Erdbeben im Norden: Höcke-Kamerad stürzt AfD-Landesvorsitzende Neue Zerreißprobe für die Partei

Ein Gastbeitrag von Klaus Kelle (z.Zt. Braunschweig)

Das Schlimmste war am Ende der hämische Jubel der Sieger, das Gegröle, ja das Anstimmen von Fangesängen und Schwenken bereitgelegter Fahnen. In fünf Wahlgängen hatte sich zuvor auf einem spannungsgeladenen Landesparteitag der niedersächsischen AfD der rechtsnationale Bundestagsabgeordnete Jens Kestner (48) gegen die moderate Amtsinhaberin Dana Guth (50) durchgesetzt – mit einer hauchdünnen Mehrheit der rund 550 anwesenden Mitglieder. Mitglieder, ja, denn in der AfD gilt vielen das Delegiertensystem der etablierten Parteien noch als verdächtig. Sie halten Mitglieder-Parteitage für irgendwie basisdemokratisch. Und Mitgliederparteitage sind unberechenbar – fragen Sie mal AfD-Gründer Bernd Lucke nach seinen Erinnerungen an den legendären Parteitag in der Essener Grugahalle. Die Erfahrung lehrt: Bürgerliche denken eher: Wird schon gutgehen. Kadergruppen wie “Flügel” oder früher “Stamokap” bei den Jungsozialisten sind straff organisiert. Die sind da bis zum Schluss und wählen brav durch, was ihnen ihre Vorturner vorgeben. Und manchmal gibts auch noch die Busfahrt bezahlt und ein Freigetränk.

Der hämische Jubel am Schluss gestern, das unverhohlene Großmannsgehabe der Sieger – das war ekelhaft. Was für ein Unterschied zu der Wahl Guths zwei Jahre zuvor. Da hatte sich die Unternehmerin (Immobilien, Versicherungen) in einer Kampfabstimmung gegen den Bundestagsabgeordneten Armin Paul Hampel, gelernter Journalist und Fimemacher, durchgesetzt. Hampel ist das, was man eine “schillernde Figur” nennt, der jahrelang  wegen Finanztricksereien in der Kritik stand, sich einer Strafanzeige eines Bundesvorstandskollegen erwehren musste wegen Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung. 2017 wurden Hampels Privathaus und die AfD-Landesgeschäftsstelle von Polizei und Staatsanwaltschaft durchsucht wegen Betrugsverdachts zum Nachteil der Partei. Doch es konnten keinerlei Beweise sichergestellt werden, und so beendete die Staatsanwaltschaft das Verfahren nach wenigen Tagen. Hampel wertete die Durchsuchung damals als politische motivierte Aktion der Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz (Grüne) und des Innenministers Boris Pistorius (SPD). Als Guth vor zwei Jahren gewählt wurde, reichte sie den Unterlegenen symbolisch die Hand und bot an, zukünftig gemeinsam für den Erfolg der AfD zu streiten (was die niemals annahmen). Und gestern? Humba Humba Täteräääh…

Nun also Jens Kestner, Freund von Björn Höcke und ein enger Weggefährte Hampels, der sich gestern kurz vor der Wahl auch noch zu Wort meldete, so wie andere Unterstützer Kestners , die im Kandidatenrennen so geistreiche Fragen an Dana Guth stellten wie: “Sie hatten vor zwei Jahren gesagt, sie wollen die Mitgliederzahl der AfD in Niedersachsen verdoppeln. Das ist nicht passiert – wie sollen wir Ihnen jetzt noch glauben?” Eine selten dämliche Frage, denn es sind ja gerade die dauernden Querschüsse der völkischen Sturmtruppen des rechtsnationalen “Flügels” in der AfD, (von dem behauptet wird, er sei aufgelöst), die ein Wachsen der Partei in Westdeutschland verhindert. Nur Intrigen, nur Machtspiele, viele zweifelhafte Charaktere. Baden-Württemberg, Scheswig-Hollstein, jetzt Niedersachsen – Failed AfD-States. Ja, viele gute Leute versuchen auch dort die Partei zu professionalisieren und zu einer seriösen konservativen Kraft zu machen. Aber, wer die Machtergreifung des Höcke-Freundes Kestner gestern miterlebt hat, und dann vorher auch noch den versammelten linken Mob auf der Straße (ich brauchte eineinhalb Stunden, um gesund in die Halle zu kommen), der zweifelt daran, ob unser Land eine gute Zukunft haben wird.

