Einsatz an der Erotik-Front Im besonderen Auftrag in Moskau

Immer nur Corona, immer nur Politik – ich bin sicher, Sie sind davon genauso müde wie ich. So sehr ich einerseits finde, dass man trotzdem den Schwerpunkt auf diese Themen setzen muss – weil die großen Medien hier kritische Sichtweisen viel zu wenig bringen, so sehr finde ich auch ein Kontrastprogramm notwendig. Darum will ich heute versuchen, Ihnen ein Schmunzeln auf die Lippen zu zaubern. Und wieder einmal eine meiner Geschichten aus alten Zeiten bringen, die Sie in eine völlig andere Welt entführen: garantiert Covid-19- und Corona-Politik-frei. Ich hoffe, sie genießen den „Ausflug“ in das Jahr 2006 genauso wie ich als kleine Ablenkung vom alltäglichen Irrsinn dieser Tage. Was waren das für Zeiten, als ich statt auf Pressekonferenzen und Demonstrationen mit Wasserwerfen und Flaschentreffern – streng dienstlich – in die Gesellschaft von jungen Frauen eintauchen musste. Aber lesen Sie selbst:

Der Kampf ist ungleich. Drei gegen einen. Mit langen Lederstiefeln auf hohen Absätzen und kurzen Röcken stolzieren mir die drei Schönheiten entgegen. Eine knappe Armlänge bevor sie bei mir angekommen sind, werfen sie sich in Pose – und berühren mich an der Schulter, den Armen und den Knien. 50 Frauen verfolgen die Szene aus ein paar Meter Abstand gebannt und achten auf jede meiner Bewegungen. Ich weiß nicht, wie mir geschieht. Die drei Frauen schmiegen sich mit ihren Haaren an meinen Kopf und streicheln mir Schultern und Beine. Mein Puls beginnt zu rasen wie Moskauer Apparatschiks in ihren Mercedes-Karossen mit Blaulicht auf den Ausfallstraßen.

Nein, es handelt sich nicht um eine unanständige Männer-Phantasie, und ich habe mich auch nicht in ein zwielichtiges Moskauer Etablissement verirrt. Der Einsatz an vorderster Front ist rein dienstlich – und die Attacke kam völlig unvorbereitet. Im Fußball würde man sagen, ich wurde auf dem falschen Fuß erwischt. Oder war ich im Abseits? Auf jeden Fall schien ich den Boden unter den Füßen zu verlieren und hoffte auf den Abpfiff.

Gut, ich hätte mir denken können, dass es kein Einsatz wie jeder andere wird – die Reportage über die Moskauer „Luderschule“, die „Anmach-Akademie“ im Stadtteil „Proletarskij“. Aber dass mein Gastgeber – Wladimir Rakowskij, der oberste Luder-Lehrer – einfach den Spieß umdrehen und mich als Journalisten zum Versuchskaninchen machen würde, wer konnte das ahnen? Und dass alles so hauteng zugehen würde! In der Ausbildung hatten wir zwar Enthüllungsjournalismus und investigative Recherche gelernt – aber kein Professor hatte je gewarnt, dass einem derartiges widerfahren kann.

Erotischer Verzehr

Ich kam in die heikle Lage wie die Jungfrau zum Kind, auch wenn der Vergleich hier in diesem Zusammenhang hinkt. Weil die Dauerkrise in den 90er Jahren den Menschen in Russland ein Maximum an Wandlungsfähigkeit abforderte, musste auch Wladimir Rakowskij umsatteln. Beim Katastrophenschutz hatte der Mann mit einer Stimme so tief wie ein Nebelhorn und einem XXL-Bauch Unfallopfern Beistand geleistet – und dabei bemerkt, dass er bei der weiblichen „Kundschaft“, wie er das nennt, besonders gut ankam.

