Facebook, Google, Telegram & Co: Es hilft nur kalter Entzug!

Ein Gastbeitrag von Dr. Andreas Bergemann*, Hochschullehrer in den USA

Hand aufs Herz! Wann haben Sie zuletzt Google, Facebook, WhatsApp, Instagram, Twitter oder Wikipedia genutzt, obwohl Sie ganz genau wissen, was das für Gesellen sind?

Genau…

Und Sie werden es sich damit selbst plausibel geredet haben, dass man diesen Giganten gar nicht entkommen könne, weil alle anderen Menschen diese schließlich nutzen.

“Epic fail” würde man hier sagen!

Denn die Wahrheit ist: ein Leben ohne diese geistig-moralischen Umerziehungsmaschinen aus Californien ist möglich. Und zwar umgehend, gleich und sofort. Quasi durch kalten Entzug.

Denn längst ist klar: das Hauptproblem, welches von diesen Unternehmen ausgeht, ist nicht der unsensible Umgang mit Ihren Daten. Da mag es Probleme geben, doch das ist bloß schallverstärkter Theaterdonner, um vom Eigentlichen abzulenken. Von der Absicht einer geistig-moralischen Umerziehung zu linksgrünen Weltbürgern, die sich selbst zu hassen haben, sofern sie nicht in mindestens drei Minderheitenschubladen einzusortieren sind. Und selbst wenn… wehe man hält sich nicht an den Neusprech der neomarxistischen Faktenchecker und Sittenwächter! Dann kommt der “progressive” digitale Blockwart und prügelt Ihnen die “Toleranz” ein.

Womöglich zählen Sie dann sogar die Tage und Stunden, bis sie endlich wieder reindürfen in die süße Glitzerwelt von Zuckerberg und seinen Freunden, die allesamt längst ein Spielball von Regierungen und NGOs geworden sind, denen eine direkte Zensur und Propaganda verboten ist. Diese haben die allmächtigen Digitalkonzerne als geschickten Bypass für sich entdeckt und als solche lieb gewonnen.

Warum um alles in der Welt tun Sie sich das an?

Ich denke, der Grund liegt im mangelnden Mut, ernsthaft einen klaren Schlussstrich zu ziehen. Aufzustehen und zu sagen, “es reicht, ich gehe!”

Stattdessen legen sich die Meisten irgendwo Zweitaccounts an, die dann ein liebloses Schattendasein fristen, während man immer noch bei Zuckerberg auf dem Schoß mit den bunten Farben der Google-Produkte spielt.

Andere halten sich für ganz besonders schlau und gehen zu Telegram. Ausgerechnet Telegram! Jenes obskure Konstrukt, dass einen genuinen Volksaufstand gegen die Feinde der Christenheit in Teheran zerstört hat, indem es einfach aus war, weg, nicht mehr erreichbar, selbst mit den besten VPN-Anietern und anderen Tricks. Mich würde es nicht wundern, wenn Telegram genau dafür erschaffen wurde. Eine Honigfalle wie aus dem Bilderbuch. Bitte nicht ablenken lassen von angeblichen Ringereien um das ach so sichere Produkt und seine Zugänge für Regierungen. Das fällt unter tricksen, tarnen, täuschen. Schon die Bibel (die Älteren werden sich vielleicht noch erinnern, was das ist) lehrt uns, “an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen”. Bei Telegram sind die Früchte toxisch, wenn es hart auf hart kommt.

Was also bleibt? Nun, ich kann Ihnen sagen, wem ich vertraue. Vielleicht ist das die beste Hilfe, ohne zu bevormunden.

* Statt mit Google suche ich mit Fireball, Yahoo (trotz Bing im Schatten), http://startpage.com, DuckDuckGo, Yandex und in privat betriebenen Blogs. Anfangs habe ich zwecks Entzug Google auf meinen Browsern gesperrt. Inzwischen denke ich nicht einmal mehr an diesen Laden.

* Bei Videos kann man gut auf Vimeo oder BitChute umsteigen.

* Der gruseligsten Propagandamaschine seit dem siebten Tage der Schöpfung, dem Moloch Wikipedia, entkommen Sie mit http://britannica.com (Englisch), http://wissen.de, Inklupia, PlusPedia und dutzenden Fach- und Regionalwikis. Doch Vorsicht: manche vermeintliche Alternativen sind Ableger von Wikipedia. Daher besser die eben genannten nutzen.

* Twitter ersetzen sie bequem mit Parler oder Medium.

* Haben Sie einmal Threema oder Signal erlebt, werden Sie sich fragen, weshalb Sie sich jemals WhatsApp angetan haben.

* Statt Facebook und Instagram nehmen sie einfach dessen bessere Kopie ohne Umerziehung und Gedankenpolizei: http://VK.com

Ihre wahren Freunde werden Ihnen folgen!

Also, Google sperren, Facebook & Konsorten löschen, bei Telegram Vorsicht walten lassen und schnell ab zu http://startpage.com, http://britannica.com, VK, Parler, Yahoo, PlusPedia, http://wissen.de, Vimeo, Bitchute, Inklupedia, Everipedia, Yandex und und und…

Eine andere Sprache als einen digitalen Exodus verstehen diese Konzerne nicht. Jeder Nutzer weniger, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ach, und übrigens: es gibt auch noch das gute alte Telefon.


*Der Autor ist Deutscher und Hochschullehrer in den USA. Als Leser meines Blogs ist er mit mir in Austausch getreten. Ich schätze seine Außenansichten so sehr, dass ich ihn überredete, für mich zu schreiben. Da er sich aufgrund von Auflagen seines Arbeitgebers zu politischen Fragen nicht öffentlich äußern darf, erscheinen seine Artikel unter Pseudonym und sein Bild ist verfremdet. Dem Autor habe ich zu verdanken, dass ich den Beitrag über mich bei auf Pluspedia – der nicht linken Web-Enzyklopädie, entdeckt habe. Zwei weitere sehr interessante Artikel von ihm liegen mir bereits vor und werden in Kürze hier erscheinen: Eine Innenansicht des Machtkampf zwischen Trump und Biden und über Prognose über die Zukunft des Systems Merkel.


Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd, besagt ein chinesisches Sprichwort. In Deutschland 2020 braucht man dafür eher einen guten Anwalt.

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Bild: Pixabay/bearbeitet/Boris Reitschuster

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