mvg

Nach zahlreichen richtigen und notwenigen Personalentscheidungen, die die AfD auf einen guten Weg bringen sollten – Kalbitz, Sayn-Wittgenstein, Räpple, Gedeon – ist der 12. September 2020 wohl ein Wendepunkt. Mit der Wahl eines rechtnationalen-Flüglers, der in einem westdeutschen AfD-Verband die Mehrheit hinter sich gebracht hat, wird nun Folgendes passieren (schreiben Sie es sich auf, und dann vergleichen wir in ein paar Monaten!):

  1. Viele Mitglieder in Niedersachsen werden die AfD verlassen, wahrscheinlich auch Abgeordnete, die nicht in einer Partei mit völkisch-nationalistischem Grundton und Putin-Verehrung Mitglied sein wollen.
  2. Dank Herrn Kestner und seinen Anhängern gestern hat die niedersächsische Landesregierung mit Innenminister Boris Pistorius (SPD) nun einen überzeugenden Grund, die Partei in Niedersachsen unter Beobachtung des Verfassungsschutzes zu stellen. Denen in der AfD, die zum Beispiel wegen früherer rechter Bezugspunkte in radikalen Netzwerken und Parteien oder wegen wirtschaftlicher Unabhängigkeit nicht zu verlieren haben, wird das egal sein. AfD-Mitglieder, die im öffentlichen Dienst arbeiten, Beamte sind, Polizisten und Soldaten, die in der Justiz arbeiten – werden sich aus dem Staub machen, denn so eine Altersversorgung für später ist ein wirklich gutes Motiv.
  3. Die AfD hat ein grundsätzliches Problem, wie man schon in der Causa Kalbitz beobachten konnte, wo der Bundesvorstand untereinander zerstritten ist, aber auch noch mit der Spitze der Bundestagsfraktion. Meuthen und Gauland werden keine Freunde mehr – Meuthen und Chrupalla auch nicht. Bei ihren Grußworten gestern in Braunschweig hatte man das Gefühl, da sprechen zwei Politiker unterschiedlicher Parteien. Aber sie sind beide die Bundessprecher der AfD.

Um Dana Guth tut es mir ehrlich leid. Vor zwei Jahren habe ich Sie in Hannover kennengelernt, Pizzaessen in der Nähe des Landtags. Irgendwann fragte ist sie, was sie politisch mal erreichen will, und sie antwortete. „Ich will in Ruhe meine Arbeit und etwas für mein Land tun.“ Unwillkürlich fragte ich mich, wann ich so einen Satz zuletzt von einem Politiker der CDU gehört habe. Guth ist eine anständige, fleißige Politikerin, die zwei Jahre lang versucht hat, Extremisten von ihrer Partei fernzuhalten, Sacharbeit im Landtag zu betreiben, und, ja, etwas für ihr Land zu tun. Es wurde ihr nicht gedankt von einer knappen Mehrheit der Mitglieder gestern.