Rakowskij machte aus der Not eine Tugend, oder zumindest ein Geschäft – und gründete seine „Luderschule“: Hier bringt der Mittvierziger Frauen bei, wie sie den richtigen Mann finden. Einer half er dabei besonders tatkräftig – Schenja, 21 Jahre alt, wurde seine Angetraute, die vierte an der Zahl. Das Programm reicht von der Verführung durch das erotische Verspeisen einer Banane bis hin zu der Antwort auf die sehr russische Frage, mit welchen Gerichten man als Frau seinen Allerliebsten glücklich macht oder zumindest bei der Stange hält (nämlich, indem man ihm alle Wünsche von den Lippen abliest).

Jede westliche Gleichstellungsbeauftragte hätte ihre gewaltigen Probleme mit Rakowskij. Ich hatte sie gleich doppelt. Nicht nur aus weltanschaulichen Gründen – sondern auch, weil an der Schule die Gleichberechtigung nicht nur im Lehrprogramm fehlt, sondern auch im Hörsaal – neben dem Guru selbst war kein anderes männliches Wesen anwesend (außer unserem Fotografen Igor, aber der sagt von sich selbst, er sei bereits in dem Alter, in dem einem Mann das Interesse einer Frau mehr Sorgen bereitet als ihr Desinteresse). 

„Heute haben wir endlich einmal die Möglichkeit, nicht nur Theorie zu pauken, sondern auch am Objekt zu üben“, hörte ich Rakowskij plötzlich sagen – und lachte noch ganz unschuldig und nichts ahnend.

Es kam dann zu einer Szene, die in jeden Hollywood-Thriller passen würde. Rakowskij fixierte seinen hämischen Blick auf mich – und mit jedem Sekundenbruchteil wurde mein Lächeln brüchiger. Zuerst wich es immer stärkeren Zweifeln – und dann trauriger Gewissheit, als er plötzlich auf mich zulief und sagte: „Bitte setzen Sie sich auf den Stuhl hier in der Mitte, tun Sie gar nichts, fühlen Sie sich ganz entspannt“. Ich spürte, dass Ungemach drohte – und dass jeder Widerstand nicht nur zwecklos, sondern auch gefährlich war. Und ich wollte nicht als Feigling vor dem Feind dastehen.

‘Zeigt´s ihm!‘

Kaum hatte ich auf dieser windschiefen modernen Moskauer Form des Prangers Platz genommen, schnipste Rakowskij mit den Fingern: „Schenja, und die beiden Nataschas, zeigt´s ihm!“ Ich war noch kühl genug im Kopf, um bei den fünfzig „Schülerinnen“, die um mich herum auf den Stühlen saßen, ein Lächeln in ihren Augen auszumachen. Doch ich war mir nicht mehr klar darüber, ob es sich um Schadenfreude, Mitleid oder Auslachen handelte. Eine genaue Beschreibung des Einsatzes von Schenja und den beiden Nataschas möchte ich mir an dieser Stelle verkneifen, schließlich muss ich beim Schreiben ruhig Blut  bewahren.

Drehen wir also die Zeit etwas nach vorne. Als Rakowskij wieder schnipste und meinte, „es reicht“ (der Mann konnte kaum ahnen, wie recht er hatte), war es eine naive Annahme von mir, ich hätte das Schlimmste überstanden: Kaum hatten die drei Frauen endlich den gewerkschaftlich vorgeschrieben Mindestabstand zu mir erreicht (ich war schließlich im Dienst!), fragte Rakowskij heiter die Zuschauerinnen, welchen Eindruck das Objekt auf sie gemacht hätte – also ich. Nur die harmloseren Antworten seien verraten: Der Tenor reichte von „er wirkte etwas schüchtern“, über „er schien etwas angespannt“ und „er machte keinen unglücklichen Eindruck“ bis hin zu weitaus meinungsfreudigeren Sätzen, von denen ich nicht einzuschätzen weiß, ob sie schmeichelhaft oder das Gegenteil waren.

