35
    Kommentar:

    "Die Rede ist vom freiesten Staat, den es jemals auf deutscher Erde gegeben hat....". Das hat Ihr Video vom Brandenburger Tor heute eindrucksvoll belegt. Die Schwerbehinderung eines Bürgers im Rollstuhl anzuzweifeln ist wie Frauen schupsen um sie dann mit mehreren

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    2
      Steffen Rascher
      12 Oct 2020
      05:37
      Kommentar:

      Die DDR war doch auch die Beste, die wir je hatten. Meine Ururgroßeltern haben uns durch Weitererzählen die Nachricht hinterlassen, das der sächsische König der Beste war.

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      1
    Stephan Maillot
    11 Oct 2020
    19:42
    Kommentar:

    Besonders peinlich fand ich, dass Steinmeier es so dargestellt hat, als hätte Deutschland 1870/1871 Frankreich angegriffen. Ohne diesen Krieg verteidigen zu wollen, aber das ist schlicht falsch. Die Kriegserklärung ging von Frankreich aus (im Übrigen war zu diesem Zeitpunkt das

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      Max Media
      11 Oct 2020
      20:46
      Kommentar:

      Kommen sie den Steinheini doch nicht mit Fakten. Für diesen Hampelmann von Staatschef müssen sie Geschichten so erzählen wie er sie gerne hören möchte. Dann klappts auch mit dem Bundesverdienstkreuz oder der Festeinstellung bei der ARD.

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      23
      0
    nix
    11 Oct 2020
    20:06
    Kommentar:

    Blut und Eisen? Bismarck ist nicht mit ner Armee in Baden, Bayern, Hessen oder Württembeg eingefallen um diese dem Reich einzuverleiben.

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    Lavinia
    11 Oct 2020
    21:10
    Kommentar:

    Vielen Dank für diesen Artikel. Steinmeiers verzerrende Darstellung der deutschen Geschichte finde ich sehr irritierend, und wenn ich mir die Szenen von unterschiedlichsten Corona-Demos, die Vorgehensweise der Polizei dabei anschaue, fühle ich mich von seinem Loblied auf die heutige Bundesrepublik

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    17
    0
      Steffen Rascher
      12 Oct 2020
      05:44
      Kommentar:

      Er ist jedenfalls der beste Steinmeier, den wir je hatte. Seine mögliche Nachfolgerin, Frau Karin Göring Eggert, kann ihm das nicht streitig machen. =:o) Selbst als Präsident von einigen Deutschen wird er sie im Ranking hinter sich lassen. Schlimmer geht

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      0
      5
    Claudia Demmler
    11 Oct 2020
    21:15
    Kommentar:

    Habe den Bericht nicht zu Ende gelesen, versuche das Morgen nochmals. Jedenfalls sind einige unserer Politiker eigentlich ziemlich gut, auch wenn dank der inszenierten Bedrohungslage heute, ein anderes Bild entstanden sein mag. Wir können jetzt nicht plötzlich alles und jeden,

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    0
    9
    Paulsen, Sönke
    11 Oct 2020
    22:07
    Kommentar:

    Komme gerade vom Fernsehen und habe Babylon Berlin abgestellt. Ist nicht auszuhalten. Steinmeier stelle ich auch immer ab, auch nicht auszuhalten. Gibt es eine Parallele? Die ehemals linke Szene tobt sich sowohl politisch, als auch kulturelle in denselben Anmaßungen aus.

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    1
    Sabine Lotus
    11 Oct 2020
    23:40
    Kommentar:

    Das Photo ist der Hit. Man sollte sich ja nicht auf ein bestimmtes Niveau begeben...aber mal so als Abwechslung nicht schlecht.

    7
    0
    Jens Frisch
    12 Oct 2020
    03:21
    Kommentar:

    Was für eine Bildauswahl! Herr Steinmeier erinnert mich an einen Downsyndrom Erkrankten, der in die Jahre gekommen ist!

    3
    1
    Marcus
    12 Oct 2020
    10:32
    Kommentar:

    Guten Tag, im Text heißt es "...immerhin wurden nach der Kapitulation 1945 noch etwa 8,8 Millionen Deutsche ermordet..." - wo kommen denn solche Zahlen her? Kann mir das bitte jemand näher schildern?

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    1
    Hein Noog
    12 Oct 2020
    12:20
    Kommentar:

    Steinmeier, parteiisch und ein Spalter, ein Produkt einer Hinterzimmerklüngelei von Merkel, weil die Union noch nicht mal in der Lage war einen geeigneten Kandidaten aus ihre Reihen zu benennen. Die Union unter Merkel verzwergt und verzagt, einfach nur noch traurig.

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    4
    0
    K. Gerkensmeier
    12 Oct 2020
    12:31
    Kommentar:

    Natürlich ist es wichtig, Gastbeiträge zu zulassen, jedoch bin ich der Meinung, unabhängig von Inhalt oder Botschaft darin, den Gastautoren nahe zu legen, sich der allgemeinen deutschen Sprache zu bedienen und nicht mit Fachbegriffen um sich zu schmeißen, die nivht

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    3
    Berliner
    12 Oct 2020
    14:39
    Kommentar:

    Er ist eben Sozialdemokrat / Sozialist und damit antideutsch! Das stellt man doch auch immer bei seinen Reden fest, wenn er bezüglich des nationalsozialischen Völkermords öffentlich von "wir Deutschen" spricht, obwohl die heutigen Generationen sowieso, aber auch damalige Deutsche zu

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    Andreas Schneider
    12 Oct 2020
    20:17
    Kommentar:

    Es tut mir leid, vieles an dem Beitrag finde ich interessant, aber ich meine nicht, dass es zutreffend und belegbar ist, dass 8,8 Mio Deutsche nach der Kapitulation "ermordet" wurden. Auf diese Weise entwertet der Autor, finde ich, seine Darstellung.

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    0
    1
    L. Bridges
    12 Oct 2020
    21:03
    Kommentar:

    Wieder mal ein enttäuschender Artikel von Dirsch. Wer zum Thema Steinmeier als Geschichtsklitterer etwas stringentes und analytisch einwandfreies lesen will, ist mit Alexander Wendts Artikel in Publico wesentlich besser bedient. Zu den Millionen Deutschen, die nach 1945 gestorben sein sollen,

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    1
      Dr. Wulf-Dieter Blachetta
      13 Oct 2020
      14:44
      Kommentar:

      Schön, dass Sie hier den Oberlehrer geben. Ich bin zwar Althistoriker, aber ich weiß trotzdem, dass das allgemeine Männerwahlrecht von der Verfassung des Norddeutschen Bundes 1867 in die Verfassung des deutschen Kaiserreiches von 1871 gekommen ist. Beide Texte sind ja

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    Norbert K.
    12 Oct 2020
    21:24
    Kommentar:

    Ich wusste gar nicht dass Herr Steinmeier schon 1871 die damalige Lebensumstände persönlich (vermutlich doch Reinkarnation) miterlebt haben will. Dass die SPD die gleichen Fehler macht wie in den 20er Jahren der Weimarer Republik liegt sicher näher an der Realität.

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