Aus Ostdeutschland schreiben mir im Chat auf Facebook einzelne „Freunde“, genauso hämisch, wie die Klatschkolonnen Kestners gestern sich im Millenium Event Center aufführten. Hochmut kommt vor dem Fall, fällt mir dazu ein. Die AfD hat in allen fünf Bundesländern in Ostdeutschland weniger Mitglieder als der Landesverband Nordrhein-Westfalen. Der Kampf um die Seele der AfD ist noch lange nicht vorbei. Aber der Schaden durch die gestrige Entscheidung in Braunschweig ist für die AfD insgesamt immens. Die Geschichte unseres Landes zeigt eins ganz eindeutig: Völkischer Nationalismus ist in Deutschland niemals mehrheitsfähig, und das absolut zu recht. Also, an die Herrschaften des Flügels, den es ja gar nicht mehr gibt: Trinkt heute einen auf Euren „Erfolg“ in Niedersachsen, schwenkt Fahnen und singt alte Lieder. Gestern habt Ihr die Axt an die Wurzel der AfD gelegt. Wenn es Eure Partei in fünf Jahren nicht mehr gibt, dann könnt Ihr Euch stolz auf die Schulter klopfen und sagen: „Wir waren dabei…“

Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Und ich bin der Ansicht, dass gerade die Beiträge und Autoren, die Widerspruch hervorrufen, und die man neudeutsch als “umstritten” diskreditiert, für die Diskussion und die Demokratie besonders wertvoll sind. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen, und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können.

Klaus Kelle , Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs. Dieser Beitrag ist auf seinem Nachrichtenportal “The-Germanz” erschienen.

Bild: AfD_LPT_Niedersachsen_12.09.2020: thegermanz
Text: br 

90 Kommentare zu Erdbeben im Norden: Höcke-Kamerad stürzt AfD-Landesvorsitzende
    Hansgeorg Voigt
    13 Sep 2020
    14:19
    Kommentar:

    Das kommt davon, wenn man seine Truppen nicht um sich scharrt. Wer Kommunalpolitik macht, weiß, dass es schon mal dazu kommen kann, das bei einer Aufstellung eines Bürgermeisterkandidaten einer Partei ein Außenseiter auf der Wahlversammlung eine kleine Mehrheit gesammelt hat.

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      Carsten Bertram
      14 Sep 2020
      22:02
      Kommentar:

      Herr Voigt, ich war auf dem Parteitag. Unser Bus wurde auf der Anfahrt von der Antifa eingekesselt und wir brauchten trotz reichlich polizeilicher Unterstützung mehr als 2,5 h, bis wir nach einer Odyssee durch Braunschweig, stark verspätet im Saal ankamen.

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      Bichler
      14 Sep 2020
      22:12
      Kommentar:

      Herr Kelle, ist schon klar. Sie träumen zusammen mit den Deutschlandabschaffern der Altparteien von einem Deutschland ohne deutschem Volk. Es hilft nichts, denn Leute wie Sie zerstören die AfD, trotzdem eine Frage an Sie: Wem gehört Ihrer Meinung nach Deutschland

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        Bichler
        15 Sep 2020
        08:23
        Kommentar:

        Das war klar, Herr Kelle. Keine Antwort von Ihnen. Sie interessieren sich nicht für Kritiker Ihrer CDU-Position. Wer mitschuldig ist am Untergang Deutschlands, möchte das auf keinen Fall eingestehen. So sind die Menschen eben.

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          Schmidet
          17 Sep 2020
          14:34
          Kommentar:

          Wie dem auch sei Herr Bichler. Ändern werden Sie jedenfalls nichts indem Sie an der 5% Hürde knappsen und radikale Menschen in Ämter der AFD wählen welche dann verhindern das breitere Wählerschichten die alternative als mögliche Option sehen. Ebenso bringt

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            Frank Wolter
            18 Sep 2020
            10:22
            Kommentar:

            Schmidet, eine FDP 2.0 braucht aber auch niemand

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      Matthias Stock
      20 Sep 2020
      10:56
      Kommentar:

      Oh Mann Herr Kelle. Sie haben nichts, aber rein gar nichts kapiert. Es sind die Weichgespülten, die eine volksliebende Partei in den Untergang treiben, nicht die anderen. Das lehrt uns die Erfahrung in der Geschichte ( siehe Republikaner und Rolf

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    Falk Kuebler
    13 Sep 2020
    14:35
    Kommentar:

    Traurig, wirklich traurig... Fast möchte ich sagen: tragisch. Für den Pluralismus in Deutschland, für den die AfD die mMn letzte Bastion ist. Oder war? Verdammt, schwer zu sagen, denn ich kann nicht wirklich in die Zukunft sehen, bei allen Analyseversuchen...