Nicht nahverkehrstauglich

Obwohl von der Statur her eher ein Bär, steht Rakowskij einer Katze in nichts nach in der Kunst, eine einmal gefangene arme Maus bis zum äußersten zu triezen. „Fragen wir doch unser Objekt selbst“, fuhr er fort: „Erzählen Sie uns, was Sie gefühlt haben?“. Einhundertsechs weibliche Augenpaare starrten mich gebannt an – die von den beiden Nataschas und Schenja mitgezählt. Ich wusste: Wenn ich jetzt etwas Falsches sage, könnte der Abend sehr unromantisch enden. „Es war eine sehr interessante Erfahrung…“, stammelte ich. Rakowskij machte keinerlei Anstalten, mich zu erlösen und selbst das Wort zu ergreifen. „Und die drei Damen sind ausgesprochen charmant…“ 

Rakowskij ließ mich weiter zappeln. Doch ich bäumte mich auf: „Aber hier in der Schule geht es doch ums Anbandeln. Und ich glaube, was die drei Damen hier zeigten, ist nicht der richtige Weg, um etwa in der Metro einen Mann auf sich aufmerksam zu machen.“

Die Retourkutsche saß. Rakowskij unterbrach das Gelächter schnell mit einem „Aufgepasst!“ und hüpfte der vielen Pfunde zum Trotz blitzschnell zur Tafel: „Jetzt zeige ich, wie man aus seiner Rolle ausbricht.“

 Das hätte ich auch gerne gewusst in diesem Moment. Ich hielt fortan einen Sicherheitsabstand von mindestens acht leeren Stühlen. Vergeblich. Beim Unterrichtspunkt „Wie spricht man einen Mann im Lokal an“ wurde ich wieder ins Frontgeschehen gerissen. Wie naiv war es von mir, zu glauben, wir Männer seien trickreich im Anbandeln. Waisenknaben sind wir!

Nur ein Beispiel für allem Anschein nach praxisbewährtes weibliches Know-How: „Könnten Sie mir kurz ihr Handy geben für einen wichtigen Anruf, bei meinem ist das Guthaben leer?“ Der Rest ist einfach, ließ ich mir sagen: Eine gute Freundin anrufen – bei der die Nummer des Zielobjekts in der Anruferliste gespeichert bleibt – und später mit einer telefonischen Danksagung in die Offensive gehen.

 Ehe ich mein Telefon hergeben konnte, ging Rakowskij wieder an seine Tafel und zeichnete mit straff gespanntem Hemd ein Schaubild über die drei unterschiedlichen Arten, in denen das starke Geschlecht in der freien Wildbahn anzutreffen ist – als „Kind“, als „Teenager“ und – zum Leidwesen der Frau höchst selten – als „echter Mann“.

Zumindest mein Männerbild brachte der Besuch in der „Luderschule“ ins Wanken. Da ist Marina, die lebensfrohe Marketingexpertin, die ihr Mann Zuhause wie eine „Dienstmagd“ hielt. Da ist Irina, der ihr Gatte immer wieder die Hölle heiß macht, wenn sie das Essen ohne Lächeln serviert. „Alle meine Freunde waren wie kleine Jungen, wollten bemuttert werden, drängten mich in eine Rolle, die ich gar nicht wollte“, klagt Natascha: „Nie war mir ein Mann wirklich nah“. Russlands Männer kämen nie aus der Pubertät heraus, verhielten sich oft so, wie man es eher von Frauen erwartet, stimmt dann auch Rakowskij in das Klagelied ein: „Das geht so weit, dass Männer Kopfschmerzen vorschützen, um sich vor Sex zu drücken.“

Die patriarchalische Erziehung trichtere den Frauen ein, sie seien nur dann etwas wert, wenn sie einen Mann haben – besser einen Säufer oder einen, der sie schlägt, als gar keinen. „Der Name Luderschule ist nur ein Aushängeschild“, behauptet Rakowskij: „In Wirklichkeit will ich den Frauen helfen, zu sich selbst zu finden, den ersten Schritt Richtung Emanzipation zu tun.“

„Haben nicht Männer Unterricht und psychologischen Beistand viel notwendiger?“, frage ich Rakowskij nach der Stunde. „Ja, aber sie sind weniger veränderungsfähig als Frauen“, antwortet er: Es ist leichter, eine Straßenlampe in Bewegung zu bringen, als die meisten Männer. Eine der jungen Frauen kommt auf mich zu, mit gezücktem Notizblock und ratlosen Augen. „Bitte, erklären Sie mir die Männer!“, sagt sie traurig. Ich lasse den Kopf hängen: „Dazu müssten wir uns erst selbst verstehen.“

Hier finden Sie die große Foto-Reportage die damals aus dieser Recherche entstanden ist.

