Wahlkampf mit Hass und Hetze – nur umgedreht? Wie Söder geschickt Beschimpfungen in Szene setzt

Ein Gastbeitrag von Josef Hueber

„Nur wer Krisen meistert, wer die Pflicht kann, der kann auch bei der Kür glänzen.“

(Markus Söder zur Frage des Kanzlerkandidaten in der Zeit der Corona-Krise)

Der Halbzeitwert von Umfragen mag generell kurz sein. Bei Markus Söder, dem Ministerpräsidenten Bayerns, dürfte dies nicht zutreffen. Schon lange und immer wieder liest und hört man, dass seine Beliebtheit aufgrund seines muskulösen Zupackens in Form von strengen Regeln im Umgang mit dem nanowinzigen Ungeheuer Covid-19 mächtig ist wie die Körpergestalt des 2-Meter-Mannes selbst. Sich bewähren in der Chefsache Pandemie ist für ihn nicht nur eine Angelegenheit der Medizin oder des politischen Mangements. Es geht dabei hinein in den Bereich der Moral. Im Handelsblatt vom 5. Juli dieses Jahres ist zur Vorstellung Söders vom Profil des künftigen Kanzlerkandidaten zu lesen, dass es um einen „moralischen Führungsanspruch“ gehe, der sich  in der Corona-Bewältigung zu bewähren habe.

Dreh-/Seehofers Bauchlandung

Sein Vorgänger im Ministerpräsidentenamt, Horst Seehofer, der heute so und morgen so daherredet, entscheidet, kommentiert, hatte schon mal kräftig ausgeteilt, als das Durchstarten seines Rivalen noch nicht so deutlich erkennbar war wie heute. Mit der autorisierten Veröffentlichung seiner söderfeindlichen Äußerungen sagte er anno dunnemals bei einer Weihnachtsfeier aus dem Bauch heraus, dass Söder von ‚Ehrgeiz zerfressen‘ sei. 2017, beim Parteitag der CSU,  klang dies anders, als es um seinen Nachfolger ging: Seit vielen Jahren habe er gut mit Söder kooperiert: „Hervorragende, vorzügliche, fehlerfreie Arbeit. Er kann es. Und er packt es. Das ist Markus Söder.“

Er kann es wirklich – sich medienwirksam ins Bild setzen 

Dass Söder es kann, hat er erst jüngst gezeigt. Sein PR-Team hatte eine Idee, die ihn vermutlich noch eine Stufe höher auf dem Weg nach oben hebt. Auf dem virtuellen Parteitag der CSU liest er, schwarzer Anzug, weißes Hemd und blaue Krawatte, aus Mails vor, die von Hass und Hetze gegen ihn triefen. 

Die fraglose Abscheu über den Inhalt und die Sprache der Botschaften und den Charakter der jeweiligen Absender lässt dennoch den Verdacht aufkommen, dass es sich bei diesem Programmpunkt der Tagesordnung um eine politisch gezielte Inszenierung handeln könnte. 

Dies ist keine Behauptung, es soll lediglich ein Denkanstoß anhand naheliegender, sich aufdrängender Überlegungen bzw. Fragen sein.

Frage 1: Liest Söder Emails von Hinz und Kunz?

Es ist nicht davon auszugehen, dass Söder die Mails als Erster auf seinem Account gelesen hat. Es findet natürlich eine umfassende Vorauswahl statt, die so streng sein dürfte, dass eine persönliche Kontaktaufnahme von Hinz und Kunz grundsätzlich so gut wie unmöglich ist. Mails, die der „Netiquette“ nicht entsprechen, dürften zudem von vornherein im virtuellen Papierkorb enden. Zu Recht.

Frage 2: Warum wurden die E-Mails weitergeleitet?  

Hat man ihm die E-Mails vorgelegt, um ihm zu zeigen, dass er nicht überall beliebt ist, ja vielleicht sogar gehasst wird? Wohl kaum. Das weiß er selbst, mit derartigen Mails – und schon gar nicht mit derartigen Beleidigungen – wird er seine Zeit nicht verbringen. 