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      H. S.
      15 Sep 2020
      01:26
      Kommentar:

      Ja, Herr Kelle wird mit seiner Analyse recht behalten. Allerdings zeigt das nicht die Fehler der AfD auf, sondern die fehlende Demokratie in diesem Land. Das Grundgesetz ist nur ein lahmer Papiertiger ohne Wert.

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        Michael Goldmann
        25 Sep 2020
        14:55
        Kommentar:

        Ich finde die Kommentare der beiden Kelles in der jungen Freiheit immer sehr aufschlußreich, aber in diesem Punkt hat er m.E. nicht recht. Egal ob NRW mehr Mitglieder hat als alle 5 neuen Bundesländer zusammen. Die Menschen im Osten ticken

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    M. Sachse
    13 Sep 2020
    14:36
    Kommentar:

    Na ja, differenziert ist der Beitrag nicht. Und damit fehlt auch die Analyse, weshalb sich die AfD gerade selbst zerlegt - trotz einzelner guter Politiker auf Landes- und Bundesebene.

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      Alexander Schilling
      15 Sep 2020
      09:11
      Kommentar:

      Der Titel des Artikels hätte auch lauten können: "Klatsche für das Meuthen-Lager. Höcke-Vertrauter überflügelt bisherige Landesvorsitzende der AfD in Niedersachsen" ---- und wir wären genauso weit weg von Boris Reitschusters Motto "Ohne 'Haltung. Ohne Belehrung. Ohne Ideologie". Warum nicht einfach

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    Michael Fehrmann
    13 Sep 2020
    14:46
    Kommentar:

    Der Text von Klaus Kelle passt nicht zu Reitschuster. Er war nicht neutral und man konnte die Antipathie des Autors gegen die AfD aus jeder Zeile tropfen sehen. Es geht auch sachlicher, wie ich es von Reitschuster gewohnt bin.

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      Boris Reitschuster
      13 Sep 2020
      15:29
      Kommentar:

      Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Und ich bin der Ansicht, dass gerade die Beiträge und Autoren, die Widerspruch hervorrufen, und die man neudeutsch als “umstritten” diskreditiert, für die Diskussion und die Demokratie besonders wertvoll sind.

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        Stefan Z.
        13 Sep 2020
        17:07
        Kommentar:

        Herr Reitschuster, gerne lese ich "umstrittene" Gastbeiträge des CDU nahen Herr Kelle, so lange sich die demokratisch wertvollen Diskussionen nicht nur im Kommentarbereich abspielen, sondern auch Gastbeiträge der politischen Gegenseite zu Wort kommen. Ansonsten wünsche ich Ihnen viel Erfolg für

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      Dietmar Gaedicke
      13 Sep 2020
      17:30
      Kommentar:

      In der AfD soll es ja viele Rechte geben. So soll ja auch Björn Höcke ein Rechter sein. Dabei frage ich mich immer mehr, was es eigentlich an einem Rechten auszusetzen gibt! Frage: Kann ein Rechter auch ein Antifaschist sein?

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        Miriam
        14 Sep 2020
        09:26
        Kommentar:

        Den Begriff "Antifaschist" hatte Vera Lengsfeld in einem ihrer Beiträge gut erläutert: https://vera-lengsfeld.de/2020/06/09/die-antifa-und-der-terror/

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        Michael P.
        15 Sep 2020
        16:39
        Kommentar:

        Ja. Selbstverständlich. Genauso wie ein Linker auch Patriot sein kann. Ich persönlich halte die Rechts-Links-Spalterei für längst überholt. So einfach funktioniert unsere Welt nicht mehr.