Hilft gegen Politik-Tristesse. Auch als Weihnachtsgeschenk.
Bilder: Igor Gavrilov
Text: br

 

 

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49 Kommentare zu Einsatz an der Erotik-Front
    H. Buchholz
    20 Nov 2020
    22:10
    Kommentar:

    Da Sie deutscher Journalist sind und das Ganze in Russland spielt, haben Sie eindeutig die falsche Bezeichnung in der Überschrift gewählt. Es muss natürlich heißen: “Putins Luder-Schule“!

    30
    6
      H. Buchholz
      21 Nov 2020
      18:20
      Kommentar:

      Hmmm, bin mir nicht sicher, ob die Daumen nach unten bedeuten, dass es hier einfach zu viele Sheldon Coopers gibt, für die ich mein Sarkasmus-Schild hochhalten muss… https://youtu.be/Tmir3kvYL8o?t=38 …oder ist der Humor nach den Ereignissen der letzten Tage in diesem

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      0
    Oliver D.
    20 Nov 2020
    22:18
    Kommentar:

    Sie haben es geschafft - das mit dem Zauber und dem Lächeln. Danke!

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    1
      Boris Reitschuster
      20 Nov 2020
      23:23
      Kommentar:

      Freut mich sehr, danke für die Rückmeldung!!

      8
      1
      20 Nov 2020
      23:34
      Kommentar:

      Das freut mich sehr, danke für die positive Rückmeldung!

      6
      1
        AW
        21 Nov 2020
        03:29
        Kommentar:

        Diese Seite ist in der Normalität angekommen. Wie ein Pilotfisch beim Hai: Sie haben Ihren downvoter aus grundsätzlichen Gründen. Ich tippe auf H4. Und vollkommen belanglos.

        4
        2
    andreas
    20 Nov 2020
    22:23
    Kommentar:

    Dankeschön Herr Reitschuster für diese zeitweilige Entführung in eine auch mir völlig fremde Welt, eine Zeitreise, in eine hoffentlich nicht mehr allzufernen Zukunft. Denn zwischen Mann und Frau können unmöglich weniger Verständigungs- Probleme entstanden sein seit 2006... eher mehr seit

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    18
    4
    Paulsen, Sönke
    20 Nov 2020
    22:52
    Kommentar:

    Mein Lieblingsthema! Danke Boris! Viel besser als Politik :) Wer russische Frauen für nicht emanzipiert hält, dürfte den westeuropäischen Horizont nicht überschritten haben. Sie sind emanzipiert, lassen sich nur ihre Waffen nicht aus der Hand nehmen. Niemals! Es ist aus

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    28
    4
      Boris Reitschuster
      20 Nov 2020
      23:25
      Kommentar:

      Oh ja, da könnte man viele Geschichten schreiben! Einige habe ich auch schon fertig, vielleicht bringe ich noch welche davon hier....

      22
      1
      Ben
      21 Nov 2020
      02:53
      Kommentar:

      Dem kann ich nur zustimmen! Auch ich hab eine Erfahrung sammeln dürfen, danach hat man fast keine Lust mehr auf deutsche Frauen... es war so hmmmm... wie soll ich sagen.... unkompliziert!

      10
      3
    Barbara Blume
    20 Nov 2020
    23:28
    Kommentar:

    Danke, Herr Reitschuster, für den Ausflug in eine andere Welt. Einmal Luftholen zwischen dem aktuellen "Mist".