Frage 3: Warum hat Söder die E-Mails vorgelesen? 

Anders gefragt: Welches Interesse verfolgte er damit? Öffentliche, geplante Auftritte sind grundsätzlich nicht absichtslos und unüberlegt. Welche Wirkung in der Öffentlichkeit hat er mit diesem Auftritt ins Auge gefasst? (Dass dies als ein innerparteilicher Auftritt geplant war, sozusagen im geschlossenen Raum, ist auszuschließen.) 

Die choreographische Aufbereitung

Die Präsentation der Mails war ein Auftritt. Nicht eine zufällige Beigabe. 

Das „Bühnenbild“: Söder sitzt in schwarzem Anzug, mit weißem Hemd und blauer Krawatte vor der Kamera. Feierlich und patriotisch. Neben bzw. hinter ihm – in den Farben blau und weiß – eine Fahne mit der Aufschrift „CSU“. 

Nicht zu übersehen: vor ihm eine Tasse, schwarz, mit der Aufschrift, deutlich so platziert, dass man es lesen kann: „Winter is coming“ (Der Winter kommt.) Wer denkt da schon an die 2teWelle der Corona-Grippe? 

Die Sprache der Hassmails

Neben allgemein gehaltenen Hassformulierungen fällt auf, dass markante Punkte an die Sprache der Propaganda des Dritten Reiches erinnern. Die Phraseologie spricht von „Aufhängen an einem Baum“, von „keinen Schuss Pulver Wert“ und – last but not least – von der „Judensau“, die man „vergasen“ solle. 

Die Authentizität der Mails

Es kann unterstellt werden, dass die Mails kein Fake sind, sondern tatsächlich so verfasst wurden, wenngleich evtl. Kürzungen nicht auszuschließen sind.

Dennoch fällt auf, dass sie sprachlich und inhaltlich allesamt dem „rechten“ Spektrum zugeordnet werden können. Besonders die antisemitische Beschimpfung „Judensau“ ist dafür ein Indiz. (Dass Söder kein Jude ist, weiß man. Dass Jude wieder ein Schimpfwort ist, allerdings auch.)

Resüme in Thesen: 

Der mediale Auftritt des Ministerpräsidenten Söder als Vorleser der gegen ihn gerichteten Hass-Mails ist eine geplante Inszenierung mit der Absicht, im Publikum das (berechtigte) Entsetzen über die Entgleisungen von Zuschriften zu provozieren. Dies allein soll jedoch nicht genügen. Es löst beim Zuhörer wegen der völlig unangemessenen Form der Kritik empathische Solidarität und Identifikation mit Söders politischen Corona-Maßnahmen aus. (Das Wort „Corona“ muss nicht fallen. Es ist situativ und im Subtext vorhanden.) Die unterschwellige, aber auch beabsichtigte, „Nebenwirkung“ einer öffentlichkeitswirksamen Unterstützung von Söders (anzunehmendem)  Kanzlerehrgeiz ist naheliegend. Mögliche Kritik an seiner Corona-Politik wird durch die schockierende Wirkung der Hass-Mails paralysiert, und der Zustimmungswert des „Opfers“ steigt. Und damit die von Söder selbst definierte Qualifikation für den zukünftigen Bundeskanzler. 

Die Erwähnung der antisemitschen Beschimpfung scheint nicht zwingend nötig. Sie zeigt jedoch einen auffälligen Bezug zu der stets öffentlich bekundeten Entschlossenheit, den aufkeimenden Antisemitismus in Deutschland zu bekämpfen. Dies unterstützt eine zusätzliche Intention der Inszenierung: Die gedankliche Verknüpfung der Hassmails mit dem geächteten Dreiergespann: Rassimus, Nationalismus und Antisemitismus. Dies ist das der stärksten parlamentarischen Opposition unterstelle Giftpaket. Auch in einer derartigen Eindeutigkeit der politischen Orientierung will sich der künftige Kanzlerkandidat definiert wissen. 