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      Gerd Müller
      13 Sep 2020
      20:28
      Kommentar:

      Das sehe ich ganz genauso, ein alter Spruch lautet: " Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus ". Die Zeit, das in Deutschland mit Phrasen Wahlen gewonnen werden ist vorbei, Fakten und kurze verständliche Lösungen wollen

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      M. Pfeiffer
      14 Sep 2020
      02:25
      Kommentar:

      Wenn man den Text Kelles genau liest, wird deutlich, dass er keineswegs eine "Antipathie" gegen die AfD als Ganzes hat, sondern gegen den dumpf-tumben rechtsnationalen Flügel - und das mit Recht!

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      manila.trial@startmail.com
      14 Sep 2020
      09:18
      Kommentar:

      Er ist ein überzeugter CDU`ler, Neutralität ist aus diesem Grund kaum zu erwarten.

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    Ete
    13 Sep 2020
    15:15
    Kommentar:

    Herr Kelle versucht hier was viele Journalisten tun, wenn sie über die AfD berichten. Er versucht zu suggerieren, es würde eine Meuthen und eine Höcke AfD geben was nicht der Realität entspricht. Richtungskämpfe wie es sie in jeder Volkspartei gibt

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      Christian Fell
      13 Sep 2020
      17:36
      Kommentar:

      In der Tat. Herr Kelle übersieht vollständig, daß es eine demokratische Wahl gab und Herr Kestner entsprechend auch demokratisch gewählt worden ist. Die hetzerische und teilweise verleumderische Vortragsweise des Autors Kelle steht den Hetz-Reden einer faz, taz, Bild oder eines

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        Werner Ocker
        13 Sep 2020
        18:45
        Kommentar:

        Haben Sie auch die sich über Jahre hinziehenden und zuletzt auf dem Wahlparteitag vorgebrachte Hetze, die Verleumdungen und Intrigen der Anhänger und Förderer des jetzt gewählten Landesvorsitzenden gehört? Haben Sie dessen Bewerbungsrede besser -gebrüll angehört? In Diktion, Lautstärke und Gefuchtel

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      Werner Ocker
      13 Sep 2020
      18:32
      Kommentar:

      "Lagerkämpfe nein"? Kennen Sie die AfD von innen? Waren Sie in Braunschweig dabei. Kelle war es. Ich auch. Und Kelle hat in jedem Punkt recht. Er drückt es nur vornehmer aus als ich: Die unterirdisch kämpfenden Anführer der Sieger sind

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        Michael Goldmann
        25 Sep 2020
        16:53
        Kommentar:

        Dann ist es eben so, werter Werner Ocker. Wer keine preußischen Tugenden hat und sein persönlichen Fortkommen über den Dienst an unserem Lande stellt, der ist es nicht wert. Das trifft auf eine Partei wie auf ihre Mandatsträger zu. Ich

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      Michael Goldmann
      25 Sep 2020
      16:44
      Kommentar:

      @ Ete, als man Armin Paul Hampel abgewählt hat, war es von der Sache her auch nicht anders. Auch ich habe damals gejubelt, weil ich mir sicher war, dass Arminius der Partei schadet. Auch auf dem Kyffhäuser-Treffen, als sich alle

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    C.M.
    13 Sep 2020
    15:20
    Kommentar:

    Jetzt hadere ich nicht mehr mit mir. Meine Entscheidung auch heute nicht zu wählen war richtig. Ich sehe weit und breit keine Partei die wählbar ist. Wobei ich auch die Wahlergebnisse anzweifle. Da ja auch 16-jährige wählen dürfen kann es

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      Marco
      13 Sep 2020
      17:25
      Kommentar:

      Ja weil wenn sie die AFD gewählt hätten(oder eine der vielen Unabhänigegen Wählervereinigungen)dann wäre bestimmt das 4 Reich ausgebrochen. Sie trauen sich nicht mal den Altparteien einen Denkzettel zu verpassen?Warum int. sie sich dann überhaupt für Politik?