    18
    1
      20 Nov 2020
      23:33
      Kommentar:

      Ja, genau das hatte ich gehofft – und bin auch selbst etwas abgetaucht, als ich die Geschichte nochmal redigierte.

      11
      1
    D. E.
    20 Nov 2020
    23:28
    Kommentar:

    Man muß einfach mal auf eine Uniparty gehen, auf der auch russische und polnische Studentinnen sind - da sehen die deutschen Mädels in ihrem vermeintlich ach so emanzipierten Schlabberlook "alt" aus - aber so richtig. Und das Flirten ist auch

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    30
    1
      AW
      21 Nov 2020
      03:39
      Kommentar:

      Die Stehengelassenen dürfen sich bei der deutschen feministischen links-grünen Erziehung bedanken. Können nichts, noch nicht mal nett sein Flirten? Igitt!. Denen kann man nur statt Öko-Bibel den alten Dale Carnegie in die Hände drücken: Wie man Freunde gewinnt. Der Ori-Titel

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      10
      1
    Veky M.
    20 Nov 2020
    23:35
    Kommentar:

    😂 Danke, hab mich fast kaputt geschmunzelt...Sicher einer Ihrer schwersten Einsätze und das auch noch ohne Helm... Noch ein Link, kennen Sie sicher schon: https://youtu.be/814eR5K7KD8

    8
    0
      20 Nov 2020
      23:50
      Kommentar:

      Oh ja, nicht zu vergleichen mit den Demo-Einsätzen :-))

      8
      1
    Manfred Haas
    21 Nov 2020
    00:02
    Kommentar:

    Ja, Herr Reitschuster, das war wirklich sehr zum Schmunzeln. Ein Lesevergnügen. Herznahrung in diesen Zeiten. Deshalb auch herzlichen Dank.

    13
    1
    Johann Trifuss
    21 Nov 2020
    00:23
    Kommentar:

    Bis auf den letzten Absatz ist das gar nicht politisch korrekt. Ich ahne schon, dass wird nichts mehr mit dem Platz im Regierungsflieger für Herrn Reitschuster. Aber das allerschönste ist der Verweis auf sein Buch. Da dachte ich mir schon:

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    In jeder guten Buchhandlung oder direkt über das Kontaktformular (10€ inkl. persönlicher Widmung und Versand) erhältlich.
    Herr Reitschuster verkauft sein Buch für 10 Euro inklusive Versand und persönlicher Widmung. Sie sind viel zu gut für diese Welt!!

    9
    1
      Katrin
      21 Nov 2020
      10:41
      Kommentar:

      Mal informiert? Der Mann ist Journalist und Sachbuchautor. Er lebt von seinem Schreiben. Egal über was. Einem reinem Schriftsteller werfen Sie sicher auch keine Profitgier vor, wenn er seine Bücher über Buchmärkte verkauft.

      4
      3
        Johann Trifuss
        21 Nov 2020
        14:43
        Kommentar:

        Ich weiss nicht wie sie darauf kommen, dass ich Herr Reitschuster Profitgier vorwerfe. Ich sage das genaue Gegenteil. Der liebe Herr Reitschusrter verkauft sein Buch für 10 Euro inkl. Versand und persönlicher Widmung. Jeder "normale" Autor würde dafür mindestens 30

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        3
        0
          Katrin
          21 Nov 2020
          17:08
          Kommentar:

          Dann entschuldige ich mich. Ich habe es falsch gelesen. Ich finde halt auch, das dieser Mann sehr engagiert ist und ich mich lieber hier informiere. Dafür investiere ich auch gern etwas, weil sein Schreiben sachlich, amüsant und nicht aufhetzend ist.