Der Leser ist eingeladen, diese Thesen in den Kommentaren zu diskutieren. 


Josef Hueber, geboren in Nürnberg, studierte in München und Exeter (England) Germanistik und Anglistik für das Lehramt an Gymnasien. Die an der Schule verbreiteten Lehrbücher in den weltanschaulich stark bestimmten Fächern durchschaute er lange nicht als das, was sie waren: Transportmittel für linke und grüne Ideologien. Seine Erkenntnis: Better late than never! Das öffentliche Bewusstsein sieht er heute geprägt von Anti-Amerikanismus, Israel-Bashing, Antisemitismus, Umweltalarmismus, Wissenschaftsfeindlichkeit und Selbstverleugnung in Fragen der kulturellen Identität, sowie von zunehmenden Angriffen auf die persönliche Freiheit durch den Nannystaat. In zunehmendem Maße pulverisiert man, was als Errungenschaft der Aufklärung gelten darf und deswegen den Alleinanspruch auf Modernität erheben kann.

Seine Begegnung mit Blogs, für die er auch Übersetzungen aus dem Englischen lieferte, stellte den Beginn seiner Tätigkeit als freier Autor dar. Blogs sind für ihn unverzichtbare Augenöffner in nahezu allen aktuellen gesellschaftlichen und politischen Fragen. Er sieht sie als verlässliche Garanten für einen kontroversen Wettbewerb der Meinungen in einer von den Mainstream-Medien beherrschten Diskurshoheit. Im April 2020 erschien sein Buch “Stromaufwärts denken”.

 

 


Bild: FooTToo/Shutterbay
Text: gast

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51 Kommentare zu Wahlkampf mit Hass und Hetze – nur umgedreht?
    M. Sachse
    29 Sep 2020
    19:35
    Kommentar:

    Nachdem nunmehr 31 Jahre verstrichen sind, wurde die DDR-Strategie zur Diffamierung Andersdenkender nicht etwa zur Aufklärung/Aufarbeitung genutzt, sondern um die Methodiken zu studieren und zu übernehmen, wie die Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley vorausgesagt hat. Das ist der Zynismus der Geschichte. In

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      Peter Tanner
      29 Sep 2020
      20:24
      Kommentar:

      Ja, mit dem Autos und der Technologie haut das halt nicht mehr hin. Böse Zungen könnten behaupten, wenn die Deutschen eins wirklich gut können, dann ist das: Diffamierung, Denunziation, Diktatur. Könnte zum Exportschlager werden.

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        Peter Tanner
        29 Sep 2020
        20:25
        Kommentar:

        Und natürlich Ang.. äh... Blondie, der Corona-Schnüffelnden Schäfterhund ;)

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        Helen
        29 Sep 2020
        22:19
        Kommentar:

        Diffamierung, Denunziation, Diktatur. Könnte zum Exportschlager werden. Na ja, in den USA ist das doch nicht anders. Auch dort gibt es die direkte Aufforderung zu "snitchen", also zu denunzieren. Belohnungen gibt es dafür auch. Was die Dems in den USA

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      Ulrike Heucken
      29 Sep 2020
      20:26
      Kommentar:

      Ich denke, diese "Operative Psychologie" Taktik hat sich, wie ein Pilz in der Macht, vermehrt und ist salonfähig geworden. Man unterstellt den Mitmenschen die eigenen Bösartigkeiten, diese meist überrascht, geschockt etc, reagieren. Wie raus aus dieser "Massenprojektion"? Die Geschichtsbücher sind

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      J. Schlicht
      1 Oct 2020
      12:12
      Kommentar:

      Ich behaupte sogar, sie wurden verfeinert, der heutigen Lage angepasst und seit vielen Jahren über die Schulen unserer Kinder schon in die Köpfe gestampft. Denunziantentum, Anzinken des Nachbarn, ja Freunde, Partner bei Behörden anzeigen, dass alles ist Alltag inzwischen. Früher

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    Philomena Schmidt
    29 Sep 2020
    19:37
    Kommentar:

    Das war so billig und so durchschaubar! Wie lächerlich. Wer glaubt denn das? Ich fürchte, all die, die auch den ganzen Bullshit um Corona glauben 😢

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      Ja genau.
      29 Sep 2020
      19:59
      Kommentar:

      Was soll das immer gleiche Theater? Solange man die wahren Urheber solcher mails, tweets, usw. nicht eindeutig identifiziert hat, bleiben das bloße Behauptungen und bleiben absolut wertlos. Hat man nach den Urhebern überhaupt gesucht, sie gefunden? Wer ist denn heutzutage

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        Ulrike Heucken
        29 Sep 2020
        20:33
        Kommentar:

        Ja, die Details sind eher unwichtig, der gewünschte Effekt ist ja erreicht. Alle Erwartung war doch eine " Riesencoronarede" zur Lage, Kanzler, o.ä. Dann fängt er an Emails vorzulesen, perfekte Blendung und vollste Aufmerksamkeit... einer kritiklosen Versammlung...

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    Hansgeorg Voigt
    29 Sep 2020
    19:42
    Kommentar:

    Söder inszeniert sich als Zielscheibe, wohl wissend, dass in Zeiten von Hass und Hetze im vermeintlich anonymen Netz, nahezu jeder, der in der Öffentlichkeit steht, solche Mail erhalten kann. Es kokettiert damit, dass die NGOs sich mit ihm solidarisieren und

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      Norbert Brausse
      29 Sep 2020
      22:11
      Kommentar:

      Ein gutes Argument, er will die NGOs zur Unterstützung.

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    Manne
    29 Sep 2020
    19:48
    Kommentar:

    Vielleicht hat ihm der Märchenbuchschreiber und Pferdeflüsterer die E-Mails geschrieben, damit er gleich weiß was die zukünftigen dringlichsten Aufgaben als Kanzler sein werden. Nebenbei muss er sich aber auch noch um mehr Zuwanderung von Fachkräften und an der Deindustrialisierung insbesondere

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      Corinne Henker
      30 Sep 2020
      15:10
      Kommentar:

      CDU/CSU auf der Oppositionsbank würde bedeuten: Grün-Rot-Rot an der Macht, Habeck als Kanzlerdarsteller, Baerbock, Esken und Riexinger als Minister und damit gelebter Dunning-Kruger-Effekt und Peter-Prinzip in einem. Dann würde alles noch schneller den Bach runtergehen als mit Söder, Merkel o.ä.

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        Manne
        1 Oct 2020
        01:19
        Kommentar:

        So wäre meine Hoffnung - zum einen würde meiner Meinung nach eine RRG Regierung täglich ihre Inkompetenz in In- und Ausland zur Schau stellen und sich somit selbst demontieren und isolieren und zum anderen wären CDU/CSU endlich gezwungen klare Alternativen

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          Andreas Donath
          1 Oct 2020
          14:37
          Kommentar:

          Ich bin so ehrlich, dass für mich die Merkel-CDU und die Söder-CSU auf Jahrzehnte absolut unwählbar geworden sind. Allein schon der manische Hass, mit dem ihre Protagonisten auf die AfD eindreschen, stößt mich so ab. Und dieser abartige Machttrieb, gerade

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    Nick Schneider
    29 Sep 2020
    19:50
    Kommentar:

    Man kann mittlerweile davon ausgehen, dass fast immer das Gegenteil von dem passiert ist, was geschrieben wird. Peter Boehringer nannte es die "satanische Umkehr". Ich bin von solchem Pathos meist eher abgeschreckt, aber hier passt es irgendwie. "Umfassender Kritischer Journalismus"

