facebook, Bertelsmann und der Judenhass

 

Sieben Jahrzehnte nach dem „Kauft nicht bei Juden“ der Nazis sind ähnliche Parolen in Deutschland und bei facebook bzw. dem deutschen Bertelsmann-Konzern, der die Inhalte hier prüft, wieder salonfähig – modifiziert als „Kauft nichts aus Israel“ (siehe Bild).

Man darf auch ungestört zur Zerstörung Israels aufrufen und behaupten, die schrecklichen Brände dort, offenbar von Terroristen gelegt, seien eine Strafe Gottes. Facebook bzw. Bertelsmann sieht in all dem keinen Verstoß gegen die Regeln.

 

 

 

Als Anabel Schunke dagegen gerade eine sexistische Drohmail eines Islamisten gegen sie veröffentlichte, wurde sie dafür (!) von facebook bzw. Bertelsmann für einen Monat gesperrt – ohne Zugriff zu ihren privaten Nachrichten. Statt dem Täter wird also das Opfer bestraft – weil es die Tat publik gemacht hat. Auch Alfred Koch, bekannter russischer Putin-Kritiker, wird regelmäßig auf facebook für seine Kritik am Kreml gesperrt. Würden die beiden Juden-Hass schüren, würde ihnen dagegen offensichtlich kein Maulkorb von facebook bzw. Bertelsmann drohen.

 

 

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