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          3
          0
    Samuel
    21 Nov 2020
    01:02
    Kommentar:

    "Luder-Schule" Der deutsche Presserat verfällt ob dieser Formulierung bestimmt in Schnappatmung ;-)

    14
    0
    Wolfgang Metz
    21 Nov 2020
    01:08
    Kommentar:

    Herr Reitschuster, vielen Dank für Ihren Artikel. Noch immer sitzt ein Schmunzeln in meinem Herz

    7
    0
    rebel4life
    21 Nov 2020
    01:08
    Kommentar:

    Ich nehme auch immer gerne Ausflucht in die russische Damenwelt, wenn ich die deutsche Realität nicht mehr ertragen kann. Russische Frauen sind einfach nur klasse, aber auch sehr anstrengend als Partnerinnen. Ich kann da ein Lied von singen ... .

    7
    0
    Donna Selvatica
    21 Nov 2020
    01:46
    Kommentar:

    Gerade zu Zeiten der radikalen Umbrüche sollten  wir uns bewusst machen, dass das Leben, trotz aller Widrigkeiten, schön und nur von kurzer Dauer ist. Wir dürfen bei allen Sorgen  nicht blind werden für die wunderbaren alltäglichen und ganz einfachen Dinge

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    11
    1
    elke
    21 Nov 2020
    05:44
    Kommentar:

    Ich (weiblich, 60+) habe gerade Tränen gelacht ... Guten/r Morgen.

    6
    0
    Smilla
    21 Nov 2020
    06:12
    Kommentar:

    Sorry: kritischer Kommentar. Also, die russischen Frauen, die mir bisher begegneten, waren eher schorf bis ignorant und massiv hohl, teilweise gewalttätig. Ob man da jetzt eine Traumfrau reinprojeziert, hat dann wohl mit inneren Dingen zu tun. Eine echte schöne Frau,

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    6
    6
      X
      21 Nov 2020
      11:24
      Kommentar:

      Hallo Smilla, obwohl kritisch, finde ich Ihren Kommentar interessant...Leben Sie in Russland? Ich habe komischerweise in der Ex-Sowjetunion die meisten Menschen getroffen, die kategorisch _nicht_ trinken, nichtmal Weinchen/Bierchen, und sich für philosophische, religiöse, gesamt-weltanschauliche Dinge interessieren. Menschen, die viel weniger

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      7
      0
      Antonius Baßendowski
      23 Nov 2020
      23:24
      Kommentar:

      Liebe Smilla, ich fand Ihren Kommentar sehr aufschlussreich und Ihre Verbitterung berührend und lässt mich nachdenklich zurück. Ich bin ja auch ein 40 Jahre in der DDR gelebt habender Bürger, hatte in der DDR als Kind und Jugendlicher eigene Erfahrungen

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      0
      0
    Iris Anders
    21 Nov 2020
    06:33
    Kommentar:

    Guten Morgen.  Den Tag mit einem  Grinsen beginnen -das gab es schon lange nicht mehr ! Aber so wie man es den Männern hier abgewöhnt hat, Mann zu sein, wurde den Frauen auch das Weibliche abtrainiert. Man sieht es schon

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    8
    0
    Leonhard Kinader
    21 Nov 2020
    06:50
    Kommentar:

    Das war ein wunderbarer Ausflug in ein ganz anderes Thema. Vielen Dank, mein Schmunzeln wird heute und vielleicht länger anhalten. Sehr schön 😊

    4
    0
    Holger Kammel
    21 Nov 2020
    07:50
    Kommentar:

    "und berühren mich an der Schulter, den Armen und den Knien." Ja, klar doch.

    0
    0
    quod natum est ex Deo
    21 Nov 2020
    07:50
    Kommentar:

    Er will den Frauen helfen zu sich zu finden.... Ich musste gerade drüber nachdenken,  ob es sowas in D auch gibt.  Ich gehe davon aus... zumindest ähnlich.   Über die Erotik einen Mann zu finden... Das trifft in den meisten Fällen

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    1
    1
    impfschaden
    21 Nov 2020
    08:16
    Kommentar:

    Genau, ein Gericht in NRW kippt die "Quarantänepflicht" ... Und Genau so muss es auch mit der "Maskenpflicht" sein, denn wenn die "Infektionszahlen" explosionsartig nach Angaben des RKI in Deutschland aber auch in der Welt angeblich wöchentlich so rasant ansteigen,ist

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    1
    0
      quod natum est ex Deo
      21 Nov 2020
      08:31
      Kommentar:

      °¿° ist der Part mit der Maske jetzt auf die Erotik bezogen  .......  *hüstel

      1
      1
    Do.E.
    21 Nov 2020
    08:34
    Kommentar:

    спасибо дла смех :-D Mein Russisch ist leider nocht etwas brüchig, aber gelacht habe ich auf jeden Fall herzlich.