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    Walther Dorsch
    13 Sep 2020
    15:25
    Kommentar:

    ... und Merkel wird´s leider wieder einmal mächtig erfreut zur Kenntnis genommen haben dass sich eine (letzte?) Alternative für Deutschland gerade selbst zerlegt hat ... Mir wäre jetzt jedenfalls jemand ganz Recht der von Afrika aus sagt "diese Wahl muss

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    Kommentar:

    Also selbst Wikipedia hat NICHTS gegen Kestner vorzuweisen.Und das will was heissen.Nein,ich bin kein Höcke Fan.

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      Jens kaup
      16 Sep 2020
      11:57
      Kommentar:

      Ich empfehle mal sich eine Rede von Kestner vor Parteikameraden anzuhören. Das ist schon allein stilistisch sehr abstoßend. Entsetzlich den dann zu wählen.

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      Norribaer
      18 Sep 2020
      15:05
      Kommentar:

      Wikipedia, das manipulierte manipulierende Online Lexikon??? Schon mal "Wikihausen" bei YouTube aufgerufen, und geschaut, was und vor allem wie hinterhältig bei Wikipedia schön oder schlecht geredet wird? Wikipedia, das Medium, das alle seriösen Lexikareihen in Buchform verdrängt hat, wird zu

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    Schmidt
    13 Sep 2020
    15:46
    Kommentar:

    Der schlechteste Artikel auf Ihrer Seite bisher! Herr Kelle ist also überzeugt, dass Herr Hampel "wegen Finanztricksereien in der Kritik stand", aber leider "konnten keinerlei Beweise sichergestellt werden" bei einer Hausdurchsuchung und das Verfahren wurde eingestellt. Wenn Herr Kelle so

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      Werner Ocker
      13 Sep 2020
      18:35
      Kommentar:

      Dass Hampel von der Staatsanwaltschaft "nichts bewiesen" werden konnte, beweist gar nichts. Es kann einer auch korrupt sein, ohne dass dies justiziabel wird.

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        pantau
        15 Sep 2020
        01:34
        Kommentar:

        Gefährliche Logik: wer beschuldigt wird, muss schuldig sein. Und wenn ihm keine Schuld vor Gericht nachgewiesen werden kann, war er nur gewieft genug. Das kann sich auch mal gegen einen selber kehren. Daher: Vorsicht mit solcher Logik. Sie wird zum

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      Andreas M.
      13 Sep 2020
      23:39
      Kommentar:

      Hauptsache mit Dreck schmeißen, irgendwas wird schon hängen bleiben !

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        Heidi Walter
        15 Sep 2020
        09:07
        Kommentar:

        Herr Kelle sollte sich mal an die "Ehrenmänner" von Kohl, das Geld in der Schreibtischschublade von Schäuble und das im Aktenkoffer von Roland Koch erinnern. Herr Kelle, wenn man mit einem Finger auf andere zeigt, zeigen drei auf einen zurück.

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    S.Grundmann
    13 Sep 2020
    15:52
    Kommentar:

    Setzten -5-,dass war nicht Reitschuster. Das war ein Bericht aus dem Hause Mainstream mit eindeutiger Antiphatie gegen die AFD.

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      Gerd Müller
      13 Sep 2020
      20:29
      Kommentar:

      Genau!!

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      1
      Werner Ocker
      13 Sep 2020
      22:52
      Kommentar:

      Leider nein, Herr Grundmann. Ich war dabei. Kelle hat recht. Es war zum Erbrechen.

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        Michael P.
        15 Sep 2020
        16:47
        Kommentar:

        Das ist sehr schade und der AfD nicht würdig. Hoffentlich gab es hierfür genug Kritik aus den eigenen Reihen. Der Artikel von Herrn Kelle ist dennoch nicht hilfreich. Kritik hätte er besser an Jens Kestner direkt gerichtet. Jeder Artikel, der

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