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    Frank Renz
    29 Sep 2020
    19:53
    Kommentar:

    Söder ist bei mir spätestens in der Corona-Krise durchgefallen. Er zuckt nicht mit der Wimper den Menschen ihre Grundrechte zu entziehen, um sich als Kanzler zu profilieren. Solche Leute ohne Skrupel, ohne Empfinden für das Wohl von Dritten bzw. anderen

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    Sabine Lotus
    29 Sep 2020
    20:08
    Kommentar:

    Ist er nicht hot? Unser zweimeter Corona Kampfteddy mit den *schluhuchtzz* bösenbösen Haß emails... (an dieser Stelle Taschentuch reichen), der uns so sicher durch die Krise KungFu't hat. Schmerzhaft ist, daß Menschen auf diesen Dreck hineinfallen, die wir alle mal

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    Frank Renz
    29 Sep 2020
    20:15
    Kommentar:

    Ich wünsche mir manchen Politiker von früher zurück, auch wenn man politisch nicht immer Meinung war. Zum Beispiel Helmut Schmidt. Männer mit Rückgrat, mit einem Gewissen und Werteverständnis, sowie einem Pflichtbewusstsein für das Volk. Das kann man nun etwas für

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    1
      Ulrike Heucken
      29 Sep 2020
      20:47
      Kommentar:

      Andere Typen kommen doch garnicht durch das verfilzte System;) Irgendwo haben die alle "Scientology Methoden" gelernt. Die Arroganz der Macht...

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        Frank Renz
        29 Sep 2020
        20:51
        Kommentar:

        Ulrike, da stimme ich dir zu. Deshalb bräuchten wir etwas anderes, als dieses Parteiensystem und eine neue Form der Demokratie

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        Frank Renz
        29 Sep 2020
        20:53
        Kommentar:

        Mehr direkte Demokratie

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          Ludwig Wendig
          29 Sep 2020
          21:52
          Kommentar:

          Was kann man denn von mehr direkter Demokratie groß erwarten? Da stimmen dann doch genau dieselben Leute ab, die jetzt zu 80-90 Prozent eine der Merkelparteien wählen...

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      W.Hinz
      30 Sep 2020
      07:29
      Kommentar:

      Da gebe ich Ihnen völlig recht, nach Helmut Schmidt sind nur noch Versager in der deutschen Politik angetreten, absolut unfähig und selbstsücbtig.

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    Leah
    29 Sep 2020
    20:17
    Kommentar:

    Ich unterstelle, dass es diese eMails in dieser Form gibt. Ähnlich derer, die z.B. jüngst bei der Polizei in einer Whatsappgruppe "aufgedeckt" wurden. Inhalte und Substanz sind zu überpräsentiert; eine Inzenierung halte ich fur nicht ausgeschlossen, als Motiv, für ein

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      Frank Renz
      29 Sep 2020
      20:22
      Kommentar:

      @Leah: Aber das ist ein Spiel mit dem Feuer. Weil es sich im Volk destruktiv auswirkt. Also mit noch mehr Hass, Spaltung etc..... Gerade das ist was ich kritisiere. Politik muss Verbinden und Zusammenhalt schaffen! Wo sind die Leute, die

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        Ulrike Heucken
        29 Sep 2020
        20:51
        Kommentar:

        ich denke die sind erschöpft oder schlimmeres. Es geht m.E. über Emotionen und die Macht des Einzelnen nicht mehr mitzumachen und das zu zeigen, ziviler Ungehorsam.

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          Frank Renz
          29 Sep 2020
          20:55
          Kommentar:

          Genau mein Reden! Das im täglichen Alltag und versuchen aufzuklären, wo möglich

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            Ulrike Heucken
            29 Sep 2020
            21:00
            Kommentar:

            ich hatte schon nach der Bankenkrise die Aktionsidee, das Letzte Hemd an die Kanzlerin zu schicken... das haben jetzt wohl welche gemacht:)

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              Lavinia
              29 Sep 2020
              22:21
              Kommentar:

              Das haben aber auch schon nach Schröders Wiederwahl - andere Zeit und irgendwie auch anderes Land - welche gemacht. Und hat es was genützt?