    1
    0
    Thomas
    21 Nov 2020
    08:46
    Kommentar:

    Herr Reitschuster, das nächste mal komme ich mit.

    2
    0
      Veky M.
      21 Nov 2020
      09:34
      Kommentar:

      hahahaha :-)))

      1
      0
    Indigoartshop
    21 Nov 2020
    10:53
    Kommentar:

    Köstlich! Den Buchtipp habe ich mir reserviert für die kalten Tage. Im übrigen kann ich nur bestätigen, ich war zweimal in Petersburg und 1x mit der Transsib - die russischen Frauen sind etwas Besonderes, kein Vergleich mit den grünen Schranzen

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    4
    1
    X
    21 Nov 2020
    10:56
    Kommentar:

    Ach Herr Reitschuster. Ich wollte auch mal Journalist/in werden, aber nach dem ersten Praktikum in einem dt. ÖR-Ableger war ich (leider? Nein, schon ok) überzeugt, dass ich in diesem Business meinen Platz niemals finden würde. Aber was mir vorschwebte, war

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    3
    0
      Antonius Baßendowski
      24 Nov 2020
      00:06
      Kommentar:

      Herr Reitschuster ist nicht bei der Zeitung mit den 4 großen Buchstaben angestellt.

      0
      0
    Ete
    21 Nov 2020
    11:42
    Kommentar:

    Und ich dachte schon, das Video mit Bhakdi, wo er in Unterhose unter dem Schreibtisch krabbelt  wäre nicht mehr zu toppen, was schon an Loriot erinnerte, aber diese Geschichte schlägt alles. :-) ...Selten einen Typen gesehen, der so unlocker rüberkommt.

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    1
    0
    AntonL
    21 Nov 2020
    11:43
    Kommentar:

    beneidenswert,wer hätte da nicht an Ihrer Stelle sein wollen :-) und wer Ihre "russischen Briefe" gelesen hat, den überrascht dieses erfrischende, vom täglichen Einheitsbrei abweichende Thema nicht wirklich -bravissimo!

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    0
    Phantombürger
    21 Nov 2020
    12:22
    Kommentar:

    Ich bin am Schenkel klopfen !! "...stolzieren mir die drei Schönheiten entgegen [...] und berühren mich an der Schulter, den Armen und den Knien [...] Die drei Frauen schmiegen sich [...] streicheln mir Schultern und Beine..." So kann eine Festnahme

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    1
    Hansgeorg Voigt
    21 Nov 2020
    15:04
    Kommentar:

    Wie sehr sich das Verhältnis Mann/ Frau gewandelt hat, kann man im Film 48h mit Nick Nolte und Eddie Murphy sehen. Auch das Thema PoC ist interessant gehandhabt. Puh, waren das üble Zeiten ;-)! Meine Erfahrungen mit Frauen aus Osteuropa,

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    0
    0
    Florian Simon Eiler
    21 Nov 2020
    19:54
    Kommentar:

    The one and the only. Danke Herr Reitschuster.

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    0
    Baltica
    22 Nov 2020
    09:57
    Kommentar:

    Wenn russische Männer solch debile Flachpfeifen sind, warum geben Frauen dann Geld dafür aus, um sie professionell einfangen zu lernen?

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    1
      Phantombürger
      22 Nov 2020
      11:25
      Kommentar:

      Na vielleicht ist das ja eine Ausbildung, um die Frauen für den internationalen Ehe-Markt zu qualifizieren !? In dem Fall müssten dann allerdings auch noch Fremdsprachen auf dem Programm stehen !

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