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                Ulrike Heucken
                29 Sep 2020
                23:36
                Kommentar:

                Da waren es halt zuwenig, ich hab mal Handtücher zum Erhalt unseres Stadtbades gesammelt... 180 Stück und die Garage war voll;) nur Mut

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    D. E.
    29 Sep 2020
    20:22
    Kommentar:

    Herr Söder möchte also King in the North werden, mit Drachenmutter Daeneris Merkel an seiner Seite. Wenn ich mich Recht erinnere wurde Haus Stark ziemlich dezimiert und die Drachenmutter getötet... davor jede Menge blutige Schlachten, Eiszombies (Corona-Winter-Edition) ... dem schnettere

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      D. E.
      30 Sep 2020
      06:26
      Kommentar:

      Ah, die Herrschaften, die disliked haben, stammen vermutlich von Haus Targaryen oder Lannister 😂

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    Flo Rian
    29 Sep 2020
    20:26
    Kommentar:

    Kritischer Journalismus. Ohne "Haltung". Ohne Belehrung. Ohne Ideologie. Irgendwie ist das hier verloren gegangen. Weil Markwort FDP-ler ist?

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    Andreas Jegg
    29 Sep 2020
    20:27
    Kommentar:

    Vielleicht noch zu erwähnen, dass die Tasse mit „The winter is Coming“ (aus der Serie Game of Thrones, Er will ja auch bei den Jungen cool dastehen) während des Auftritts mit Warme Flüssigkeit befällt wurde worauf sich der Aufdruck in

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    1
    Peter
    29 Sep 2020
    20:56
    Kommentar:

    eine Inszenierung a la "Sturm auf den Reichstag". Panikmache vor der angeblichen rechten Gefahr. Dabei haben wir schon längst gemerkt, daß die Schauspieler und Drehbuchautoren dieser Komödie die eigentliche Gefahr sind. Nach dem Trump Wahlsieg im November wird dieses Theater

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      Norbert Brausse
      29 Sep 2020
      21:22
      Kommentar:

      Das ist ein gutes Argument, der inszenierte Reichtagssturm mit der Ehrung der 3 Helden, die die 200 Stürmer in Schach hielten und dem sich gegenseitigen Beklatschen im Bundestag ohne Opposition. Wie auch immer die Wahl in den USA ausgeht, da

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      0
      Norbert Brausse
      29 Sep 2020
      21:28
      Kommentar:

      2. Versuch und dieses Mal ganz kurz: Wie die Wahl auch immer ausgeht, die Komödie geht weiter, da man nicht gewillt ist, eine vernünftige Politik im nationalen Interesse zu machen.

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      Norbert Brausse
      29 Sep 2020
      21:37
      Kommentar:

      3. Versuch und dieses Mal ganz kurz und vom PC, der übers LAN mit dem Router verbunden ist.: Wie die Wahl auch immer ausgeht, die Komödie geht weiter, da man nicht gewillt ist, eine vernünftige Politik im nationalen Interesse zu

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    Paulsen, Sönke
    29 Sep 2020
    21:01
    Kommentar:

    Das zeigt, dass die Opfer-Olympiade von der hier in einem Reitschuster.live geredet wurde, einfach sehr gut funktioniert. Es gibt ja wirkliche Opfer, aber Söder gehört nicht dazu. Söder ist eher ein Täter. Das verärgert schon sehr, dass wir immer mehr

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    7
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    Norbert Brausse
    29 Sep 2020
    21:12
    Kommentar:

    Danke, Herr Hueber, für die schonungslose Analyse. Die Frage, warum macht er das, habe ich mir auch sofort gestellt. Ein FJS wäre niemals so hinterfotzig gewesen, der hätte Schmähbriefe, damals gab es noch kein Internet, glattweg ignoriert und wäre seine

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    6
    0
    Norbert Brausse
    29 Sep 2020
    21:41
    Kommentar:

    3 Versuche, Peter zu antworten, kamen nicht durch. Dann ist es eben so.

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    0
    Lavinia
    29 Sep 2020
    22:18
    Kommentar:

    Naja, dass er diese Mails - die vermutlich echt sein werden, erstens gibt es genügend Vollpfosten, die irgendeinen Sch... von sich geben, und zweitens fühlen sich nicht wenige Leute den Corona-Maßnahmen gegenüber einfach hilflos - nutzt, finde ich jetzt nicht

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    1
    0
    Charlotte
    29 Sep 2020
    22:31
    Kommentar:

    Ich bin nach wie vor schockiert über die Wandlungsfähigkeit des M. Söder - gewissermassen der letzte aufrichtige Konservative unter der linken Mischp‘oke - Alles Theater- vom Ehrgeiz zerfressen....

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    Leonhard Kinader
    29 Sep 2020
    22:39
    Kommentar:

    Sich selbst zu präsentieren, dass kann der Bayern König. Das hat er doch schon gezeigt, wie Frau „Staatsratsvorsitzende“😤 im Bayernland war. Das was hier gerade alles ab geht, kann ich nicht in Worte fassen. Es muss einem Angst und Bange

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    4
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    Johannes Schumann
    30 Sep 2020
    02:20
    Kommentar:

    Ich fand Söders Auftritt auch schrecklich und es diente nur einem Ziel: Kritik an den Corona-Maßnahmen in Gänze zu diskreditieren. Man hat das ja schon gemerkt bei den Demos in Berlin. Man sieht bürgerliche Leute, viele aus dem links-bürgerlichen Umfeld.

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    3
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    Roland Krast
    30 Sep 2020
    05:52
    Kommentar:

    Herr Söder nutzt propagandistisch geschickt das mit "metoo" begonnene "opfern" für sich aus. Bisher wurden eher "linke" Politiker öffentlich ob ihrer "Bedrohungen" im web vorstellig. Da dachte sich der Markus "He,das kann ich auch!" Gedacht, getan. Schön staatstragend dargeboten natürlich.

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    0
    H. Stolz
    30 Sep 2020
    08:20
    Kommentar:

    Beginnend mit Alfons Goppel habe ich alle Ministerpräsidenten persönlich kennengelernt. Den einen etwas mehr, den anderen etwas weniger. Um es gleich vorneweg zu sagen, die MPs Streibl und Söder gehören nicht zu meinen Favoriten. Streibl blass, behäbig, keine politischen Ziele.

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    0
    Ulli
    30 Sep 2020
    10:36
    Kommentar:

    Beabsichtigt ist wohl die Solidarität mit Herrn Söder, der so schlimme E-Mails erdulden muss. Gleichzeitig wird suggeriert, dass Kritiker der massiven Grundrechtseingriffe per se alle Hass-Mails schreiben. Zu denen möchte man ja nicht gehören, also lieber Mund halten. Nach Verschwörungstheoretiker

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    Egon Schreiner
    1 Oct 2020
    10:25
    Kommentar:

    Charakterliche Schwächen hatte Seehofer über Söder mehrfach geäußert. Sogar noch schlimmere, als die Aussage, dass Söder nur "vom Ehrgeiz zerfressen sei". Wie definiert man aber den Begriff des Ehrgeizes? Als den direkten Weg an die Macht? Das mag bei Söder

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    Patrick Kühnel
    1 Oct 2020
    15:55
    Kommentar:

    Ein bisschen Opfer spielen, um sich der politischen Korrektheit auf der Linken anzubiedern und sich gleichzeitig als kraftmeiernde Straußkarikatur inszenieren, dem das alles am A... vorbeigeht, um den CSU-Traditionalisten zu imponieren - was tut man nicht alles für den gesellschaftlichen

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